Jetzt eintauschen
und EUR 0,70 Gutschein erhalten
Eintausch
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Der Artikel ist in folgender Variante leider nicht verfügbar
Keine Abbildung vorhanden für
Farbe:
Keine Abbildung vorhanden

 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Kohl, Schröder, Merkel: Machtmenschen [Taschenbuch]

Gerd Langguth
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

1. Mai 2009

Macht wird häufig negativ betrachtet, doch im gesamten sozialen Leben wird sie ausgeübt, auch in einem demokratischen Staatswesen, das den Gebrauch der Macht durch Verfassung und Gesetze einschränkt. Macht entsteht durch den Wunsch und die Fähigkeit, das Verhalten und Denken anderer zu beeinflussen und zu lenken. Zwei Herren, eine Dame und die mächtigste politische Position in der Bundesrepublik sind der Ausgangspunkt für diese Analyse. Alle drei sind Machtmenschen. Sonst wären sie nie in dieses Amt gelangt.

Gerd Langguth, ausgewiesener Kenner des Politikbetriebs und Autor hochgelobter politischer Biografien, untersucht die Regierungsstile der drei Kanzler-Persönlichkeiten und beleuchtet ihre verschiedenen Facetten. Um an Hintergrundinformationen zu gelangen, hat er zahlreiche Gespräche und Interviews geführt, u. a. mit Stefan Aust, Wolfgang Clement, Renate Künast, Rudolf Scharping und Otto Schily.


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Taschenbuch: 580 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423247312
  • ISBN-13: 978-3423247313
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 382.772 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Produktbeschreibungen

Amazon.de

„M = Ö x P²“: Macht ist die Fähigkeit zur Beeinflussung der Öffentlichkeit multipliziert mit einer klugen und vor allem nachhaltigen Personalpolitik. Auf diese ebenso einfache wie bestechende Formel bringt Gerd Langguth das Erfolgsrezept von Machtmenschen à la Kohl, Schröder und Merkel. Am Beispiel der drei letzten Kanzler der Bundesrepublik veranschaulicht der Bonner Politikwissenschaftler, die eigentliche Qualität von Macht – einer Kategorie, an der er per se überhaupt nichts auszusetzen hat. Zumal im politischen Bereich, wo sich nicht erst seit Machiavelli alles um Macht und ihren Erhalt dreht.

Für problematischer hält es Langguth allerdings schon, wenn Politiker in ihrem unbedingten Willen zur Macht nicht zurückschrecken, über Leichen zu gehen. So wie es bei Helmut Kohl im Falle von Rainer Barzel und Wolfgang Schäuble war, bei Gerhard Schröder im Falle von Rudolf Scharping und Oskar Lafontaine sowie bei Angela Merkel, an deren Gürtel er die Skalps von Günter Krause, Lothar de Maizière und Helmut Kohl hängen sieht. Am härtesten geht Langguth, der selbst eine Zeitlang für die CDU im Bundestag saß, mit seinem einstigen Vorsitzenden Helmut Kohl ins Gericht, an dessen Art im Umgang mit der Macht er kein gutes Haar lässt. Trotz Kritik an seiner Großmannssucht vergleichweise gut kommt dagegen der SPD-Kanzler Gerhard Schröder weg. Nicht zuletzt der Mut zu unpopulären Entscheidungen scheint dem Autor Respekt abzufordern. Zumal es sich dabei gemeinhin um den sichersten Weg zum Machtverlust handelt, wie am instinktiv vorsichtigen Lavieren von Angela Merkel erkennbar ist.

