Es reicht nicht wirklich für fünf Sterne bei diesem Film, obwohl er in der Thrillerkategorie für mich einer der Klassiker der späten 80iger darstellt. Natürlich auch durch den hervorragenden Christopher Lambert und seine eindrücklichen Augen, einfach faszinierend!! Vielleicht liegt es daran, dass er ein bisschen zu wenig Komplexität mitbringt, um es auf eine fünf zu schaffen, oder weil ich doch eine ganz gute Ahnung hatte, wer der Mörder der vielen schönen Frauen war. (Wo Lambert natürlich ungerechterweise als Hauptverdächtiger gilt.)
Hingegen finde ich die atmophärische Dichte und die perfekt geschnittenen, niemals langatmig gerattenen Dialoge extrem gut. Die Geschichte, verstrickt eigentlich zu einem 112 minütigen Schachspiel zwischen Lambert und dem bösen Mörder, bei dem die Fundorte der Ermordeten ein Zug auf dem Schachbrett darstellen ist zumindest so spannend, dass ich zwischenzeitlich Lamberts' Augen glatt vergessen habe. Durchaus zu empfehlen für einen gemütlichen Krimiabend zu Hause vor dem Kaminfeuer und einer guten Flasche Amarone an der Seite.