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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Begeisternd! Ein Meisterwerk!, 2. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Dynasty Tactics (Videospiel)
„Dynasty Tactics" ist die dritte Variante von Koeis besonders in Japan unglaublich beliebter „Romance Of The Three Kingdoms"-Saga, bei der es um die Streitigkeiten der drei Königreiche Shu, Wu und Wei im frühmittelalterlichen China geht. Nachdem bereits zu Beginn des Jahres das Monumentalwerk „Kessen 2" und der Action/-Taktik-Mix „Dynasty Warriors 3" für die Playstation 2 in den Handel kamen, ist nun schließlich das Strategie-Schwergewicht „Dynasty Tactics" in Deutschland erschienen. Ich habe als Fan der Serie nun bereits satte 15 Stunden mit diesem Titel verbracht und möchte im folgenden meine Eindrücke schildern. Wie bereits bei den beiden oben erwähnten Vorgängerspielen steht es dem Spieler zu Beginn frei, mit welchem der drei Königreiche man nach der Alleinherrschaft Chinas streben möchte. Dabei gibt es je nach gewählter Fraktion massive Unterschiede im Spielverlauf und der Storyentwicklung, die man vor allem in der ersten Hälfte eines Spiels stark selbst bestimmen darf. Da die Geschichte von „Romance Of The Three Kingdoms", auf der das Spiel basiert, nun mal feststeht, sind die Variationen hierbei allerdings nicht unendlich; vielmehr lässt sich der Erzählzyklus nur ein wenig freier auslegen. Begeisterten Besitzern von „Kessen 2" oder „Dynasty Warriors 3" sind die Hauptereignisse (Schlacht von Chi Bi, Belagerung von Cheng Du, etc.) und Figuren der erzählten Geschichte, die in jedem der drei Titel identisch ist, sowieso geläufig. So wird man zwar mit jedem neuen Durchlauf immer neue Pfade und Storyverzweigungen erleben, ist jedoch an bestimmte Schlüsselereignisse gebunden. „Dynasty Tactics" besteht aus zwei zentralen Spielelementen: die Verwaltung, welche auf einer großen Landkarte stattfindet, sowie die taktischen rundenbasierenden Kämpfe, welche auf schachbrettartig angelegten Karten stattfinden. Ziel des Spiels ist es, China unter einer einzigen (der eigenen) Herrschaft zu einen. Auf dem mühsamen Weg bis dahin muss das ganze Land komplett eingenommen werden. Zu Beginn besitzt man logischerweise nur einen kleinen Bruchteil der insgesamt sechzig Städte des Landes und muss sich zunächst seine Streitmacht zusammenstellen. So können während es Spiels Zivilisten rekrutiert und Bündnisse geschlossen werden. Da ohne Krieg aber gar nichts geht, wird man schon bald in die ersten Schlachten verwickelt werden. Kommt es zu einer Auseinandersetzung, schaltet des Spiel in die Kampfkarte um, auf der sich maximal acht Einheiten pro Partei beharken. Ähnlich eines Brettspiels zieht man rundenweise über das Schlachtfeld. Nach dem Bewegen einer Einheit lassen sich neben den normalen Befehlen wie „Kämpfen" oder „Erholen" auch Spezialmanöver, die sogenannten selbstbezeichnenden „Tactics", ausführen. Ob man nun den Gegner in eine Falle lockt oder einen gewaltigen Großangriff startet, die Palette der Taktiken ist umfangreich und wird während des Spiels ständig erweitert. Ein Spielelement, welches die Schlachten des Spiels wirklich außergewöhnlich macht, ist die „Verknüpfung" von Taktiken. So lassen sich je nach Position des Gegners und geschicktem Positionieren der eigenen Einheiten die einzelnen Taktiken zu „Combos" verbinden. Ein Beispiel: Ich locke eine gegnerische Einheit mit der Taktik „Lockvogel" auf das Feld vor mir. Daneben wartet bereits eine weitere meiner Einheiten, dessen Taktik „Attacke" nun automatisch ausgelöst wird. Durch diesen Angriff wird die Gegnereinheit zwei Felder zur Seite geworfen, wo sie ein „Feuerangriff" direkt in Empfang nehmen wird. Dies ist nur ein Beispiel einer von vielen umfangreichen Möglichkeiten, die das Kampfsystem des Spiels bietet. Zur Präsentation des Spiels: Wie schon bei den Vorgängerspielen wird der Spieler mit hochwertigen Filmsequenzen (wieder