Analytisch sicherlich unspektakulär, ist das Buch von Gerd Langguth – über weite Strecken ein Neuaufguss seiner biographischen Werke über Helmut Kohl und Angela Merkel – ein durchaus unterhaltsames Lehrstück über den bundesdeutschen Politikbetrieb. Nicht mehr aber auch nicht weniger. – Arnold Abstreiter

Pressestimmen

»Der Autor vergleicht die drei Hauptakteure zum Schluss auf verschiedenen Feldern direkt miteinander und entwickelt acht Thesen, die schließlich und endlich in eine ›Formel der Macht‹ münden. Wie die lautet? Das wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Dazu sollte man sich auf diese sehr detaillierte und mit vielen interessanten Einblicken in das Innenleben des ›Machtapparates‹ gespickte Analyse einlassen.«
Gießener Allgemeine 13.06.2009

»Vor allem in einem ›Superwahljahr‹ ist dieses Buch lesenwert. Es ist beeindruckend, wie viele Hintergrundinformationen Langguth zu den drei Bundeskanzlern zusammengetragen hat.«
Rheinischer Merkur 14.05.2009

»M = Ö x P², das ist keine nobelpreisverdächtige Physikgleichung, sondern die Formel der Macht! [...] Macht (M) = Öffentliche Wirkung (Ö) mal Personalbeeinflussung (P) im Quadrat. Die letzten drei Bundeskanzler haben die Fähigkeiten bewiesen, die Formel anzuwenden.«
Diplomatisches Magazin 01.05.2009

»Die Stärke des Buches liegt darin, dass der Leser durch einen ›plastischen‹ Sti das Gefühl hat, gewissermaßen ›durchs Schlüsseloch‹ zu sehen und den Aufstieg (bei Kohl und Schröder auch den Niedergang) der Politiker gewissermaßen miterleben zu können.«
buchtip.net 30.04.2009

»Wer sich Eindeutigkeit und Führung von der Politik wünscht, dem könnte ein neues Buch über Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihre Vorgänger gefallen. Autor Gerd Langguth hält sich nicht mit der Abhängigkeit von komplizierten Strukturen, föderalen und globalen Verflechtungen auf. Er beschreibt Merkel, Gerhard Schröder (SPD) und Helmut Kohl (CDU) als zielstrebig Handelnde der Macht.«
Siegener Zeitung 27.04.2009

»Hat die Kanzlerin die Macht verändert? Ein neues Buch beschreibt, wie das hohe Amt die Regierungschefs geprägt hat. Verfasser ist ein Insider.«
Bunte 23.04.2009

»Wie gewinnt man Macht, wie übt man sie aus und was bedeutet Machtverlust? Der Bonner Politikwissenschaftler Gerd Langguth hat eine hintergründige Analyse über drei Kanzler mit dem unbändigen Willen zur Macht vorgelegt.«
Münchner Merkur 18.04.2009

»Am Ende seines neuens Buches über die Machtmenschen Kohl, Schröder und Merkel wagt Langguth ein Experiment. Er versucht, politische Macht anhand einer mathematischen Formel darzustellen und kommt zu dem Ergebnis M = Ö x P². M steht für Macht, Ö für öffentliche Wirkung und P für die Fähigkeit, persönliche Karrieren zu beeinflussen, zum Guten wie zum Schlechten. Demnach gibt es eine Menge Politiker, die eine beachtliche politische Wirkung entfalten, zum Beispiel, weil sie ein hohes Maß an Charisma haben oder weil sie häufiger in Talkshwos zu sehen sind. Das bedeutet aber nicht zugleich, dass diese Politiker auch mächtig sind. Dazu muss ein Faktor hinzutreten, den Langguth für derart bedeutsam erachtet, dass er ihn ins Quadrat setzt.«
Hannoversche Alllgemeine 17.04.2009

»›Politoholics‹ nennt Langguth, wozu sich viele Spitzenpolitiker entwickeln. Menschen, die süchtig nach der öffentlichen Aufmerksamkeit sind, dem Bestimmen, der Macht. Entsprechend schwer fällt es ihnen, das zeigt er am Beispiel von Kohl und Schröder, davon Abschied zu nehmen. ›Sie werden kaum einen finden, der aus freien Stücken aus der Politik geht‹, sagt Langguth.«
spiegel.de 17.04.2009

