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am 25. Dezember 2002
Leicht hatte es Piranha Bytes nicht, schließlich gelang ihnen mit Gothic ein wahrer Überraschungserfolg, der sich in der Kategorie Rollenspiel zu einem der Besten Titel der letzten Jahre gemausert hat. Dann kam auch noch die Pleite des bisherigen Vertreibers, der Phenomedia AG, hinzu (jetzt JoWood). Doch trotzdem gelang dem Piranha Team wieder ein Fantastischer Titel, der in Punkto Atmosphäre und Story neue Masstäbe setzt. Dabei hat sich auf den ersten Blick garnicht so viel verändert.
Geschichtlich beginnt das Spiel exakt dort, wo der Vorgänger endete. Im letzten Teil musste unser Nameloser Held eine magische Barriere sprengen. Diese Barriere umschloss eine Gefangenenkolonie, das Minental. Dort lagen die Erzminen von Kohornis, die sehr wichtig für den König waren, denn der andauernde Krieg mit den Orks, vorderte immer wieder neue Waffen. Die Barriere sollte die Flucht der zur Minenarbeit Verurteilten verhindern. Doch es ging etwas schief, und so geschah es, das die Magier selbst, die erschaffer der Barriere, von ihr eingeschlossen wurden, als sie sich plötzlich unerwartet ausdehnte. Die Barriere liess einen zwar hinein, aber nie wieder hinaus. Diese Situation erkannten die Sträflinge schnell und schlugen alle Wachen, überrascht von dem Ereigniss, nieder und rissen die Macht über die Minen an sich. Von nun an musste der König mit den Gefangenen Handeln, die für das Erz Lebensmittel und andere Bedarfsgüter forderten.
Doch in Gothic 1 gelang es dem Spieler diese Barriere ein für alle mal zu sprengen. Doch im letzten Endkampf wurde er verschüttet, und befand sich über 3 Wochen in dieser auswegslosen Situation, bis es Xardas, einem ins Exil gegangenen Feuermagier, gelang, unseren Helden zu befreien. Jedoch ist er durch die lagen Zeit in den Trümmern geschwächt und muss seine Fähigkeiten neu erlernen. Es gibt zudem neue Probleme. Eine Armee des Bösen, die vom Endgegner des letzten Spiels gerufen wurden, hat sich formiert und bedroht die ganze Gegend. Bauern lehnen sich gegen den König auf, und führen mit angeheurten Söldnern gegen die Paladine der Stadt Krieg. Auch der Orkkrieg dauert an. In dieser Welt findet sich der Spieler wieder. Seine Mission ? Die Armee des Bösen aufhalten, was natürlich nicht ganz einfach ist.
Spielprinzip
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Wie im ersten Teil (und wie bei Rollenspiele so üblich) geht es primär darum durch sog. Quests (kleine Aufgaben) die man von NPCs erhält Erfahrungspunkte zu sammeln. Erfahrung bekommt man auch durch das töten diverser Monster die man im Spiel zahlreich findet. Hauptsächlich natürlich auf den Wegen zwischen den Städten, denn abseits der Wege kann es schonmal sehr gefährlich werden. Hat man genug, steigt man um ein Level auf. Das wiederum bringt einem 10 Lernpunkte die auf verscheidene Werte und Fähigkeiten verteilt werden können. So entwickelt sich der Charakter weiter und lernt besseren Umgang mit Waffen, lernte Schlösser knacken, Schmieden oder wird einfach nur Stärker oder Geschickter. Außerdem genießt der Spieler eine absolute Handlungsfreiheit. So gilt es z.B. bei einem Quest, 100 Goldstücke zu beschaffen, die die Gattin des Tischlers einem der Händler schuldet. Man kann die 100 Goldstücke natürlich gewaltsam eintreiben, aber auch durch Geschicktes Reden (Wie so oft bei Gothic) ganz ohne Gewalt bekommen.
