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Knochenarbeit: Roman
 
 
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Knochenarbeit: Roman [Taschenbuch]

Kathy Reichs , Klaus Berr
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

Porträt der Autorin: Jetzt reinlesen [913kb PDF]
  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag; Auflage: Taschenbuchausgabe, (1. Januar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442353939
  • ISBN-13: 978-3442353934
  • Originaltitel: Death du Jour
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (59 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 146.461 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Kathy Reichs
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Aus der Amazon.de-Redaktion

Kathy Reichs übt einen ungewöhnlichen Beruf aus. Sie ist eine von insgesamt 50 forensischen Anthropologen in den USA und Kanada. In ihrem zweiten Roman Knochenarbeit läßt sie erneut ihre Hauptakteurin Tempe Brennan als Anthropologin agieren und sich in eigenartige Ritualmorde verwickeln. Sieben Menschen werden verbrannt in einem Haus in St. Jovite gefunden. Vor allem der grausige Fund der Zwillingsbabies, die brutal zugerichtet wurden, gibt Tempe Brennan Rätsel auf.

Die Autorin webt zu Anfang ein sehr dichtes Geflecht um diese Morde, um die Exhumierung einer Ordensschwester auf dem vergangenen Jahrhundert, einem verschwundenen Mädchen und einer seltsamen Professorin, die in dem Fall der Nonne Elisabeth Nicolet weiterhelfen soll. Es bedarf sehr starker Nerven, um die akribische und wenig appetitliche Arbeit einer Anthropologin mitzuverfolgen. Die Autorin flicht ihre kompetenten Erkenntnisse mit ein und läßt bei der Schilderung der Routinetätigkeit von Tempe Brennan Emotionen und somit Menschlichkeit miteinfließen. Teilweise beschleicht den Leser das Gefühl, daß sich die Autorin ihre eigenen Traumata von der Seele schreiben will.