sowohl gerendert als auch in Echtzeit) verwöhnt, und der Sound wummert jetzt sogar bei entsprechender Anlage mit saftigem Dolby 5.1 aus den Lautsprechern. Die optische Präsentation des Spiels ist dabei nicht ganz so aufwändig und bahnbrechend wie bei „Kessen 2", dafür ist das eigentliche Gameplay wesentlich tiefgreifender. Zum Schluss noch ein paar Fakten zu „Dynasty Tactics": Es gibt 3 umfangreiche, sich verzweigende Kampagnen, 200 verschiedene Schlachtfelder, 60 zu erobernde Städte, 245 (!) verschiedene Offiziere mit ihren entsprechenden Einheiten, ca. 20 Einheitentypen (Infanterie, Speerträger, usw...) sowie über 50 Waffen und Gegenstände, mit denen sich die Offiziere ausrüsten lassen. Neben einem 2-Spielermodus gibt zudem noch die aus „Dynasty Warriors 3" bekannte Datenbank mit umfangreichen Infos zu allen Offizieren des Spiels. Ach ja, speichern kann man übrigens jederzeit! FAZIT: Kurz gesagt: Runden-Strategie vom allerfeinsten! Wer sich intensiv mit dem Spiel auseinandersetzt, wird sehr viel aus „Dynasty Tactics" rausholen können: Der Umfang ist gewaltig, die Atmosphäre gewohnt überragend und die Präsentation filmreif. Fans der Thematik werden auf keinen Fall enttäuscht sein. Wer allerdings so überhaupt gar nicht auf chinesische Geschichte und Monumentalschlachten steht, wird mit „Dynasty Tactics" nicht glücklich werden. Mein persönliches Highlight des Winters!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Drei Königreiche im fernen China, 4. Dezember 2006
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Dynasty Tactics (Videospiel)
Im Fall von Dynasty Tactics wird eines blitzschnell sonnenklar: für diesen PS2-Titel gibt es lediglich eine kleine aber sehr feine Zielgruppe. Wer mit dem Genre der Rundenstrategiespiele grundsätzlich nichts anfangen kann, wird mit diesem von Koei im Jahr 2002 herausgebrachten Game nichts anfangen können, Liebhaber dieser Art an Videospielunterhaltung werden jedoch zumindest ansatzweise auf ihre Kosten kommen. Ungeachtet der persönlichen Vorlieben eines jeden von uns muss jedoch gesagt werden, dass es sich letztlich nicht um einen Vorzeige-Titel handelt, enttäuscht wurde ich allerdings wiederum auch nicht. Vielmehr erschließen sich erst auf den zweiten oder gar dritten Blick die Feinheiten dieses Spiels, dann wiederum aber auch die Schwachpunkte dieses PS2-Games. Was für mich anfänglich vielversprechend begann, entpuppte sich dann leider doch als zu oberflächliches Gameplay. Schließlich darf nicht vergessen werden, dass speziell Strategiefans einen ganz besonderen Wert auf Tiefgang, Abwechslung und erst recht Anspruch legen und dafür kommt mir Dynasty Tactics dann letztlich doch zu simpel oder besser gesagt zu oberflächlich daher, die Motivationskurve lässt jedenfalls auch für den eingefleischten Genre-Fan (wie mich) erschreckend schnell nach. Je länger dieses Spiel andauert, umso mehr treten spielerische Längen aufgrund des sich immer wiederholenden Prozederes auf. Spätestens nach vier bis fünf Stunden merkt Ihr, dass Ihr Euch zu langweilen beginnt, was meiner bescheidenen Ansicht nach sowohl am Gameplay als auch an der mir zu biederen Präsentation liegt. Nichtsdestotrotz haben wir es mit einem interessanten Spiel zu tun, dem eben nur der nötige Feinschliff fehlt. Ein Faible für fernöstlich angehauchte Spiele müsst Ihr angesichts der Thematik rund um die japanischen Königreiche des Mittelalters so oder so haben, daran führt definitiv kein Weg dran vorbei. Im Fall von Dynasty Tactics für die Sony Playstation 2 haben wir es jedenfalls mit einem rundenbasierten Strategieepos zu tun, was somit zur Folge hat, dass Ihr Euch die jeweiligen Spielzüge in aller Seelenruhe überlegen könnt, Hektik kommt hier zu keinem Zeitpunkt auf. Selbst für Genre-Neulinge bricht trotz der Fülle an möglichen Aktionen kein Chaos aus, was nicht zuletzt an dem ausführlichen Tutorial zu Beginn des Spiels liegt. Hier wird Euch haarklein (für meinen Geschmack fast schon zu