Grafik und Hardwareanforderungen
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Grafisch hat das Spiel trotz der unglaublich großen Welt viel zu bieten. Bei der Engine handelt es sich im wesentlichen um die gleich wie die des ersten Teils, jedoch wurde sie weiter verbessert, sowie die Texturauflösung merklich erhöht. Leider stellt dies hohe Anforderungen an die Hardware. Ein P III 733 mit 256 MB Ram mit geForce II MX ist die absolute untergrenze. Wichtig ist dabei vor allem der Arbeitsspeicher und die Prozessorleistung.
Steuerung
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Durchweg solide. Wer möchte kann die gleiche Steuerung wie in Gothic 1 übernehmen, oder sie frei konfigurieren. Ebenfalls ist die Maus jetzt voll nutzbar. Während es im ersten Teil lediglich möglich war die Maus zum umsehen zu verwenden, kann man das ganze Spiel nun praktisch mit ihr Steuern. Auch wenn ich ja die Tastatursteuerung bevorzuge
Atmosphäre, Sound und Musik
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Einer der Hauptgründe für den großen Erfolg der Gothicspiele ist Zweifelsohne die fantastische Amtosphäre. Dank der urigen Musik, und der sehr schönen Soundkulisse, vergisst man schonmal die ganze Welt um sich herum, und taucht förmlich ins Spiel ein. Alle NPCS (NichtSpielerCharaktere) haben einen eigenen Tagesplan, gehen zur Arbeit, sind verärgert wenn man sie bestielt und reden mit einem. In den Städten klopfen die Schmiede auf ihren Schwerten herum, die Tischler sägen und Hämmern und Händler bieten auf den Märkten ihre Waren an. Das Spiel ist in 6 Kapitel unterteilt, und in jedem verändert sich einiges. Charaktere berichten über neue Ereignisse oder haben zahlreiche kleine Quests. Zudem ist dem Spieler zu jeder Zeit eine völlige Handlungsfreiheit gegeben.
Fazit: Der König ist Tod, es lebe der König. Gothic wird von seiner Spitzenposition gekickt...von Gothic II. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. Das Spiel ist in keinster Weise Linear und es gibt bestimmt 100te von Möglichkeiten das Spiel komplett durchzuspielen. Nicht zuletzt da man sich für einer der drei Parteien die es in Kohornis gibt entscheiden muss: Paladine (Stadwache), Söldner (Armee der Aufständischen Bauern) oder man tritt dem Kloster als Magier bei. Jeder dieser 3 Arten hat ihr eigenen Reize und so lohnt es sich wirklich das Spiel 2 oder 3 mal durchzuspielen. Schließlich erwartet einem am Ende ein Furioses Finale... und ein dritter Teil.
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am 16. Februar 2005
Was Piranha Bytes hier abliefert, ist Spielspaß in Vollendung. Gothic II ist ohne Zweifel das beste Rollenspiel der letzten Jahre.
Graphisch spielt Gothic II auch nach zwei Jahren noch immer oben mit. Mit vollen Details und voller Sichtweite ist das Spiel graphisch eine Wucht. Die detaillierten, vor allem aber detailverliebten Darstellungen suchen bis heute ihresgleichen.
Der Klang ist phantastisch. Waren in Gothic I noch düstere, melancholische Melodien zu hören, wichen diese in Gothic II einem buntgemischten Soundtrack. Mit 5.1 Sound klingt das Zusammenspiel von Wasserfall, Vogelzwitschern, Blätterrauschen, etc. einfach fantastisch. Was Kai Rosenkranz hier komponiert hat, ist einzigartig.
Der größte Trumpf von Gothic II ist die Atmosphäre und Präsentation. Nie zuvor wurde eine lebendige Welt so gut auf den Monitor gebannt wie in Gothic II. Es macht einfach einen Heidenspaß, den Menschen bei ihrem Tagesgeschäft zuzusehen, selbst Waffen zu schmieden oder jagen zu gehen, um die Pelze zu Geld zu machen. Übertroffen wird das nur vom Umfang von Gothic II - denn der bietet Spielspaß für Tage, ohne jemals langweilig zu werden. Die Story wurde spannend umgesetzt, die Fülle und Vielfältigkeit an Quests übertrifft jedes andere Rollenspiel, das ich kenne.
