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Kokoschkins Reise [Taschenbuch]

Hans Joachim Schädlich
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. Februar 2012
Kreuzfahrt durch ein schicksalhaftes Jahrhundert Fjodor Kokoschkin ist Gast an Bord des Luxusliners Queen Mary 2. Der rüstige Mittneunziger kehrt zurück in die USA, wo er seit den dreißiger Jahren eine neue Heimat gefunden hat. Jeden Tag auf See werden Erinnerungen an die Orte seiner Vergangenheit wach: St. Petersburg, die Stadt seiner Kindheit, wo die Bolschewiken 1918 seinen Vater ermordet haben. Odessa, wohin seine Mutter mit ihm geflohen ist. Berlin, bevor die Nazis sich breitmachten. Zwischen den Tischgesprächen und der Karaoke-Bar an Bord wendet sich Kokoschkin schließlich der fünfzig Jahre jüngeren Architektin Olga Noborra zu ... Lakonisch, fast beiläufig, erzählt Hans Joachim Schädlich in diesem Buch von der langen Geschichte des zwanzigsten Jahrhunderts. «Hans Joachim Schädlich ist einer der ganz Großen in der zeitgenössischen deutschen Literatur. Zweifellos ist dieser wunderbar weise Roman sein tröstlichstes Buch.» DIE ZEIT

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 192 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. Februar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499257963
  • ISBN-13: 978-3499257964
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 323.132 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans Joachim Schädlich, 1935 in Reichenbach im Vogtland geboren, arbeitete an der Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin, bevor er 1977 in die Bundesrepublik übersiedelte. Heute lebt er wieder in Berlin. Für sein Werk bekam er viele Auszeichnungen, u.a. den Heinrich-Böll-Preis, Hans-Sahl-Preis, Kleist-Preis, Schiller-Gedächtnispreis, Lessing-Preis, Bremer Literaturpreis und Joseph-Breitbach-Preis.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gehetztes Jahrhundert 8. September 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Über manchen Romanen liegt ein gewisser Zauber, den man nicht mit einer Verdichtung von außergewöhnlichen Ideen oder einem überaus intensiv betrachteten Thema durch den Autor begründen kann. Aber der Leser weiß schon lange, dass ein gutes Buch nicht zwangsläufig mit einem inhaltsreichen Spannungsbogen auskommen muss. Obwohl man ebendas eigentlich bei "Kokoschkins Reise" erwarten müsste, schließlich berichtet Schädlichs Protagonist Kokoschkin über das an Greueltaten und falschen Hoffnungen nicht geizende Zwanzigste Jahrhundert. Es gibt also viel zu erzählen.
Räte in Russland, das Ende der Weimarer Republik sowie maligne nationalsozialistische Entwicklungen und Prager Frühling 1968 sind alle Stationen von Kokoschkins Leben, der wie zufällig von einer politischen Begebenheit in die andere purzelt, vom Regen in die Traufe.

Es ist der Verdienst von Hans-Joachim Schädlich, dass wir den Exilrussen Kokoschkin aber nicht, wie infolge der Umstände zu erwarten wäre, als einen gehetzten Flüchtling wahrnehmen. Wo die Historie eine ungeahnte Eigendynamik entwickelt hat, wird der Roman gegensätzlich unaufdringlich, leise.
Es wird keine Spannung aufgebaut, wir wissen, dass der sympathische Kokoschkin durch Glück im Unglück und durch Unterstützung seiner Gönner überlebt und mit der Queen Mary 2 nach Europa fährt, um die Stationen seines Lebens und die Erinnerungen, die diese Orte bereithalten, noch einmal wachzurufen. Immer wieder wird der Vergangenheitsbezug durch die Speiseszenen an Bord des Luxusdampfers durchbrochen, seitenlang wird über Etikette diskutiert, nur um zusätzlich Geschwindigkeit herauszunehmen. Je ruhiger, desto besser.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das Jahrhundert des Totalitarismus 2. September 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Er will es noch mal wissen, der 95 Jahre alte Botaniker Kokoschkin, der verwitwet in Boston lebt. Er will noch mal wissen, woher er kommt und was aus den Stätten seiner Jugend und Kindheit, auch aus denen, die er nur beinahe aufgesucht hätte, geworden ist. Er hat sich dazu mit seinem Prager Freund Hlavacek (sprich: Chlawatscheck) in Berlin verabredet , ist nach Petersburg, Berlin und Prag gereist. Mit dem Abschied von seinem dreißig Jahre jüngeren Freund, den er 1968 wenige Tage vor dem Einmarsch der Sowjets in Prag kennen gelernt hat, setzt die Erzählung ein.