Bis zum eigentlichen Kern der Handlung, dem Plot, baut Kathy Reichs eine sich langsam steigernde Spannung auf, der sich der Leser kaum entziehen kann. Steckt eine Sekte hinter den mysteriösen Verbrechen, denen immer mehr folgen? Warum wird die Anthropologin selbst bedroht? Zwischen diese Stränge schiebt die Autorin zur Auflockerung leichte romantische Anwandlungen der Hauptdarstellerin, um sie auch als Mensch und nicht nur als Karrierefrau darzustellen. Ein intelligenter Roman um die Fänge einer Sekte, der gleichzeitig auf eine unterhaltsame Art viel Wissenswertes aus dem Alltag einer Anthropologin schildert. --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Grauenvolles erwartet die forensische Anthropologin Tempe Brennan, als sie in den kleinen Ort St. Jovice gerufen wird: ein niedergebranntes Haus mit sieben Leichen, zwei davon Babys, denen das Herz fehlt. Nur zu gern widmet sie sich deshalb ihrem anderen Auftrag - der Exhumierung der Ordensschwester Elisabeth Nicolet zwecks postumer Heiligsprechung. Doch erst liegt die Nonne in einem falschen Grab, und dann entdeckt Tempe gemeinsam mit Detective Ryan eine entsetzliche Parallele zu dem Fall von St. Jovice.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend und realistisch, 5. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Knochenarbeit: Roman (Taschenbuch)
Wie schon im ersten Buch "Tote lügen nicht" ist auch hier die Gerichtsmedizinern Tempe Brennan die Hauptfigur. Im Nebenstrang der Handlung steht die Exhumierung einer kanadischen Nonne, deren Heiligsprechung erfolgen soll und deren Knochen aus diesem Grunde genauer untersucht werden sollen, um deren Identität sicherzustellen. Unvermutet führen die Nachforschungen Tempe Brennans durch diese Exhumierung jedoch zu ihrem aktuellen Fall, einem Hausbrand mit mehreren unidentifizierten Leichen. Besonders grausam ist der Fund zweier Säuglingsleichen, denen das Herz herausgetrennt wurde. Bis dahin scheint dennoch alles im normalen Arbeitsbereich der Anthropologin zu liegen. Erst als sie zum Sommersemester nach Charlotte zurückkehrt und dort bei einem Wochenendausflug auf zwei Leichen stößt, die sie bergen und untersuchen muß, beginnt sie einen Zusammenhang mit den verbrannten Toten in Kanada zu vermuten. Beide Opfer stammten aus Kanada und eine Verbindung zu den Brandopfern und den Eltern der verstümmelten Säuglingen scheint eher wahrscheinlich. Alles deutet auf eine religiöse Kommune, deren Miglieder sowohl in Kanada als auch im Süden der USA zurückgezogen und geheimnisvoll auf abgeschiedenen Farmen leben. Bei ihren Nachforschungen verstrickt sie sich immer mehr in konfuse religiöse Vereinigungen und deren mysteriöse Machenschaften. Zu allem Überfluß muß sie auch noch befürchten, daß ihre Schwester in den Einflußbereich dieser "Sekte" geraten und ist. Je weiter sie in ihren Ermittlungen kommt, desto grauenvoller werden ihre Entdeckungen und desto heftiger werden die Drohungen, die sie erhält. Der Krimi ist unwahrscheinlich gut und spannend erzählt. Und obwohl sich sehr oft zeitliche und örtliche Wechsel vollziehen, kann man der Handlung gut folgen und spürt die Bedrohung und die Besorgnis beinahe am eigenen Leib. Es ist sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen, bevor man es zu Ende gelesen hat.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Leider ist der Schluss etwas zu simpel, 22. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Knochenarbeit: Roman (Taschenbuch)
Es hört sich zwar unglaublich an, aber spätestens nach diesem zweiten Roman von Kathy Reichs bin ich süchtig nach Temperance Brennan.
Tatsache ist, dass dieses Buch nicht unbedingt besser ist als das erste. Schade ist, dass wie gesagt, der Schluss doch etwas unspektakulär ist, nachdem erst so viel Spannung aufgebaut wurde. Aber ich mag einfach die Protagonistin so sehr, dass (so unglaublich das klingen mag) mir das egal ist, und ich das Buch sehr gerne gelesen habe.
Da es aber andere Leute gibt, die das stören kann, muss ich schweren Herzens einen Stern abziehen, denn schließlich ist es nicht jedermanns Sache was Kathy Reichs schreibt.

Für mich steht trotzdem fest, dass ich mir "Lasst Knochen sprechen" vorbestellen werde, und mich auf den neuen Roman "Durch Mark und Bein" schon jetzt freue.

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Guter Anfang und Mittelteil, Ende plätschert so dahin, 29. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Knochenarbeit: Roman (Taschenbuch)
Ein insgesamt recht interessantes Buch, obwohl das Ende etwas langweilig ist.Auch das Klima in Quebec wird zu sehr beschrieben. Außerdem deutet die Autorin immer gewisse wichtige Dinge an, das ist auch gut- in gewissem Maße. Wenn sie zum fünften Mal schreibt: "Ich konnte nicht glauben, was ich da erkannte. Wie konnte jemand so etwas tun". und dann das Kapitel zuende ist, ist das sehr verwirrend. Die Auflösung der Geschichte ist auch eher lieblos und schnell erzählt. Auch werden gewisse Kulte und Sekten angesprochen und versch. Personen diskutieren darüber, allerdings erfährt man nichts wirklich Neues, was man mit einem gewissen Allgemeinwissen nicht auch schon weiß. Aber der Roman ist trotzdem spannend, obwohl ich meine, dass Tempe in ihrem schon harten Job Leichen gewöhnt sien sollte, zumindest sich nicht immer solche Gedanken machen sollte. Für mich klingt das eher nach einer Pathologiestudentin.
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