Oft bemängelt wird die Steuerung und der Schwierigkeitsgrad von Gothic II (beides scheint zusammenzuhängen). Sicher, Gothic II ist nicht einfach, aber es ist auch nicht unmöglich. Die Kampfsteuerung wird einem zu Beginn unglaublich schwer erscheinen, aber das liegt in der Natur der Sache. Denn je weiter man im Spiel voranschreitet, desto einfacher wird die Steuerung - die Paraden gegen Ende des Spiels erinnern mehr an einen Tanz als an Schwertkampf. Überdies kann man sich das Leben in Gothic II über Menüeinstellungen einfacher machen (vereinfachte Kampfsteuerung, Quicksave, Schnellheiltränke).
Gothic II ist und bleibt die Messlatte aller Rollenspiele für den PC. Unabhängig von allem Genannten ist eine Sache unbestreitbar: der Spielspaß. Und der liegt bei hundert Prozent.
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am 9. Dezember 2002
Noch nie war ein Spiel so perfekt abgestimmt und designt. Es stimmt einfach ALLES. Grafik, Story, Gameplay ... und keine Bugs? Ja! Ich hab es durchgespielt ohne Patch und es ist nicht einmal abgestürzt - das ist heutzutage sehr selten.
Vielen Dank an die Entwickler.
(Und - nächstesmal fragt ein paar Fans. Es gibt sicher genug freiwillige die kostenlos eine Rolle sprechen, damit nicht ein Sprecher im Spiel so viele Charaktere sprechen muss...)
In manchen Zeitschriften wird der Schwierigkeitsgrad als "nicht mehr feierlich" (Zitat) bezeichnet. Da kann ich nur lachen. Fast jedes Monster läßt sich durch Intelligenz umgehen oder besiegen - einfach mal umschaun, ich will ja nix verraten :-) außerdem ist genug Gelegenheit da, den eigenen Charakter aufzuwerten und lange Wege sind auch kein Kritikpunkt. Wer geschickt verhandelt findet überall den passenden Lehrer und Teleport-Runen oder Geschwindigkeitstränke. Nein - für mich gibt es keine Kritik an Inhalt und Story. Es ist auch nichts unfair versteckt. Die Schatzkisten sind nicht zu übersehen. Die Steuerung ist einfach und wer die ausgefeilten Kampfkombinationen aus Gothic 1 nicht missen möchte kann dies im Menü freischalten - es lohnt sich ...
Und das Beste ist der Schluss. Kein schödes "Sie haben gewonnen" sondern ein wirklich schöner Schluss, den ich natürlich nicht verraten kann - aber es lohnt sich!!!
Einziger Kritikpunkt - oder eher ein Tip an die Käufer:
Die Hardware muss stimmen. Dieses Spiel ist mit geringer Sichtweite und Details nicht zu spielen, weil man dann zuviel übersieht. Deshalb wird ein alter Rechner zu Frust führen. Für eine 800er Auflösung und volle Details braucht man mindestens einen Athlon 2000XP, eine Geforce4-4200 mit 128Mb und 512Mb DDR-Ram. Damit sind zwar noch einige Ruckler in extremen Kämpfen zu akzeptieren aber 95% des Spiels laufen flüssig. Ich spare jedenfalls für bessere Hardware und spiels dann noch einmal in 1024 ... und nochmal und nochmal ... bis der 3. Teil da ist.
Schließlich bekomme ich andere Aufträge wenn ich es mal als Magier versuche - na wenn das keine Langzeitmotivation ist.
Viel Spass beim Spielen.
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am 10. Dezember 2002
Nachdem ich dieses Jahr Dungeon Siege gespielt hatte kam Morrowind, und danach Neverwinter Nights. Eigendlich dachte ich, das kann nicht mehr getoppt werden, BIS ICH GOTHIC 2 GESPIELT HABE ! Eine derartig realistische Atmosphähre, ohne dem typischen "folge dem Pfad"-Schema hatte ich noch nie zuvor gesehen, OHNE IRGENDWELCHE LADEZEITEN !!! Im Gegensatz zu Morrowind wirkt die Welt in Gothic 2 längst nicht so steril, sie ist viel lebendiger, vor allem farbenfroher. Es gibt viele Orte in der großen, von Anfang an frei begehbaren Welt von Gothic2 in die man sich am liebsten reinteleportieren würde.
