4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Ordentliche Action, 31. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Prison Break: The Conspiracy (Videospiel)
Nach gut vier Staffeln wurde die erfolgsversprechende Serie Prison Break abgesetzt. Trotzdem reichen die Entwickler ein offizielles Spiel zum Serienhit nach. Wir schlüpfen in die Rolle von Agent Paxton, der im Auftrag der Regierung Scofield beobachten soll. Ob sich ein Abstecher in den Knast lohnt, weiss unser Testbericht.
In Prison Break: The Conspiracy dreht sich alles um die erste Staffel von Prison Break. Doch worum geht es dort? In der ersten Staffel wurde Lincoln Burrows, der Bruder von Michael Scofield, wegen angeblichen Mordes am Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten zur Todesstrafe verurteilt. Sein Halbbruder Michael ist von der Unschuld seines inhaftierten Bruders überzeugt, und will ihm bei der Flucht helfen.
Tom Paxton
Als Undercover Agent Tom Paxton, angestellt bei der Company, werden wir ins Fox River Staatsgefängnis eingeschleust. Unser Ziel ist es Scofield und Burrows zu beobachten und deren Vorhaben herauszufinden. Was zunächst sehr einfach klingt, beweist sich im späteren Spielverlauf als höllisch schwer.
Geld, Kämpfe und Tattoos
Das Leben als Häftling ist kein Butterbrot und so erledigt der Spieler zuerst einige Drecksarbeit. Als erstes müssen wir uns einen Namen machen. Kleinere Nebenjobs und Gefäkligkeiten sind im Gefängnis gerne gesehen. So müsst ihr z.B. ein Messer für Abruzzi oder PUGNAC für C-Note besorgen. Dazu schleicht ihr in verbotene Bereiche und dürft keinesfalls von Mitarbeitern oder Wachen entdeckt werden. Ansonsten beginnt ihr die Mission vom letzten Speicherpunkt nochmals neu. Dank der hakeligen Steuerung werdet ihr öfters entdeckt, als euch lieb sein dürfte. Ist gerade ein Hofgang so kann der Spieler seine Stärke auf der Hantelbank oder am Boxsack verbessern, denn dies ist für Untergrundkämpfe zwingend nötig. In den Untergrundkämpfen können wir uns eine goldene Nase verdienen und unseren stahlharten Körper mit Tattoos schmücken.
Ein Fest!
Gameplaymässig ist das ganze abwechslungsreich und actionreich gestalten. Das Spiel erzählt die Geschichte aus einem alternativen Blickwinkel und hält sich genau an die Serienvorlage. Wie bereits erwähnt ist die Steuerung nicht über alles Erhaben. Auch in Punkto Grafik hätten sich die Entwickler Zoofly ein wenig mehr Mühe geben können. Viele Charaktere sind sehr gut gelungen, aber manche Gesichter erkennt man kaum wieder, die sind dermassen mies modelliert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Schwache Umsetzung der Erfolgsserie, 31. Mai 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen
Rezension bezieht sich auf: Prison Break: The Conspiracy (Videospiel)
So, nun gibt's endlich ein Videospiel zu der bekannten TV-Serie "Prison Break". Kommt allerdings etwas spät für die Fans. Lohnt sich der Kauf überhaupt, oder nur für Fans? Ebenso stellt sich die Frage: Mal wieder eine sinnlose TV-/Filmumsetzung oder nicht?
Enttäuschung trotz guter Atmosphäre
Fans der Serie werden sofort enttäuscht, denn in Prison Break - The Conspiracy schlüpft man nicht in die Rolle von Michael oder Lincoln, sondern steuert den Agenten Tom Paxton, der undercover ins Fox-River Staatsgefängnis eingeschleust wurde. Sein Auftrag: Michael Scofield und seinen Bruder Lincoln Burrows beschatten und an der Flucht aus dem Gefängnis hindern. Um die Geschichte zu verstehen muss man aber zwangsweise die Serie kennen, warum ein T-Bag nichts Gutes ist, und was sich hinter der ominösen »Company« verbirgt ist ansonsten ein Rätsel. Fragwürdig auch: Warum kann sich unser Protagonist so frei im Gefängnis bewegen ohne dass es irgendwie auffällig wäre? Über Zäune klettern, an Mauern entlang hangeln... das alles funktioniert sogar mitten am Tag. Wir haben den ominösen Grund gefunden: Wachen, Hausmeister, Köche oder andere Figuren bewegen sich auf immergleichen Bahnen und haben ein "Geradeaus-Blickfeld" von 2 Metern. Prison Break - The Conspiracy bringt im Gegensatz dazu aber die Knast-Atmosphäre stimmig und passend zur Geltung. Das Leveldesign ist auch gelungen und kann sich mit der TV-Serie identifizieren. So können sich Fans doch auf Bewegung in der bekannten Umgebung freuen.
Vorgegebene Wege
Prison Break - The Conspiracy ist ein Schleicher, ähnlich wie Splinter Cell. Von Anfang an fällt jedoch auf, dass wir nur streng vorgegebene Wege ohne Alternativen beschreiten können. Das "Missions-Design" ist genauso nervtötend und langweilig: Breche irgendwo ein (Küche, Krankenstation, Büro), klaue etwas (Messer, Medizin, Akte) und kehre zurück. Dabei sind die Schleicheinlagen wenig fordernd, weil es eben nur einen Lösungsweg gibt. Sobald man nur ein bisschen vom Kurs abweicht, muss Tom an einem der oft schlecht platzierten Rücksetzpunkte von neuem starten. Reaktionstests und Prügeleien bieten etwas Abwechslung. Aber auch hier gibt es leider Kritik: Die Reaktionstests laufen immer aufs Gleiche hinaus und werden durch stupides Tastenhämmern beendet. Ungefähr genauso anspruchslos sind die Schlägereien: nur zwei Tasten werden benötigt und der Kampf läuft so langsam ab, dass man fast dabei einschläft.
Die Kritik nimmt kein Ende: Grafiktechnisch hinkt das Spiel den aktuellen Genregrößen wie etwa Splinter Cell hinterher. Die Animationen sehen gut aus aber sie täuschen nicht über die matschigen Texturen, hässlichen Schatten sowie detailarmen Schauplätze hinweg. Wenigstens passt der Soundtrack, und unterstützt die, wie erwähnt, gute Atmosphäre.
Fazit
Es bleibt eigentlich nicht mehr viel zu sagen außer: ja, mal wieder eine sinnlose TV-Umsetzung als Videospiel. Ganz so schlimm ist es nicht, da wenigstens Fans etwas befriedigt werden und auch mal Knastluft schnuppern dürfen. Schade ist nur, dass nicht einmal die Prügeleien spannend umgesetzt wurden und eigentlich nur die Atmosphäre überzeugen kann. Die Missionen laufen immer gleich ab und optisch können wir uns auch an fast nichts erfreuen. Der Sound ist solide und die Musik passend, empfehlen kann ich das Spiel wirklich nur Fans die wenigstens einmal im Knast unterwegs sein wollen.
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