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Sonnie wühlt in fremden Sachen und findet eigene Erinnerungen. Rhett hat eine Leiche im Keller und wird unversehens zum Helden. Und an allem ist ein rätselhafter Koffer schuld. Buschheuers neuer Roman ist eine Geschichte über Liebe und Heimkehr, eine Parabel um Lüge, Verdrängung und Vergebung.
Alles fängt an mit einem Koffer am Straßenrand. Darin findet Sonnie die Überreste eines fremden Lebens. Aber der Koffer ist mehr als nur ein Koffer. Er wirkt wie ein Katalysator, ein Fluchthelfer, ein Wahrheitsserum. Er bringt Sonnies und Rhetts gemeinsames Leben durcheinander. Fragen kommen auf, die bisher weder sie noch er zu stellen wagten. Gibt es Liebe ohne Lüge? Kennt Sonnie den Mann, den sie zu lieben glaubt? Ist Sonnies Leben wirklich so verkorkst, wie ihre Eltern sagen? Wird Sonnie den Besitzer des Koffers finden? Ist Leipzig der richtige Ort für ein Happyend? "Der Koffer" ist Else Buschheuers eindringlichster Roman und zugleich eine Hommage an die unfreiwillige Komik im Paarungsverhalten der Geschlechter.
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Noch ein Koffer nach Berlin,
Von
Rezension bezieht sich auf: Der Koffer (Broschiert)
Dem medienvertrauten Publikum ist Journalistin und Moderatorin Else Buschheuer, wenn man den euphorischen Kritiken hier bei amazon glauben darf, eine vertraute Freundin, die allen hilft, ihre Lifestyle-Krisen zu meistern.
Für den eher fernsehabstinenten Leseteufel ist dieser Bezug nicht geläufig, so dass 'der koffer' seine Wirkung weitgehend verfehlt. Buschheuer überfordert ihre Leser oder vermutlich eher Leserinnen nicht mit kompliziertem Satzbau oder ebensolchem Gedankengut, auch beim Aufbau der Handlung bleibt sie höchst schlicht. Deshalb liest sich ihr angeregtes Geplätscher über Männer, Sex, New York, DDR ... so schnell wie eine Cosmopolitan, und in diesem Milieu bewegen sich auch ihre Protagonisten, vor allem Sonnie, Buschheuers alter ego, und ihr Partner Rhett(!). Dass sie schließlich ohne ihn, dafür aber mit ihrem abgewetzten Koffer wieder in Berlin landet, kommt dem Leser schon arg abgegriffen vor. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
no bad news,
Rezension bezieht sich auf: Der Koffer (Gebundene Ausgabe)
Bitte vor dem Lesen dieses Buches absolut, aber auch absolut keinen Vergleich zum Sarkasmus von "Ruf!mich!an!" erwarten. Man würde sich selbst um die Option betrügen, das Emotionale der Geschichte zu erlesen. Habe das Buch nun bereits das zweite Mal gelesen, ich assoziierte, ich lachte und war berührt.
Mag sein, dass hier das eigene Erleben der Autorin eingeflossen ist. Wen stört's? Oder: um so besser! "Der Koffer" stellt die Frage, wie viel Seelenmüll steckt in uns, wie viel ist verschüttet und verdrängt? Und gelingt nun eine Beziehung, in der jeder von Vergangenem geprägt ist? Und trotzdem, das Buch steckt voller Komik. 5 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Lebenskoffereien,
Rezension bezieht sich auf: Der Koffer (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte von Elses neustem Roman spielt mal wieder in New York. Aber irgendetwas ist diesmal anders. Es geht mal wieder um ein Paar. Sonnie (aka Sonja aus Deutschland) und Rhett (nicht Rhett Butler aus Vom Winde verweht"!). Es geht um Liebe, Leben, Vergangenheit und Zukunft. Aber irgendetwas ist anders. Es ist, als ob ein tauber Schleier über die Geschichte ausgebreitet ist. Die Taubheit ist wichtig, denn sie verhindert, dass all die emotionalen Bomben detonieren können. Das lässt den Leser zappeln. Das ist gemein. Aber gerade das macht den Roman so gut. Die Else erzählt zum Beispiel distanziert vom sexuellen Missbrauch. Papa und Opa (?). Sonnie trifft den Papa dann wieder, aber der Missbrauch ist kein Thema. Und schon zappelt man wieder in der Luft rum, brüllt wütend Ja, aber...", verstummt, und liest dann ergeben weiter. Diese Autorin macht einfach abhängig. Und da ich eh suchtgefährdet bin (als Raucherin und so), kann ich nur sagen: Danke, Else!"
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