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Knockemstiff Gebundene Ausgabe – 24. Juni 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Liebeskind; Auflage: 1 (24. Juni 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3954380145
  • ISBN-13: 978-3954380145
  • Originaltitel: Knockemstiff
  • Größe und/oder Gewicht: 13,3 x 2,3 x 20,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 54.351 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Hier ist sie, die perfekte amerikanische Kurzgeschichte: Donald Ray Pollocks Erzählzyklus Knockemstiff haut einen glatt aus den Schuhen.« (FAZ)

»Eine weltliche Hölle voller Dreck, Inzest und Gewalt ... Die dumpfe Gewalt, die hier regiert, erinnert an die frühen Romane eines Cormac McCarthy.« (Christoph Schröder, Süddeutsche Zeitung)

»Pollock schafft es mühelos, Knockemstiff im Ortsregister der Weltliteratur zu platzieren.« (Die Welt | Literarische Welt)

»Pollock erzählt Geschichten von Menschen, die gefangen sind im amerikanischen Albtraum. Ein tiefschwarzes Gesellschaftspanorama.« (Focus)

»Hier macht einer Sprache zu seiner Waffe, um gezielt zurückzuschießen.« (Süddeutsche Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Donald Ray Pollock, geboren 1954, wuchs im US-Bundesstaat Ohio auf. Mit siebzehn Jahren brach er die Highschool ab und nahm einen Job in einer Fleischfabrik an. Danach arbeitete er über dreißig Jahre in einer Papiermühle, zumeist als Lastwagenfahrer. Ende der achtziger Jahre holte er in Abendkursen seinen Schulabschluss nach und schrieb sich an der Ohio State University ein. 2008 erschien sein Debüt »Knockemstiff«, 2011 der Roman »Das Handwerk des Teufels«, für den er u.a. mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet wurde. Donald Ray Pollock lebt in Chillicothe, Ohio.

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Kundenrezensionen

4.5 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Christian Mayr TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 1. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Knockemstiff ist ein kleines, verschlafenes, dreckiges und ödes Kaff irgendwo in einer Senke im kargen Ohio. So wie die dort lebenden Anwohner kaum ihren Ort verlassen, so selten verirren sich auch Fremde dortin - denn ausser einem Pub, einem Autokino, einer schmuddeligen Tankstelle mit Gemischtwarenladen, einem heruntergekommendem Bolzplatz und einer kaum besuchten Kirche gibt es dort neben den langsam verfallenden Häusern und Wohnwagen einfach nichts, nichts Lebenswertes. Arbeitgeber sind die Plastik- und Papierfabriken in der Nähe - oder die Sozialhilfe. Den Alten und Jungen, selbst Kindern dort bleibt also nur noch die Flucht - die ausweglose Flucht in von Rassismus geprägtem, brutalem Hass, in Sex, in Alkohol- und Drogen- und Medikamentenmissbrauch und in gefährliche Gewalt.

Bei "Knockemstiff" handelt es sich um das eigentliche, bereits 2009 in den USA erschienene Debut des Autoren Donald Ray Pollock, das nach dem prämierten Erfolg des zweiten Romans "Das Handwerk des Teufels" nun auch in Deutschland erschien. Es handelt sich um eine Sammlung an 18 Kurzgeschichten, die in nur wenigen Aspekten sich gegenseitig ergänzen oder Bezug zueinander nehmen und deren zeitlicher Horizont sich schätzungsweise von den 60er Jahren - mit einem kurzen Rückblick in die 40er und 50er Jahre - bis zu den frühen 90ern erstreckt - denn Pollock gibt nur dezente Hinweise, die helfen, die Geschichten einzuordnen.

