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Kohl, Schröder, Merkel: Machtmenschen
 
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Kohl, Schröder, Merkel: Machtmenschen [Taschenbuch]

Gerd Langguth
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 580 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247312
  • ISBN-13: 978-3423247313
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 167.443 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gerd Langguth
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

„M = Ö x P²“: Macht ist die Fähigkeit zur Beeinflussung der Öffentlichkeit multipliziert mit einer klugen und vor allem nachhaltigen Personalpolitik. Auf diese ebenso einfache wie bestechende Formel bringt Gerd Langguth das Erfolgsrezept von Machtmenschen à la Kohl, Schröder und Merkel. Am Beispiel der drei letzten Kanzler der Bundesrepublik veranschaulicht der Bonner Politikwissenschaftler, die eigentliche Qualität von Macht – einer Kategorie, an der er per se überhaupt nichts auszusetzen hat. Zumal im politischen Bereich, wo sich nicht erst seit Machiavelli alles um Macht und ihren Erhalt dreht.

Für problematischer hält es Langguth allerdings schon, wenn Politiker in ihrem unbedingten Willen zur Macht nicht zurückschrecken, über Leichen zu gehen. So wie es bei Helmut Kohl im Falle von Rainer Barzel und Wolfgang Schäuble war, bei Gerhard Schröder im Falle von Rudolf Scharping und Oskar Lafontaine sowie bei Angela Merkel, an deren Gürtel er die Skalps von Günter Krause, Lothar de Maizière und Helmut Kohl hängen sieht. Am härtesten geht Langguth, der selbst eine Zeitlang für die CDU im Bundestag saß, mit seinem einstigen Vorsitzenden Helmut Kohl ins Gericht, an dessen Art im Umgang mit der Macht er kein gutes Haar lässt. Trotz Kritik an seiner Großmannssucht vergleichweise gut kommt dagegen der SPD-Kanzler Gerhard Schröder weg. Nicht zuletzt der Mut zu unpopulären Entscheidungen scheint dem Autor Respekt abzufordern. Zumal es sich dabei gemeinhin um den sichersten Weg zum Machtverlust handelt, wie am instinktiv vorsichtigen Lavieren von Angela Merkel erkennbar ist.

Analytisch sicherlich unspektakulär, ist das Buch von Gerd Langguth – über weite Strecken ein Neuaufguss seiner biographischen Werke über Helmut Kohl und Angela Merkel – ein durchaus unterhaltsames Lehrstück über den bundesdeutschen Politikbetrieb. Nicht mehr aber auch nicht weniger. – Arnold Abstreiter

Pressestimmen

»Der Autor vergleicht die drei Hauptakteure zum Schluss auf verschiedenen Feldern direkt miteinander und entwickelt acht Thesen, die schließlich und endlich in eine ›Formel der Macht‹ münden. Wie die lautet? Das wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Dazu sollte man sich auf diese sehr detaillierte und mit vielen interessanten Einblicken in das Innenleben des ›Machtapparates‹ gespickte Analyse einlassen.«
Gießener Allgemeine 13.06.2009

»Vor allem in einem ›Superwahljahr‹ ist dieses Buch lesenwert. Es ist beeindruckend, wie viele Hintergrundinformationen Langguth zu den drei Bundeskanzlern zusammengetragen hat.«
Rheinischer Merkur 14.05.2009

»M = Ö x P², das ist keine nobelpreisverdächtige Physikgleichung, sondern die Formel der Macht! [...] Macht (M) = Öffentliche Wirkung (Ö) mal Personalbeeinflussung (P) im Quadrat. Die letzten drei Bundeskanzler haben die Fähigkeiten bewiesen, die Formel anzuwenden.«
Diplomatisches Magazin 01.05.2009

»Die Stärke des Buches liegt darin, dass der Leser durch einen ›plastischen‹ Sti das Gefühl hat, gewissermaßen ›durchs Schlüsseloch‹ zu sehen und den Aufstieg (bei Kohl und Schröder auch den Niedergang) der Politiker gewissermaßen miterleben zu können.«
buchtip.net 30.04.2009

»Wer sich Eindeutigkeit und Führung von der Politik wünscht, dem könnte ein neues Buch über Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Vorgänger gefallen. Autor Gerd Langguth hält sich nicht mit der Abhängigkeit von komplizierten Strukturen, föderalen und globalen Verflechtungen auf. Er beschreibt Merkel, Gerhard Schröder (SPD) und Helmut Kohl (CDU) als zielstrebig Handelnde der Macht.«
Siegener Zeitung 27.04.2009