genau) erklärt, wie Ihr zu Werke geht, selbst wenn Ihr den ein oder anderen Punkt zunächst nicht verstanden haben solltet, geht Euch spätestens ein paar Schlachten später auch das letzte Licht auf, so dass Ihr Euch in der Folgezeit eigentlich sehr gut zurechtfinden solltet, schätze ich. Interessant ist hierbei, dass nach dem Ausführen eines Spielzuges auf dem Schlachtfeld (welches Ihr aus einer isometrischen 3D-Perspektive, also von schräg oben betrachtet) immerzu eine kleine Zwischensequenz in Form eines kleinen Filmchens gestartet wird, auf dem die Aktion Eurer Einheit zu bestaunen ist. Was zunächst sehr nett aussieht und die Spielatmosphäre gut unterstützt, nervt doch mit zunehmender Spieldauer: die einzelnen Sequenzen nach dem Ausführen eines jeden (!) Zuges sind circa 30 bis 45 Sekunden lang, so dass Ihr diese mit Sicherheit früher oder später (eher früher als später) schnell wegklicken werdet. Schlecht sehen diese Sequenzen keineswegs aus, doch wiederholen sie sich später nur noch (pro Art Eures Angriffszuges gibt es nämlich immer nur ein und dieselbe Sequenz), was die Spieldauer unangenehm in die Länge zieht. Da dieses Spiel ohnehin etwas für ruhigere Zeitgenossen zu sein scheint, wird den ein oder anderen von Euch möglicherweise aufkommende Müdigkeit überfallen, fühlt Euch demzufolge gewarnt. Die typische Zielgruppe dürfte dieses aber weniger schlimm finden und widmet sich liebevoll dem Aufbau der Kampftruppe bzw. dem Hochleveln der jeweiligen Anführer durch das Gewinnen von Erfahrungspunkten. Die Tatsache, dass drei verschiedene Feldherren zu Beginn des Abenteuers anwählbar sind, motivierend en hartgesottenen Fan zum dreimaligen Durchspielen dieses Games, aber höchstwahrscheinlich auch wirklich nur diesen. Besonders große Unterschiede zur Hauptstory gibt es nämlich nicht, Ihr betrachtet diese lediglich aus einem unterschiedlichen Blickwinkel, da alle Protagonisten früher oder später aufeinandertreffen und sich gegenseitig bekämpfen werden. Habt Ihr Euch für Cao Cao, Sun Cei oder Liu Bei entschieden, kann es nach dem langen Tutorial zu Beginn endlich losgehen: also nichts wie auf in die Schlacht. Schon der erste Blick auf das Schlachtfeld sagt uns, dass es eher um die Zweckmäßig- und Übersichtlichkeit geht als um besonders aufwendig gestaltete Szenarien. Zwischen den Schlachten und natürlich direkt am Anfang wird uns die Rahmenhandlung nahegebracht, was uns zumindest ansatzweise die Identifikation mit der jeweiligen Armee bzw. dem Oberbefehlshaber ermöglichen soll. Ich wurde zwar angesichts der doch etwas blassen und mir zu nüchternen Präsentation nie so richtig warm sowohl mit der Geschichte als auch den Spielfiguren, aber trotzdem war ich neugierig auf die bevorstehenden Schlachten und insbesondere im weiteren Verlauf auf das bedachte Integrieren zusätzlicher Einheiten und deren Perfektionierung. Das (triste) Schlachtfeld ist jedenfalls in zahlreiche Quadrate unterteilt, auf der wir je nach Reichweite der Einheit unsere Züge vollbringen. Dabei kommen nicht nur die ureigenen Fähigkeiten jeder einzelnen Truppe sowohl im Nah- als auch Fernkampf (Infanterie, Kavallerie, Bogenschützen etc.) zur Anwendung, sondern speziell die Kombination verschiedener Taktiken mehrerer Einheiten. Je nachdem wie Eure Einheiten beim Angriff des Gegners positioniert sind, greift eine zusätzliche (eigentlich bereits bewegte) Truppe noch einmal ins Kampfgeschehen ein, was den Schaden beim Gegner natürlich erheblich vergrößert. Diese Kombos, welche bis zu vierfach hintereinander ausgelöst werden können, sind das A und O dieses Spiels, sozusagen das Salz in der Suppe, aber zugleich auch nicht ganz so leicht zu verstehen. Trotz des umfangreichen Tutorials und selbst nach vielen Schlachten sind Euch viele taktische Möglichkeiten noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen und so manch eine urplötzlich startende Aktion geschieht eher rein zufällig. Nach und nach solltet Ihr zwar aller Voraussicht nach