Dafür aber mangelt es nicht an expliziten, ausdrücklichen Darstellungen, die verstören, beeindrucken, nachdenklich stimmen, irritieren und schockieren: Voller Wucht packt Pollock energisch in seine Prosa einen amerikanischen, bedrückenden, beängstigenden und brutalen Albtraum, dem die Protagonisten nicht entkommen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hamlet TOP 1000 REZENSENT am 9. Juli 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Knockemstiff ist ein Kaff im südlichen Ohio und liegt irgendwo im Nirgendwo. Bereits die Erklärung, die Donald Ray Pollock zur Herkunft des Namens gibt, vermittelt eine Ahnung, wie die Menschen dort miteinander umgehen: Ein Wanderpriester kommt eines Tages dazu, wie sich zwei Frauen wegen eines Mannes schlagen. Der Priester bezweifelt, dass dieser Mann die ganze Aufregung wert ist und kommentiert das geschehen mit dem Satz "Someone should knock him stiff" - soweit die Überlieferung, gesichert ist diese Geschichte nicht.

Laut Wikipedia ist Knockemstiff heute fast eine Geisterstadt, wobei nach der Lektüre des gleichnamigen Buches vielleicht doch der eine oder andere Leser neugierig geworden ist und sich dorthin verirrt.

In diesem abgelegen Ort wächst der amerikanische Autor Donald Ray Pollock auf, der im deutschsprachigen Raum 2012 durch seinen sprachgewaltigen Roman "Das Handwerk des Teufels" bekannt wurde, der verdientermaßen mit zahlreichen europäischen Preisen ausgezeichnet wurde.

"Knockemstiff" nun ist der der Titel seiner ersten Veröffentlichung überhaupt, erstmals 2008 im Original erschienen, ein Band mit einzelnen Geschichten, die aber miteinander durch ihre Protagonisten verwoben sind und die sich in und um diesen Ort abspielen.

Die Menschen, die dort leben oder hängengeblieben sind, scheinen allesamt Verlierer zu sein, deren Leben mit dem amerikanischen Traum nicht das Geringste zu tun hat. Alkohol- und Drogenmissbrauch ist die Regel und nicht die Ausnahme. Ihr Leben ist ein einziges Elend, geprägt von Brutalität, ohne Perspektive, ohne Hoffnung und vor allem ohne Liebe. Dieser raue Umgang wird bereits den Kindern von klein auf vermittelt.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gavin Armour am 8. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Nachdem Donald Ray Pollocks zweiter Roman "The Devil All The Time" ("Das Handwerk des Teufels") auch in Deutschland bekannter wurde, hat der Liebeskind-Verlag nun nachgelegt und den Erstling dieses neuen Sterns am Himmel des Hard-boiled-Romans veröffentlicht. Anders als der zwar episodenhaft erzählte, doch letztendlich einer stringenten Geschichte folgende Nachfolger, hat man es hier eher mit einer Sammlung an Kurzprosa zu tun, die sich erst im Lesefluß kaleidoskopartig nach und nach zu einem runden Gesamtbild zusammenfügt.

"Knockemstiff" ist ein Kaff in Ohio, dem der Autor entstammt. In einer Senke gelegen, umgeben von drei Flüssen und einer Bergkette, ist es vom Rest der Welt recht abgeschieden gelegen. Diesem Kaff ist Pollock in realitas entkommen, literarisch musste er wohl noch einmal dorthin zurückkehren, um sich frei zu machen von all dem Schmutz, dem Dreck und dem Hass, der die Menschen, die dort leben, zu vergiften droht. Es ist müßig, eine Zusammenfassung des Inhalts zu geben, man hat es mit einer Sammlung von Stories zu tun, die mal aus der Ichperspektive eines Protagonisten, manchmal auktorial erzählt, manchmal in den 50er und 60er Jahren, manchmal später angesiedelt sind. Je weiter das Buch mit gerade mal 250 Seiten voranschreitet, desto zeitnaher spielen die Geschichten, was allerdings zur Deptression, die das Lesen dieser Berichte aus dem Fegefeuer auslösen kann, nur beiträgt. Denn offenbar hat sich da wenig geändert zwischen 1956 und 2008.

Immer wieder wird hier erzählt von der Gewalt, dem Sadismus und dem alltäglichen Rassismus dieser Menschen am unteren Rande der Gesellschaft und von der Vergeblichkeit, diesem Leben entkommen zu wollen.
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