Die NPC's in Gothic verhalten sich meist sehr realistisch, sind exzellent und detailvoll dargestellt. Das Skillsystem funktioniert ähnlich wie in Morrowind (durch Ausbilder und keine
Selbstverteilung) wie in Neverw. Nights oder Diablo2), die Waffen sehen auch alle sehr realistisch und detailvoll aus.
Das spannenste an Gothic sind jedoch unter anderem die vielen inteessanten Quests und Nebenhöhlen, außerdem gibt es meist verschiedene Lösungen für die wichtigsten Aufgaben. Was mich an Gothic am allermeisten beeindruckt hat, ist jedoch das atemberaubende Tag-Nacht System, was bisher in noch keinem anderem Spiel so ultrarealistisch zu sehen war! Noch nie zuvor hab ich in einem Spiel einfach mal die Finger von der Tastatur genommen und eine halbe Stunde den besten Sonnenaufgang den ich je auf meinem Rechner gesehen hab genossen (in Echtzeit wohlbetont !!!). Die 3D-Grafik ist besonders in Bezug auf die große und Ladefreie Welt besser als die in UT2003 (vor allem detailierter), das ist meine eigene Meinung !! Das Spiel hat außerdem einen hohen Wiederspielwert, da man als Paladin, Drachentöter oder Feuermagier kämpen, jedoch immer nur eine Karriere eingeschlagen werden kann.
LEUTE, AUCH WENN IHR KEINE ROLLENSPIELFANS SEIT UND GOTHIC2 AM ANFANG ETWAS EINGEWÖHNUNG BRAUCHT (z.B. anfangs umständliche Steuerung und Gegner) HOHLT EUCH DIESES GAME, IHR WERDET ES GARANTIERT NICHT BEREUEN !!!
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am 17. Dezember 2002
ich will gar nix mehr zu dem besten spiel des jahres sagen... schaut einfach die anderen rezesionen an!!!
nur was zur hardware für die unentschlossenen:
ich hatte bisher die möglichkeit, gothic2 auf 2 rechnern zu zocken:
1.) 700mhz, geforce2mx400, 256 sdram 133:
läuft spielbar, aber nicht perfekt (gg). Man muss auf die niedrigste auflösung (800x600, 16bit) gehen und die sichtweite auf 160 von 300 auserhalb der stadt sowie 60 von 300 innerhalb der stadt stellen. gerade in der stadt ruckelt es wegen der hohen polygonzahl und den hochaufgelösten texturen.
wer damit leben kann, vor der stadt haltzumachen und den regler für die sichtweite runterzufahren, soll zugreifen. denn ansonsten läuft es wirklich ok.
2.) 1800mhz, geforce 4 ti 4200, 512 DDRam:
wer im besitz dieses oder eines ähnlichen systems ist, kann gotic2 wirklich GENIESEN!!! kaufenkaufenkaufen!!! gerade die 512 Ram sind extrem wichtig, wegen der sichtweite!!