»Hat die Kanzlerin die Macht verändert? Ein neues Buch beschreibt, wie das hohe Amt die Regierungschefs geprägt hat. Verfasser ist ein Insider.«
Bunte 23.04.2009

»Wie gewinnt man Macht, wie übt man sie aus und was bedeutet Machtverlust? Der Bonner Politikwissenschaftler Gerd Langguth hat eine hintergründige Analyse über drei Kanzler mit dem unbändigen Willen zur Macht vorgelegt.«
Münchner Merkur 18.04.2009

»Am Ende seines neuens Buches über die Machtmenschen Kohl, Schröder und Merkel wagt Langguth ein Experiment. Er versucht, politische Macht anhand einer mathematischen Formel darzustellen und kommt zu dem Ergebnis M = Ö x P². M steht für Macht, Ö für öffentliche Wirkung und P für die Fähigkeit, persönliche Karrieren zu beeinflussen, zum Guten wie zum Schlechten. Demnach gibt es eine Menge Politiker, die eine beachtliche politische Wirkung entfalten, zum Beispiel, weil sie ein hohes Maß an Charisma haben oder weil sie häufiger in Talkshwos zu sehen sind. Das bedeutet aber nicht zugleich, dass diese Politiker auch mächtig sind. Dazu muss ein Faktor hinzutreten, den Langguth für derart bedeutsam erachtet, dass er ihn ins Quadrat setzt.«
Hannoversche Alllgemeine 17.04.2009

»›Politoholics‹ nennt Langguth, wozu sich viele Spitzenpolitiker entwickeln. Menschen, die süchtig nach der öffentlichen Aufmerksamkeit sind, dem Bestimmen, der Macht. Entsprechend schwer fällt es ihnen, das zeigt er am Beispiel von Kohl und Schröder, davon Abschied zu nehmen. ›Sie werden kaum einen finden, der aus freien Stücken aus der Politik geht‹, sagt Langguth.«
spiegel.de 17.04.2009

»Nur wer fähig ist, auf die öffentliche Meinung einzuwirken und insbesondere auf den Karriereweg bei anderen, der ist wirklich mächtig. Entscheidend sei der Personalfaktor, sagt Langguth. Netzwerke bilden, loyale Begleiter auf Posten unterbringen und Konkurrenten wegschubsen - das hätten alle drei gemacht: Kohl, Schröder ebenso wie Merkel.«
ddp 16.04.2009

»Wer sich Eindeutigkeit und Führung von der Politik wünscht, dem könnte ein neues Buch über die Kanzlerin Angela Merkel und ihre Vorgänger gefallen. [...] Langguth beschreibt den Aufstieg der Politiker als zielgerichtet und systematisch. Die Unions-Fraktion diente Kohl als Unterbau, als Netzwerk der Macht. Befreundete Journalisten waren Schröder behilflich, sich systematisch gegen Oskar Lafontaine als Kanzlerkandidat durchzusetzen, Merkel zeichnen Mut in entscheidenden Situationen, Konsensorientierung und geschickter Umgang mit den Medien aus.«
dpa 16.04.2009

»Ö (Öffentliche Wirkung) x P (Personalbeeinflussung)² = M (Macht). Der Politikwissenschaftler Gerd Langguth porträtiert die ›Machtmenschen‹ Merkel, Schröder, Kohl - und liefert eine Formel, wie man oben bleibt.«
Die Welt 16.04.2009

»Man muss sich anstrengen, um Gerd Langguth in der politischen Debatte zu übersehen. Der Bonner Politikwissenschaftler gehört zu den besten Analytikern des Demokratiebetriebs. Das geht so weit, dass Medien von der russischen ›Moskoswskij Komsomolez‹ bis zu ›La Libre Belgique‹ erst bei Langguth anrufen, wenn sie Deutschland erklären möchten. Langguths wahre Leidenschaft aber sind die Leben der Mächtigen.«
Vanity Fair 21.02.2008

»Langguths facettenreicher Einblick in den mehr oder weniger zielgerichteten Weg der drei jüngsten Kanzler spart nicht an Details. So wird nicht nur das so fremd scheinende Spiel der Spitzenpolitik erklärt, sondern auch noch zum Schmunzeln angeregt. Letzteres gilt insbesondere für manche Schrulle des scheinbar ›ewigen Kanzlers‹ Kohl. Deutlich spricht er auch an, wie stark sich die politischen Bedingungen seither geändert haben: Kohls Distanz zu den Medien würde heute trotz allen taktischen Gespürs eine solche Karriere nicht mehr zulassen, auch sein Aussitzen von Entscheidungen passt nicht mehr in unsere Tage. So gesehen erscheint Gerhard Schröder als der erste Kanzler des 21. Jahrhunderts.«
e-politik.de 20.08.2009

