Wir schreiben das Jahr 2003 und Papa Rakesh Roshan hat ein wenig Zeit und Muße, einen lang gehegten Traum zu verwirklichen. Und um die Sache rund zu machen entwickelt er seine Story selbst, schreibt das Drehbuch, produziert den Spaß, übernimmt die Regie, lässt seinen Bruder Rajesh die Musik komponieren und vertonen, besetzt die Hauptrolle mit seinem Sohn Hrithik und:
Schafft eine Legende, die mit Krrish 2006 fortgesetzt wurde und mit Krrish 2 im Oktober 2013 in 3D weiter geführt wird. (Worauf ich mich jetzt schon freue.)
Doch zurück zum Film, der einen wichtigen Schritt in der Entwicklung Bollywoods darstellt.
In seinem 13. Film vermag es Hrithik mit einem sehr facettenreichen Spiel zu überzeugen, wobei seine Darstellung vom geistig zurück gebliebenem Freund aller Kinder bis zum körperlich gestählten Supertypen reicht. Das alles von super witzig bis furchtbar traurig.
An seiner Seite die bezaubernde Preity Zinta, die wir unter anderem in Chori Chori..., Veer-Zara und Kabhi Alvida Naa Kehna erleben und bewundern durften. In Koi... erleben wir sie (in einer ausgezeichneten Synchronisation von REM), in hervorragender Spiellaune, die den Film über manche kleine Schwäche hinweghilft. Und, ach ja,
da ist ja auch noch die Figur des kleinen Außerirdischen...
Selbst schauen macht glücklich!