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am 3. März 2003
Also dann fang ich mal an: Seit ich mir Gothic2 vor wenigen Tagen gekauft habe ,vergeht kein Tag wo ich nicht mindestens 2 Stunden spiele woran liegt das: 1.Grafik: Als ich das erste mal aus Xardas Turm herauskam wäre ich beinahe vom Stuhl gekippt stattdessen kam aus meinem Mund nur ein Wort:"Geil". Also mal ehrlich wenn man einen traumhaften Seerosenteich sieht und dabei fast von einem Goblin niedergemacht wird ,weil man den BLick schweifen lässt dann ist das wohl eine "Geile" Grafik.2.Sound : Sehr gute Sprachausgabe und sehr gute Hintergrundmusik.3.Story: Na gut das mit dem dunklen Herrscher der die Welt berherschen will hat man irgendwo schon mal gehört aber hier dank überraschender Wendungen und Unterschiedlichen Charakteren sehr spannend.4.Freiheit: Man kann fast alles machen ZB.Schwerter schmieden , FLeich braten,Rauchen,Trinken,Schwimmen,Tauchen und sogar ins Bordell gehen um nur einige zu nennen. Zum Schluss noch:dieses Spiel kommt nicht aus den USA sondern aus dem angeblichen Entwicklungsland in Sachen Spielen Deutschland.Also macht weiter so Piranha Bytes und alle andern deutschen Entwicklungsstudios.Und alle Gamer dadraußen kauft euch Gothic2 es lohnt sich wirklich !
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am 8. Januar 2003
Gothic 1 hat mich bereits völlig begeistert. Auf Gothic 2 habe ich sehnsüchtig gewartet. Jetzt habe ich es durchgespielt - jedenfalls zum ersten Mal.
Zur Story muss ich wohl nichts mehr sagen, das wird ja erschöpfend in der Artikelbeschreibung behandelt. Wie im ersten Teil hat man die Wahl zwischen verschiedenen Wegen, die sich später im Spiel vereinen, so dass man, egal, ob man Drachenjäger, Paladin oder Magier wird, nichts Wesentliches verpasst. Man hat den Eindruck, sich völlig frei entscheiden und bewegen zu können, (fast) die gesamte Welt steht einem offen, Orte, an die man besser nicht gehen sollte, sind einfach mit Monstern besetzt, die man erst später töten kann, so dass man fast nicht merkt, dass man absichtlich von diesen Stellen ferngehalten wird.
Diese Spielwelt lebt tatsächlich. Blätter fallen von den Bäumen, Tiere verhalten sich nachvollziehbar und recht realistisch (nähert euch mal als Schaf einer Herde Scavenger oder als Raubtier einer Herde Schafe...), die Musik ist stimmungsvoll und die Geräusche der Umgebung passen in diese Welt. Die Menschen gehen ihren Geschäften nach (manche verrichten sogar eins!), sie reagieren auf den Helden, sie gehen abends ins Bett oder sitzen lange am Lagerfeuer, manche sind Langschläfer, andere Frühaufsteher. Ich hatte sogar das Gefühl, meinem Meister richtig willkommen zu sein. Und die Grafik ist einfach klasse und sehr realistisch.
Zur Technik: Gothic ist wieder mal sehr anspruchsvoll. Eine aktuelle Grafikkarte und viel Hauptspeicher sind ein Muss. Kein Wunder, bei einer so großen Welt und so guter Grafik. Sonnenuntergänge bei Gothic sind so herrlich, dass man darüber hinwegkommt, wenn man Gothic zuliebe für ein Wochenende auf echtes Sonnenlicht verzichtet. ;-) Außerdem sollte man darauf achten, dass die Festplatte gut gepflegt, sprich, UDMA eingestellt und die Platte defragmentiert ist. Eine große Auslagerungsdatei für Windows kann auch nicht schaden.
Was die Bugs angeht, die bei Gothic 1 teilweise ja wirklich berüchtigt waren, war ich doch bei Gothic 2 angenehm überrascht. Bei mir hat sich nur einer gezeigt (die zu früh geschaltete Gesprächsoption beim Auge Innos), aber mit ein bisschen gesundem Menschenverstand kommt man durch diesen Bug unbeschadet durch. Ansonsten ist es offensichtlich wichtig, aktuelle Treiber und Windows-Servicepacks zu installieren - beides war bei mir der Fall, so dass Gothic keine Probleme bereitet hat. Ich hatte nur einen einzigen Absturz. Ich kann also sagen, dass Gothic bei mir sehr stabil gelaufen ist.
Die Steuerung hat sich im Gegensatz zu Gothic 1 meiner Ansicht nach sehr verbessert. Ich finde das Spiel leicht zu bedienen. Ich sehe es auch als Vorteil an, dass man potentiell nur mit der Tastatur spielen kann, weil ich das als ergonomischer empfinde und nicht so schnell ermüde. Wer will schon mit so einem Spiel aufhören, nur weil er eine Maushand hat... ;-)
Tja, was haben wir jetzt: 1. Die Story. Die ist zwar simpel (Rette die Welt vor dem Bösen), aber das macht nichts, weil die Quests so nett gestaltet sind. Und es sind viele Quests! 2. Die Spielewelt. Das Beste, was ich bisher gesehen habe, sie lässt Morrorwind einfach durch ihre schiere Lebendigkeit weit hinter sich. 3. Die Technik. Hardwarehungrig, von Bugs und schlimmen Abstürzen wird berichtet, das kann ich aber nicht so recht nachvollziehen, denn auf meinem System kam es zu keinen schwerwiegenden Problemen.
Um's zusammenzufassen: Es hat mich wieder begeistert. Gothic lässt einen an einer Welt teilhaben, in die ich immer wieder gern zurückgekehrt bin, und ich brenne jetzt schon darauf, nochmal dorthin zu gehen. Diesmal gehe ich als Drachenjäger auf die Jagd nach Bösem. :-) Bitte, liebe Piranha Bytes, macht in der Zwischenzeit noch einen dritten Teil!
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am 13. Februar 2003
Man kann sich drehen und wenden wie man will, das Spiel ist das beste (Rollen-)spiel des vergangenen Jahres, ja eigentlich seit dem es Rollenspiele auch "elektronisch" gibt.
Die direkte Konkurrenz wird weggehauen wie ein kleiner Goblin von einem High-End Krieger;
Die einzigen ernstzunehmenden Konkurrenten wie Morrowind , Neverwinter, Bg ect. bieten keine kompletten Sprachausgaben, teils schwächere Stories und/ oder auf jeden fall unglaubwürdigere Spielwelten. (in G2 kann man sogar einen Händler dabei zugucken, wie er an die Stadtmauer pinkelt).
Es gibt zwar auch ein paar wenige Schwachpunkte (Die Fraktionswahl hat keinen Einfluss auf die Story; schweeeeeeere Kämpfe) aber dennoch dürfte dieses Spiel bis zum Nachfolger den Rollenspielthron innehalten.
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am 25. Dezember 2002
Gothic 2 hat mich schon von der ersten Minute an beeindruckt, als ich (bzw. mein Held) aus dem Turm auf den Vorsprung trat. Die Aussicht wirkte wie eine Fotografie. Die Bäume und Sträucher wiegen sich sanft im Wind und sämtliche Texturen sind sehr detailiert gestaltet. Besonders beeindruckend war vor allem die enorme Sichtweite. An eine solche Grafikpracht kommt selbst Morrowind nicht im geringsten heran.
Waren erste Monster vernichtet und einige kleinere Quests auf den nahe gelegenen Bauernhof erledigt, gings in die Stadt. Dort angekommen, war ich nicht minder beeindruckt. Etliche NPCs gehen alle ihrem eigenen Tagesablauf nach. Am Tag üben sie ihren Beruf aus, und in der Nacht verziehen sie sich in ihre Better (und regieren zum Teil ziemlich harsch, wenn man sie aufweckt).
Nun musste ich mich entscheiden, ob ich Paladin, Drachenjäger oder Hexenmeister werden wollte. Ich entschloss mich für den Drachenjäger und begann auch gleich eine Lehre als Schmied...
Gothic 2 überzeugt wirklich in allen Punkten. Die Grafik ist, wie bereits erwähnt, erste Klasse und schlägt alles bisher dagewesene. Aber auch Musik und Sprachausgabe (gesamt über 9h!) sind äusserst gelungen. Die Steuerung, anfangs noch etwas gewöhnungsbedürftig, entfaltet mehr und mehr ihre taktischen Finessen, die sonst kaum ein anderes Rollenspiel bietet. Die Spielwelt ist gross, sehr liebevoll gestaltet und sie lädt zum stundenlangen Erkunden ein. Das Skill-System zeigt sich zwar nicht so komplex wie zB das von Morrowind, aber durch die Tatsache, dass man sich für eine der drei Charakterklassen entscheiden muss, wird das Spiel auch beim zweiten oder dritten Mal spielen nicht langweilig.