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Bernhard Nowak TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Gerd Langguth, Autor hochgelobter Biographien über Bundespräsident Köhler und Kanzlerin Angela Merkel, hat hier Portraits der "Machtmenschen" Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel vorgelegt. Alle drei Personen seien "Machtmenschen" insofern, als der Erwerb und der Erhalt einer Machtposition ihr Lebensziel sei. Politiker - so Langguth - wollten vor allem öffentliche Anerkennung erhalten und im Rampenlicht stehen - im Gegensatz etwa zu Wirtschaftsführern, die eher im Verborgenen wirkten. Macht sei insbesondere am Einfluss auf die Besetzung von Positionen zu erkennen, also der Fähigkeit, befreundete Politiker in Machtpositionen zu bringen und (politische) Widersacher zu entmachten.

Der Autor untersucht dann Gemeinsamkeiten der "Machtmenschen" Kohl, Schröder und Merkel. Allen sei ein gewisser Grad an Rücksichtslosigkeit zu eigen. Kohl sei - im Gegensatz zu den "Pragmatikern" Schröder und Merkel der "ideologischste" Bundeskanzler mit einem festgefügten Weltbild gewesen, Schröder eher - um ein Wort des Politikwissenschaftlers Korte zu benutzen - ein instinktsicherer "Pragmatiker des Augenblicks", also ein Politiker, dem es insbesondere um die augenblickliche Wirkung gehe.

Frau Merkel pflege wie Kohl institutionelle Runden, etwa die Kanzler-Morgenlage und wäge ihre Entscheidungen in Bezug auf ihre Wirkungen lange ab. Ihr naturwissenschaftliches Weltbild - Politik versteht sie als Kräfteparallelogramm im Sinne von Wirkung und Gegenwirkung - prägt ihr Amts- und Machtverständnis.

Das Buch endet mit mehreren Thesen zur Beziehung zwischen Macht und Politikern. Ernüchterndes Fazit: obwohl nicht abgestritten werden könne, dass Politiker auch Inhalte umsetzen wollten und für die Menschen etwas erreichen wollten, ginge es vielen Politikern - unter anderem den drei erwähnten Bundeskanzlern - primär um Erwerb und Bewahrung von Macht.

Insbesondere Helmut Kohl kommt in der Bewertung Langguths relativ "schlecht" weg; er wird als reiner "Machtpolitiker" betrachtet, der diesem Ziel alles andere untergeordnet habe. Besonders im Bewahren der Macht sei er Meister gewesen. Schröder sei offener gewesen und habe seine Machtambitionen daher auch nie verborgen. Im Gegensatz zu Kohl und Frau Merkel habe er allerdings weniger Geschick im Bewahren von Macht besessen, Gremien (etwa die Morgenlage) schätzte er nicht.

Das Buch hat Stärken und Schwächen.

Die Stärke des Buches liegt darin, dass der Leser durch einen "plastischen" Stil das Gefühl hat, gewissermaßen "durchs Schlüsselloch" zu sehen und den Aufstieg (und - bei Kohl und Schröder - auch den Niedergang) der Politiker gewissermaßen miterleben zu können. Insofern erinnert mich das Buch sehr an das Buch "Machtwechsel" von Arnulf Baring, welches die sozial-liberale Koalition beschreibt.

Interessant sind auch die Einblicke in unser politisches System, etwa über die Schwierigkeit des Regierens in unserem Verbundföderalismus und der "strukturellen Machtlosigkeit" (so ein Zitat von Michael Naumann) des Bundeskanzlers.