etwas mehr durchsteigen, doch immer ganz nachvollziehbar bleiben die (zu) komplizierten Manöver zumeist trotzdem nicht. Dies betrifft auch die Aktionen der Computerarmee, die speziell in den ersten Spielstunden nicht immer nachvollziehbare Manöver 2aus dem Hut zaubert, die nicht selten für ärgerliche Spielmomente und frustrierende Neustarts sorgen können. Habt Ihr die Anfangsphase allerdings irgendwie heil überstanden und Eure wichtigsten Truppen bzw. Befehlshaber brav aufgelevelt, wird das Ganze urplötzlich viel zu leicht. Der Weisheit letzter Schluss ist dies sicherlich nicht. Auf die unzähligen Angriffsmöglichkeiten, Taktiken und Kombo-Möglichkeiten möchte ich jetzt allerdings nicht (auch noch) eingehen, dies würde den rahmen dieses Berichts sprengen, schätze ich, zumal vieles angesichts der Komplexität erst auf dem Bildschirm nachvollziehbar sein dürfte. Gar nicht damit gerechnet hatte ich im Übrigen bei diesem Spielgenre damit, dass ein Zweispielermodus berücksichtigt wurde: habt Ihr brav alle drei Handlungsstränge mit den unterschiedlichen Königsreichen durchgezockt, ist es uns nämlich grundsätzlich möglich, zu zweit gegeneinander in den krieg zu ziehen. Dies ist sicherlich zu begrüßen und im Fall des Vorhandenseins zweier Gleichgesinnter dürfte dies die Langzeitmotivation erheblich steigern, der Schwerpunkt liegt jedoch eindeutig auf den Kampagnen als Solospieler. Und hier hapert es auf lange Sicht hin, leider. Zunächst motivierend gestalten sich die Schlachten, interessant ist anfangs auch das Aufsuchen einzelner Städte, die es zu erobern gilt oder auch das Zusammenstellen neuer Verbände in unseren Heimatstädten, doch große überraschende Wendungen sind hier Mangelware. Passiert es dennoch, dass sich die politischen Verhältnisse ändern, tangiert uns das herzlich wenig, denn irgendwie reißen uns die Standbilder in Verbindung mit den Dialogboxen nicht vom Hocker, die spärlichen Zwischensequenzen in Form von bewegten Bildern tragen auch nicht zu der eigentlich gewünschten dichten Spielatmosphäre bei. Mehr oder weniger belanglos spult Ihr Euer Pensum runter, Faszination strahlt allenfalls das Aufleveln zunächst schwacher Truppenverbände aus. Da die Stärke der Computerarmeen im Laufe der Zeit erheblich nachlässt oder wir im Erfolgsfall unsere Armeen einfach zu gut geschult haben ist die Spielatmosphäre nicht so dicht wie ich es ursprünglich eigentlich erwartet bzw. mir erhofft hatte. Dass ganz am Ende einer erfolgreichen Kampagne das Ganze urplötzlich vorbei ist und Ihr das Gefühl habt, eigentlich nie so richtig mittendrin im Geschehen gewesen zu sein, spricht nicht unbedingt für eine besonders enge Bindung zur Story. Zu blass kommen die Spielfiguren rüber, zu emotionslos sind in der Regel auch die geführten Dialoge, kein Esprit oder gar Wortwitz ist in diesen enthalten, nüchtern erobern wir eine Stadt nach der anderen und vergrößern unseren...
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2 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bestimmt ein Hit!!!, 27. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Dynasty Tactics (Videospiel)
Wie Dynastie Tactics wird ist schwer zu sagen. Aber bis jetzt war jeder Teil der Serie ein Erfolg. Ich habe alle drei Teile. Bis jetzt war jeder ein wenig anders, wie z.B. der erste Teil, in dem man nur Mann gegen Mann kämpfen konnte. Deshalb glaube ich, das der neueste Teil nicht enttäuschen wird. Wie im dritten und zweiten Teil geht es um die drei Königreiche von Liu Bei, Cao Cao und Sun Ce. Diesmal aber muss man nicht ganze Horden von Soldaten, Offizieren und Generälen niedermachen, sondern Schlachtpläne entwickeln. Man kann z.B. mit Spionen die Pläne der Wiedersacher auskunntschaften. Das ist natürlich nur ein Beispiel der unzähligen Möglichkeiten die dieses Spiel bietet. Ich werde mich natürlich auch diesem Teil widmen. Dynastie Tactics wird wie seine Vorgänger bestimmt ein Hit!!!
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