Fazit: Alle, die mit Rollenspielen nur annähernd etwas am Hut haben, sollten sich Gothic 2 nicht entgehen lassen. Unschlüssige können auch die schon erschienene Demo antesten.
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am 18. Juli 2005
Um es vorwegzunehmen, ich habe nicht Gothic I gespielt habe aber trotzdem schnell den Einblick in Gothic II bekommen.
Das Spiel liess sich bei mir problemlos installieren und blieb auch im weiteren Spielverlauf sehr stabil.
Sicherlich hat dieses Spiel schon 3 Jahre auf dem Buckel was den Spielspaß aber nicht im geringsten mindert.
Das Spiel hat einen sehr schöne Grafik und das Ambiente der Landschaften, Häuser, Spieler usw. ist sehr schön gemacht.
Ich hatte von anfang an das Gefühl in einer realen Welt zu sein, da hier Wetterverhältnisse wie Tag/Nacht Rythmus vorhanden sind wie auch liebevolle NPCs mit eigenen Geschichten und vielen Dialogen die oft neue Quest offenbaren.
Das Spiel ist gerade am Anfang sehr anspruchsvoll da viele Monster weit über der eigenen Stärke sind.
Wer aber ein wenig Geschickt ist schafft es entweder an ihnen vorbeizukommen oder sie in die Arme von anderen NPCs zu schicken die ihnen meisten Hilfe leisten und die Monster töten.
So besteht anfangs eine gewisse Spielzeit mit dem anlocken von Monstern um sie dann einem starken NPC zu präsentieren.
Für mich springen dann keine Erfahrungspunkte mehr raus, aber ich habe meistens Truhen oder andere Sachen die ich erbeuten kann.
Es gibt auch noch genug einzelne Monster die man erlegen kann und wenn sie in Gruppen sind schafft man es aber mit taktischem Geschick diese von den Gruppen zu lösen.
Letztendlich bietet dieses Spiel eine enorme Unterhaltung und Detailverliebtheit.
Ich erinne nur an Abende an denen sich NPcs am Marktplatz treffen um eine Wasserpfeife zusammen zu rauchen oder ein Bierchen zu trinken.
Je stärker man wird umso mehr Spaß macht es.
Im Handbuch wird auch noch gut erklärt wie man das erste Kapitel meistern kann.
Zum Verständnis empfehle ich jedem erst einmal das Handbuch zu lesen um grundlegende Dinge erfahren, dies ist sehr hilfreich.
Im Spielverlauf ist es auch möglich einen Beruf zu erlenen(ob mehrere habe ich noch nicht herausgefunden), ebenso muss man sich wie immer auf eine Seite schlagen für die man kämpft.
Hier hat man die Möglichkeit zwischen Söldnern, Soldaten des Königs und den Feuermagiern.
Sobald man einer der Fraktionen beitritt ist man ein Mitglied und hat später die Chance, wenn man sich fähig gezeigt hat, eine Stufe höher zu kommen.
Bei den Söldnern wird man dann zu Drachenjägern(woraus eine bessere Rüstung, Waffen usw. zustande kommt), bei den Soldaten(Miliz) wird man später Paladin und bei den Feuermagiern wird man vom Novizen zum Magier.
Ich spiele momentan bei den Milizen und werde mir im 2ten Anlauf sicherlich einen MAgier zulegen, denn dieses Spiel fesselt.
Es hält einen wirklich vor dem Monitor.
Ich bin selten so froh gewesen vor dem Monitor zu sitzen und nicht wie mein Held im Spiel im düsteren Wald, mitten in der Nacht, wissend von Monstern umringt zu sein, dazu noch Schlecht Wetter mit Regen, Donner und Blitzen...
Es ist einfach nur klasse das Spiel und ich freue mich sehr auf den 3ten Teil.
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