»Nur wer fähig ist, auf die öffentliche Meinung einzuwirken und insbesondere auf den Karriereweg bei anderen, der ist wirklich mächtig. Entscheidend sei der Personalfaktor, sagt Langguth. Netzwerke bilden, loyale Begleiter auf Posten unterbringen und Konkurrenten wegschubsen - das hätten alle drei gemacht: Kohl, Schröder ebenso wie Merkel.«
ddp 16.04.2009

»Wer sich Eindeutigkeit und Führung von der Politik wünscht, dem könnte ein neues Buch über die Kanzlerin Angela Merkel und ihre Vorgänger gefallen. [...] Langguth beschreibt den Aufstieg der Politiker als zielgerichtet und systematisch. Die Unions-Fraktion diente Kohl als Unterbau, als Netzwerk der Macht. Befreundete Journalisten waren Schröder behilflich, sich systematisch gegen Oskar Lafontaine als Kanzlerkandidat durchzusetzen, Merkel zeichnen Mut in entscheidenden Situationen, Konsensorientierung und geschickter Umgang mit den Medien aus.«
dpa 16.04.2009

»Ö (Öffentliche Wirkung) x P (Personalbeeinflussung)² = M (Macht). Der Politikwissenschaftler Gerd Langguth porträtiert die ›Machtmenschen‹ Merkel, Schröder, Kohl - und liefert eine Formel, wie man oben bleibt.«
Die Welt 16.04.2009

»Man muss sich anstrengen, um Gerd Langguth in der politischen Debatte zu übersehen. Der Bonner Politikwissenschaftler gehört zu den besten Analytikern des Demokratiebetriebs. Das geht so weit, dass Medien von der russischen ›Moskoswskij Komsomolez‹ bis zu ›La Libre Belgique‹ erst bei Langguth anrufen, wenn sie Deutschland erklären möchten. Langguths wahre Leidenschaft aber sind die Leben der Mächtigen.«
Vanity Fair 21.02.2008

»Langguths facettenreicher Einblick in den mehr oder weniger zielgerichteten Weg der drei jüngsten Kanzler spart nicht an Details. So wird nicht nur das so fremd scheinende Spiel der Spitzenpolitik erklärt, sondern auch noch zum Schmunzeln angeregt. Letzteres gilt insbesondere für manche Schrulle des scheinbar ›ewigen Kanzlers‹ Kohl. Deutlich spricht er auch an, wie stark sich die politischen Bedingungen seither geändert haben: Kohls Distanz zu den Medien würde heute trotz allen taktischen Gespürs eine solche Karriere nicht mehr zulassen, auch sein Aussitzen von Entscheidungen passt nicht mehr in unsere Tage. So gesehen erscheint Gerhard Schröder als der erste Kanzler des 21. Jahrhunderts.«
e-politik.de 20.08.2009

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes Buch mit Stärken und Schwächen 30. April 2009
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Gerd Langguth, Autor hochgelobter Biographien über Bundespräsident Köhler und Kanzlerin Angela Merkel, hat hier Portraits der "Machtmenschen" Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel vorgelegt. Alle drei Personen seien "Machtmenschen" insofern, als der Erwerb und der Erhalt einer Machtposition ihr Lebensziel sei. Politiker - so Langguth - wollten vor allem öffentliche Anerkennung erhalten und im Rampenlicht stehen - im Gegensatz etwa zu Wirtschaftsführern, die eher im Verborgenen wirkten. Macht sei insbesondere am Einfluss auf die Besetzung von Positionen zu erkennen, also der Fähigkeit, befreundete Politiker in Machtpositionen zu bringen und (politische) Widersacher zu entmachten.