Ich war dennoch etwas enttäuscht. Zum einen werden viele Passagen wiederholt, sogar einige Kurzbiographien von Politikern (etwa Schäuble) tauchen an mehreren Stellen auf. So plausibel die Kurzpotraits der drei Politiker einschließlich der Skizzierung und Analyse ihrer Kanzlerschaft geraten ist (im Falle von Frau Merkel ergänzt das Schlusskapitel die im Jahre 2007 aktualisierte Biographie des Autors), so fehlt mir doch - gerade in der Beschreibung der Politiker - eine definitive Begründung, warum sie lediglich Macht bzw. den Erwerb von Macht in den Mittelpunkt ihres Denkens gestellt haben sollen. Hatten sie nicht auch andere Motive? Hätte Gerhard Schröder nicht an der Macht bleiben können, wenn er die "Agenda 2010" nicht entworfen und sich dadurch mit Teilen seiner Partei überworfen hätte? Hätte er - wenn es ihm nur um die Bewahrung der Macht gegangen wäre - nicht nach den für die SPD verlustreichen Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen im Jahre 2005 einfach weiterregiert anstatt danach die Auflösung des Bundestages anzustreben? Hatte Kohl nicht auch objektive Gründe, einen Stabwechsel zugunsten Schäubles nicht durchzuführen - etwa die Tatsache, dass er die Euro-Einführung noch selber "unter Dach und Fach" bringen wollte? Und ging es Angela Merkel, als sie Kohls und Schäubles Sturz nach der Spendenaffäre über einen Artikel in der FAZ im Dezember 1999 einleitete, wirklich nur darum, beide Politiker zu stürzen, um selber an ihre Stelle zu treten? Mußte sie nicht damit rechnen, bei Schäubles Sturz auch ihre Position als CDU-Generalsekretärin zu verlieren? Dies muß so nicht sein. Langguth mag recht haben mit seiner Analyse, es gehe den drei Politikern in erster Linie um Erwerb und Sicherung von Macht und um "Kaltstellen" politischer Rivalen. Aber zumindest sollten gegenteilige Sichten - dass es Politikern möglicherweise doch um "mehr" geht, auch dargestellt oder zumindest untersucht werden.

Kurz: die Schlussfolgerungen des Autors, den Politikern gehe es nur um Machterwerb und Machtsicherung klingen sicherlich populär, ganz im Sinne von Richard von Weizsäckers Diktum, die Parteien seien "machtbessen und machtversessen" (dieses Zitat taucht im übrigen merkwürdigerweise in der Biographie gar nicht auf). Aber ging es ihnen nicht auch um Politikinhalte?

Zweitens: Wenn man den politischen Aufstieg unter dem - vielschichtigen - Begriff der "Macht" untersucht, so muss dieser Begriff genauer analytisch untersucht werden. Kurze Verweise auf den Machtbegriff von Max Weber bzw. K. Galbraith reichen hier nicht aus, auch wenn deutlich wurde, dass Politiker in erster Linie öffentliche Anerkennung suchen und daher Machtpositionen anstreben. Was bedeutet denn Macht für einen Politiker, wenn andererseits ein "struktureller Einflussverlust" - etwa des Amtes des Bundeskanzlers - aufgrund der Zwänge unseres politischen Systems mit vielen Vetomächten (Bundesrat etc.) oder den Auswirkungen der Globalisierung bilanziert wird? Da hätte ich gerne mehr gehört.

Auch sind mir die Quellen zeitweise etwas dünn. Dies gilt insbesondere für das Kapitel über Gerhard Schröder, wo mir zu sehr auf (doch recht subjektive) Interviews mit Politikern - politischen Weggefährten oder innerparteilichen Gegnern - zur Urteilsbildung zurückgegriffen wird, obwohl erste Fachliteratur über die Bilanz der rot-grünen Regierung, die teilweise sogar zitiert wird, ja durchaus vorliegt.

Fazit: ein interessantes und spannend geschriebenes Buch, welches aber seine These, dass die drei portraitierten Politiker - Kohl, Schröder und Merkel - sich primär von ihren Machtinteressen leiten ließen und politische Ziele diesen Interessen unterordneten, nicht genügend beweist. Ansonsten: durchaus spannende, wenn auch aus meiner Sicht nirgends wirklich "neue" Informationen zu Biographie und Kanzlerschaft der drei Politiker. Wer solche Informationen sucht, ist mit diesem Buch gut bedient. Wer eine politische Analyse des Begriffes von Macht, Herrschaft und Macht bzw. Ohnmacht von Individuen im Rahmen der gesellschaftlichen Entwicklungen am Beispiel der drei Bundeskanzler erwartet, dürfte aber etwas enttäuscht sein. Insofern ein Buch mit Stärken und Schwächen. Insgesamt dennoch lesenswert.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Manche Marketing-Kings behaupten, das Ende der alten Kulturtechnik Lesen sei gekommen. Zumindest bezogen auf das Medium Buch. Der Homo technicus des 21. Jahrhunderts zöge demnach E-Paper, Handhelds oder diverse andere Gimmicks vor, auf denen digitale Dateien dienstbar sind. Deshalb sollte "Machtmenschen" gleich doppelt abschreckend: es ist ein gedrucktes Buch. Und dazu ein besonders dickes...

Aber man liest sich schnell fest. Es ist flott geschrieben, die Sprache ist schnörkellos - passt daher bestens zu dem Thema. Interessantes zuhauf, Unbekanntes sowieso, wie es sich für ein gut recherchiertes Buch gehört.

Absolut zu empfehlen. Und sicherlich auch noch in zehn Jahren gültig.
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