Kokoschkins Vater wurde während der Oktoberrevolution von Lenins Bluthunden ermordet; er war Minister und Vertrauter von Kerenski, dem Führer des bürgerlichen Lagers am Ende des Zaren-Regimes. Der prominente Name hilft, als seine Mutter mit ihrem noch minderjährigen Sohn zunächst in Odessa Unterschlupf sucht, wo der einflussreiche Dichter Iwan Bunin (Nobelpreis 1933) ihr zur Seite steht, später auch bei Kokoschkins Bewerbung um ein Stipendium in den USA. In Odessa tut sich Kokoschkins Mutter mit dem Dichterpaar Chodassewitsch/Berberova zusammen. Gemeinsam mit ihnen flieht sie 1920 vor den Bolschewisten über die Türkei nach Berlin. Auch Saarow und Templin sind Stationen. Kokoschkin kommt in das Templiner Internat. 1925 folgt die Mutter dem russischen Paar, das sich später trennt, nach Paris, während ihr Sohn in Berlin bleibt und 1929 ein Biologiestudium aufnimmt. Er verliebt sich bei der Aushilfsarbeit im Botansichen Garten in die Gärtnerin Aline und wohnt mit ihr zusammen bei deren Eltern, überzeugten Sozialdemokraten, bis er 1933 vor den Nazis nach Prag fliehen muss.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Emigration als lakonische Retrospektive 20. März 2010
Von Gerhard Mersmann TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Vor allem in der deutschen Literatur hat die Emigration etwas Schweres. Es spricht vieles dafür, dass in einem Land, in dem der Begriff Heimat etwas Mythisches an sich hat, die gewaltsame Trennung von den Wurzeln etwas besonders Schmerzhaftes in sich birgt. Zudem sind die erzählten und noch zu erzählenden Geschichten überdeckt durch die grausame Episode des deutschen Faschismus, der eine millionenfache Vertreibung zur Folge hatte, die in den meisten Fällen verknüpft war mit einer weiter gehenden Verfolgung und möglichen Ermordung, auch in der Fremde. Daher ist die Rezeption der Emigrantenromane auch immer gefärbt von der drückenden Last des niemals vergessen Wollens und der steten Mahnung, so etwas niemals mehr zulassen Dürfens, meist durch zu große pädagogische Mahnung.

Der Roman Hans-Joachim Schädlichs ist sehr gut dazu geeignet, das Thema der politischen Emigration aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen, nämlich der einer Art liberaler Schicksalsergebenheit. Fjodor Kokoschkin ist ein russischer Emigrant, den das Schicksal von Sankt Petersburg, wo sein Vater, ein berühmter Mediziner, der der Kerenski-Regierung angehört hat, von den Bolschewiki ermordet wurde. Seine Mutter flieht mit dem kleinen Fjodor zunächst nach Odessa und von dort aus weiter nach Berlin. Ihrem Netzwerk zu bekannten Künstlern der russischen Emigration ist es zu verdanken, dass sie überlebt und sogar für ihren Sohn einen Stipendiatenplatz in einem privaten Berliner Gymnasium findet, in dem dieser es bis zum Abitur schafft.
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5.0 von 5 Sternen Einen Punkt machen auf höchstem literarischen Niveau
Sechssäuliger Portikus auf der Mittelachse, darüber eine Rotunde mit flacher Kuppel, die Seitentrakte mit Pavillons abgeschlossen, dazu ein Landschaftspark mit... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Bernhard Horwatitsch veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Reise durch die Zeit und das Meer
Kokoschkin ist eine historische Figur. Denn in der sozialdemokratischen Kerenskij-Regierung vor der Oktoberrevolution gab es einen Minister dieses Namens. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Tom Kadi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Schädlich erzählt ein angenehmes Zeitdokument
Eine Kreuzschiffreise mit der Queen Mary 2, des Ich-Erzählers Kokoschkin,
von Southhampton nach New York, ist der Anfang dieses neuen Romans von Hans-Jochachim... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Ciaxz, Anja veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Buchtipp
Lieferung kam pünktlich und unversehrt an. Hab das Buch als Geschenk bestellt - der Beschenkte hat es sich selbst ausgesucht.
Sonst alles prima - wie immer bei Amazon!!!
Veröffentlicht am 7. März 2011 von M535
2.0 von 5 Sternen Ein blasser Bluff
Die überwiegend positiven Rezensionen verblüffen mich. Ich halte den Roman für misslungen. Selten habe ich so etwas blutleeres gelesen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2011 von H. Fischer
5.0 von 5 Sternen Ein ganzes Jahrhundert
Ein ganzes Jahrhundert stellt uns Autor Hans Joachim Schädlich vor: Er lässt den Protagonisten seines Romans, den Exilrussen Kokoschkin, im Jahre 2005 auf eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Juli 2010 von Karl-Heinz Heidtmann
3.0 von 5 Sternen Bildungspolitische Maniriertheit hilft auch nicht
Ich gebe es zu, ich pflege meine bildungspolitische Arroganz. Aber ich habe in diesem Buch gelernt, dass das zu nichts führt und letztlich einfach nur unsympathisch ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2010 von Frank Farenski
5.0 von 5 Sternen Eine abschließende Passage
Fjodor Kokoschkin, ein 95 jähriger Exilrusse, lebhaft in Boston USA war Zeit seines Lebens auf dem Weg in eine Welt, die ein Leben lebbarer macht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Mai 2010 von Esther
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Der in Boston lebende 95-jährige Exilrusse Fjodor Kokoschkin befindet sich auf der Rückreise von einer Europatour auf der Queen Mary II. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Mai 2010 von Helmut Mertens
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Kokoschkins Wiedersehens-Reise nach Alt-Europa endet in der Atlantiküberquerung während einer Septemberwoche 2005 an Bord eines Passagierdampfers von Southampton nach New... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. April 2010 von Rolf Busch
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