Und wieder ist es Kjell O. Dahl gelungen,einen sauberen und geradliniegen Krimi abzuliefern.
Wie in den weiteren Rezensionen und der Produktbeschreibung selbst zu lesen,dreht sich die Handlung diesmal sehr viel um Frank Frölich.
Es beginnt mit einem routinemäßigen Polizeieinsatz,bei dem der Ermittler erstmals der schönen Unbekannten begegnet,Die zufällig in die Schußlinie gerät.
Frölich denkt,sie nie wiederzusehen,aber...
Man muss wohl zum näheren Hintergrund den Vorgänger "Lügenmeer" kennen,denn hier ist Frölich wieder Single und lässt sich auf eine Affäre ein;zuvor war immer Eva-Britt seine Auserwählte,Die er jüngst noch betrog (s. "Schaufenstermord").
Irgendetwas wird wohl passiert sein...
Wie auch immer,allmählich stellt sich heraus,dass es sich bei Frölichs neuer Flamme um die Schwester von Johnny Faremo,einem bekannten Kriminellen handelt.
Glaubwürdig schildert Dahl Frölichs Gewissenskonflikte,sein Gefühlsleben etc.
Als schließlich ein Mord geschieht und viel für eine Beteiligung von Johnny spricht,liefert ihm seine Schwester ein Alibi und nennt auch den Namen des Ermittlers...
Bald weiß der arme Ermittler nicht mehr,wem oder was er glauben soll,zumal seine Flamme dann auch noch spurlos verschwindet.
Wer jetzt jedoch denkt,wir müssten auf das Mitwirken des kauzigen Gunnarstranda gänzlich verzichten,wird schnell eines Besseren belehrt:
Spätestens ab dem ersten Mord ist Gunnarstranda wieder in seinem Element und trotz ihrer langjährigen Zusammenarbeit kriselt es auch öfters zwischen ihm und Frölich.
Als Frölich schließlich aus seinem Gefühlschaos ausbricht,zeichnet sich langsam die Lösung des Rätsels ab.
Und dennoch bleiben ein paar Fragen offen...
Sehr gut und absolut lesenswert!