Der Autor untersucht dann Gemeinsamkeiten der "Machtmenschen" Kohl, Schröder und Merkel. Allen sei ein gewisser Grad an Rücksichtslosigkeit zu eigen. Kohl sei - im Gegensatz zu den "Pragmatikern" Schröder und Merkel der "ideologischste" Bundeskanzler mit einem festgefügten Weltbild gewesen, Schröder eher - um ein Wort des Politikwissenschaftlers Korte zu benutzen - ein instinktsicherer "Pragmatiker des Augenblicks", also ein Politiker, dem es insbesondere um die augenblickliche Wirkung gehe.

Frau Merkel pflege wie Kohl institutionelle Runden, etwa die Kanzler-Morgenlage und wäge ihre Entscheidungen in Bezug auf ihre Wirkungen lange ab. Ihr naturwissenschaftliches Weltbild - Politik versteht sie als Kräfteparallelogramm im Sinne von Wirkung und Gegenwirkung - prägt ihr Amts- und Machtverständnis.

Das Buch endet mit mehreren Thesen zur Beziehung zwischen Macht und Politikern.
... Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
4.0 von 5 Sternen Drei deutsche Kanzler im Vergleich 16. Februar 2013
Von Fabian B.
Format:Taschenbuch
Gerd Langguth ist von Haus aus Honorarprofessor für Politikwissenschaft und beschäftigt sich schwerpunktmäßg mit deutscher Politik – darüber hinaus äußert er sich aber auch regelmäßig in Zeitungen und im Fernsehen, hauptsächlich auf Phoenix, zur aktuellen politischen Lage in Deutschland. Er ist CDU-Mitglied und war selber einige Zeit Bundestagsabgeordneter. Er verfügt somit im Gegenatz zu vielen anderen Kollegen aus der Politikwissenschaft nicht nur über theoretisches, sondern auch über praktischen Wissen über den politischen Betrieb, was in seinen Schriften durchaus zu spüren ist. Denn er beschäftigt sich darin weniger mit theoretischen Konzepten, die er dann auf die politische Situation anwendet, sondern hat einen mehr praxisorientierten, qualitativeren Stil, der gut lesbar ist. Spürbar ist das auch in seiner Schrift über drei deutsche Kanzler, die er „Machtmenschen“ nennt und die grob gesagt die Regierungsstile von Kohl, Schröder und Merkel miteinander vergleicht. Langguth versucht, die essentiellen Eigenheiten und charakteristischen Elemente dieser drei politischen Alphatiere herauszuarbeiten und diese dann in einem Schlusskapitel zu vereinen, um so eine Art Katalog an Fähigkeiten und Konzepten zu erstellen, der seiner Meinung nach mehr oder weniger notwendigerweise beherrscht werden muss, wenn man sich erfolgreich als deutscher Kanzler oder als Kanzlerin im Haifischbecken der Spitzenpolitik behaupten will.

Zuvor beschäftigt er sich aber jeweils im Detail mit den drei Kanzlern. Diese Kapitel zeichnen jeweils recht ausführlich den biographischen Werdegang der einzelnen Kanzler nach. Wie kamen sie in die Politik?
... Lesen Sie weiter... ›
War diese Rezension für Sie hilfreich?
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dicker Wälzer, aber... 21. Mai 2009
Format:Taschenbuch
Manche Marketing-Kings behaupten, das Ende der alten Kulturtechnik Lesen sei gekommen. Zumindest bezogen auf das Medium Buch. Der Homo technicus des 21. Jahrhunderts zöge demnach E-Paper, Handhelds oder diverse andere Gimmicks vor, auf denen digitale Dateien dienstbar sind. Deshalb sollte "Machtmenschen" gleich doppelt abschreckend: es ist ein gedrucktes Buch. Und dazu ein besonders dickes...

Aber man liest sich schnell fest. Es ist flott geschrieben, die Sprache ist schnörkellos - passt daher bestens zu dem Thema. Interessantes zuhauf, Unbekanntes sowieso, wie es sich für ein gut recherchiertes Buch gehört.

Absolut zu empfehlen. Und sicherlich auch noch in zehn Jahren gültig.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 

Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar