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Koala: Roman
 
 

Koala: Roman [Kindle Edition]

Lukas Bärfuss
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Lukas Bärfuss hat einen gedanklich weit ausgreifenden Roman geschrieben, der über die Frage, warum jemand willentlich den Tod gesucht hat, zu einer anderen vordringt: Welche Gründe gibt es, sich für das Leben zu entscheiden?

Ein ganz gewöhnlicher Mensch, sein ganz gewöhnliches Leben und sein ganz gewöhnliches Ende. Aber nichts an dieser Geschichte in Lukas Bärfuss` neuem Roman will uns gewöhnlich scheinen. Denn das erzählte Ende ist ein Suizid, und der ihn verübt hat, ist sein Bruder. Auch wenn die Statistik sagt, dass für die Menschen zwischen zwanzig und vierzig Jahren Suizid die zweithäufigste Todesursache überhaupt ist, hilft das niemandem in seinem individuellen Schicksal. Die Fragen, die sich unweigerlich stellen, finden nicht zu Antworten, die denen, die zurückbleiben, wirklich Trost spenden. Bärfuss spürt dem Schicksal des Bruders nach, über das er zunächst wenig weiß. Und er begegnet einem großen Schweigen. Das Thema scheint von einem großen Tabu umstellt. Und von einem Geheimnis. Warum nannten seine Freunde ihn Koala? Wie kam er zu diesem Namen? Und hat vielleicht der Name gar das Schicksal des Bruders mitbestimmt; wird ein Mensch seinem Namen ähnlich? Die Geschichte der Tierart in Australien, die heute vor der Ausrottung steht, gerät in den Blick des Autors, und so ist das Buch auch eine Natur-Geschichte über den Umgang des Menschen mit dem anderen Menschen, mit dem Tier, mit Gewalt überhaupt.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Lukas Bärfuss, geb. 1971 in Thun/Schweiz, ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Dramatiker. Seine Stücke werden weltweit gespielt. Sein über-aus erfolgreicher Debütroman »Hundert Tage« wurde für denDeutschen und den Schweizer Buchpreis nominiert und in 17 Sprachen übersetzt. Lukas Bärfuss lebt in Zürich.Preise u. a.: - Mülheimer Dramatikerpreis (2005)- Anna-Seghers-Preis (2008)- Mara-Cassens-Preis (2008)- Schillerpreis der Schweizerischen Schillerstiftung (2009)- Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis (Sonderpreis) (2009)- Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster (2010)- Kulturpreis Berner Oberland (2011)- Berliner Literaturpreis (2013)

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 315 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 184 Seiten
  • Verlag: Wallstein Verlag (3. März 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00HYJKIGQ
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: #11.628 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Eine andere Möglichkeit der Existenz" 22. März 2014
Von HG HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
"Wir hatten selten Gelegenheit, uns zu sehen; mein Bruder bewegte sich kaum aus jener Stadt heraus, die ich dreiundzwanzig Jahre früher nicht ganz freiwillig verlassen und seither gemieden hatte. Wir führten verschiedene Leben, außer der Mutter und einigen nicht ausschließlich angenehmen Kindheits- und Jugenderinnerungen teilten wir wenig, und gewöhnlich reichten uns zwei Stunden, um der still empfundenen Verpflichtung, sich als Brüder nicht ganz aus den Augen zu verlieren, Genüge zu tun." Grund für den Ich-Erzähler in Lukas Bärfuss' Roman, sich nun doch intensiver und vielleicht zum ersten Mal wirklich mit seinem (Halb-)Bruder auseinanderzusetzen, ist dessen selbst herbeigeführter Tod. Doch das Öffnen der offensichtlich verschlossenen Tür, ein Neubau der abgebrannten Brücken, erweist sich als bedrohliche Fahrt durch einen dichten Nebel in das eigene Innere und in das Innere der Welt.

Den Namen "eines Beutelsäugers, eines Tieres vom anderen Ende der Welt", hatte man seinem Bruder bei den Pfadfindern verpasst. Koala - Warum gerade dieser drollige, flauschige Kobold, dieses Kuscheltier, als das sich sein Bruder mitnichten erwies. Der Ich-Erzähler verfängt sich in einem Karussell, in einem Mahlgang der Gedanken. Er sinniert über die Enggeistigkeit seiner Heimat ("Das Wesentliche lag im Ungesagten, in den Blicken, in den Gesten, den unausgesprochen Gedanken, die als Gekräusel auf einer Stirn sichtbar wurden, als Lippen, die sich verkneifen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die performative Kraft der Literatur 3. Mai 2014
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Lukas Bärfuss ist ein in Zürich lebender Schriftsteller und Dramaturg. Die Novelle „Die toten Männer“ war sein viel beachtetes Prosadebüt. Mit dem Roman „Hundert Jahre“ hat er einen packenden, aufrüttelnden Roman über eine fatale Liebe in der Krisenregion Ruanda geschrieben. Jetzt war ich natürlich gespannt, was sich hinter seinem neuen Buch mit dem seltsamen Titel „Koala“ verbarg, für das er den Solothurner Literaturpreis 2014 bekommen hat.

Das Buch zerfällt in zwei komplett unterschiedliche Teile, die jedoch eine innere Logik haben. Bärfuss sein Ich Erzähler spürt in einem Kleistschen Memorandum, nach der Rückkehr aus Berlin, dem Schicksal seines Halbbruders nach. Der Bruder, von dem er zunächst wenig weiß, hat ein Suizid verübt. Wir erfahren ganz wenig über die Beziehung des Erzählers zu seinem Halbbruder. Lukas Bärfuss lässt ihn immer wieder fragen, wie konnte er sich das Leben nehmen? Der Erzähler stößt auf großes Schweigen, macht an Hand von Erzählkonstrukten deutlich, wie man sich in hypotaktische Verhängnisse hinein steigern kann. Schließlich fragt er sich, warum gaben Freunde dem Halbbruder den Spitznamen „Koala“? Hat der Name möglicherweise mit dem Schicksal des Bruders zu tun? An dieser Stelle kippt die Sprachmacht des Romans, wenn der Erzähler darüber reflektiert, wie ein ganz gewöhnlicher Mensch, einem ganz gewöhnlichem Leben ein solches Ende bereiten kann? Denn jetzt wird mit ganz einfachen Sätzen eine Kindergeschichte erzählt, weshalb dem, Bruder „Koala“ hieß. Kann ein Mensch seinen Verhaltenstrukturen seinem Namen ähnlich werden?
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Annabelle
Format:Gebundene Ausgabe
Ich finde es wirklich gut und auch mutig, dass Lukas Bärfuss mit diesem Buch dem Thema Suizid Raum gibt.
Und er tut es in wunderbarer Sprache.
Der zweite Teil des Buches über Koala's und die Strafkolonie Australien nimmt jedoch zuviel Raum ein,
und lässt das Ursprungsthema leider wieder in den Hintergrund treten, schade. Und der Link zwischen dem Suizid
des Bruders und Koala - Australien ist etwas weit her- und ausgeholt, auch wenn man beim Lesen dazu lernt.
Das Buch hätte bei mir ohne das Thema in der zweiten Hälfte einen wesentlich nachhaltigeren Eindruck hinterlassen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Über das bittere Ende und viel mehr 16. März 2014
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Atemberaubend geschriebenes Buch über das menschliche Sein und Vergehen, über den Stellenwert der Arbeit, über die Hilflosigkeit, die Angst, die Gewalt des Menschen, und noch viel mehr.
Das Buch lässt niemanden kalt, mich schon gar nicht!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen b e e i n d r u c k e n d ! 26. März 2014
Von roland
Format:Kindle Edition|Verifizierter Kauf
ein seltsames, tiefsinniges, ja spannendes buch,
für alle, die das leben als ganzes staunend wahrnehmen.
es hat mich weitergebracht im verstehen.
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