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Knietief im Dispo
 
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Knietief im Dispo

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Produktinformation

  • Audio CD (28. Oktober 2002)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: !K7 Record (ALIVE)
  • ASIN: B00006LJD5
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
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Hörproben
Titel Länge Preis
Anhören  1. Rhein in Flammen 3:49EUR 0,84
Anhören  2. Die Internationale 3:19EUR 0,84
Anhören  3. Club der schönen Mütter 3:55EUR 0,84
Anhören  4. Der Fremde 3:51EUR 0,84
Anhören  5. Schnöselmaschine 3:25EUR 0,84
Anhören  6. Was der Himmel verbietet 3:56EUR 0,84
Anhören  7. Reiselust 3:10EUR 0,84
Anhören  8. (Geh) Du Ran Du Ran 2:42EUR 0,84
Anhören  9. Das Leben zum Buch 3:49EUR 0,84
Anhören10. Die kleine Geldwäscherei 3:21EUR 0,84
Anhören11. Herzen gelandet 3:17EUR 0,84
Anhören12. Sieh nie nach vorn 9:30EUR 0,84


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Deutschland im Herbst 2002: Die Fehlfarben sind wieder unterwegs. Sie haben sich bis auf Uwe Bauer (ersetzt durch Saskia von Klitzing) in der Originalbesetzung Kurt "Pyrolator" Dahlke, Frank Fenstermacher, Peter Hein, Uwe Jahnke, Michael Kemner und Thomas Schwebel nach einem gescheiterten Comeback-Versuch in den 90er-Jahren wieder überraschend zusammengefunden.

Die Idee dazu entstand 2000 anlässlich der Goldverleihung ihres Debütalbums Monarchie und Alltag, bei der sich alle wiedersahen. Das Ergebnis ist das Album Knietief im Dispo. 22 Jahre nach dem epochalen Meisterwerk der deutschen Pop-Kultur Monarchie und Alltag, veröffentlicht in einer politisch reaktionären Zeit, die von einer vermieften Gesellschaft bestimmt wurde, die Punk und New Wave als Bedrohung ihrer bürgerlichen Idylle empfand. Damals gingen die zu Bombast-Rockern verkommenen Pink Floyd mit fliegenden Schweinen auf Tour, Jahrzehnte später sind es U2 mit Zitronen.

Es ist viel passiert in der Zwischenzeit, weitergekommen ist die Menschheit nicht. Grund genug also für die Fehlfarben, mit einer aus galligen, bissigen, ironischen und intelligenten Texten bestehenden Wortkeule auf die ziellos herumirrende Spaßgesellschaft einzudreschen. Es scheint, als hätte Sänger Peter Hein so viel Dummheit gesehen, dass er auf Knietief im Dispo alles herauskotzen muss. Monarchie und Alltag hat tausende tief berührt, Leben verändert und so liegt ein Mythos über diesem Album, der vieles überlagert, Fluch und Segen ist. Doch die Fehlfarben scheitern nicht an diesem Ballast. Knietief im Dispo gelingt der Spagat, wie alte, geliebte Fehlfarben und gleichzeitig modern zu klingen. Die Melodien stimmen, die Band rockt, Bläser ertönen und der Pyrolator steuert herrlich verdrehte Elektronik-Klänge bei.

Das Album beginnt mit dem Song "Rhein in Flammen", dessen griffige Gitarrenriffs an Blumfelds "Verstärker" erinnert. Thomas Schwebel: "Es gibt Parallelen zwischen uns und Blumfeld. Zuerst ging es um Inhalte, dann den Versuch des Beweises, dass auch die Form beherrscht wird. Wir haben Glut und Asche gemacht, Blumfeld Old Nobody." Das vielleicht beste Stück von Knietief im Dispo ist "Was der Himmel verbietet". Es ist die Fortsetzung des zärtlichen Liedes "All That Heaven Allows", diesmal nicht sensibel, sondern als "gesungene Pornografie" (Schwebel) und Ergebnis von "20 Jahren Frauen verstehen und relativieren" (Hein) vorgetragen. Und dann ist da noch "Sieh nie nach vorn", die Antwort auf das von der Band im Gegensatz zu den Fans nie geliebte "Es geht voran".

Wenn schon abgerechnet wird, dann auch mit sich selber. Großartige Platte, traurig nur, dass hier "elder Statesmen" nach zehn Jahren Pause kommen mussten, um endlich wieder ein wichtiges deutschsprachiges Statement abzugeben! --Sven Niechziol

kulturnews.de

Vielleicht ist es ja die raffinierteste Form von Widerstand, sich Entwicklungen konsequent zu verweigern. Und die Gegenwart ist gar nicht so aufgeklärt, wie wir uns vormachen. Bleierne Zeit, 1980: Ein hässliches Düsseldorf spuckt eine Band aus, Fehlfarben, die "Monarchie und Alltag" auf den Markt wirft, um sofort wieder zu verschwinden - und einen Stil hinterlässt, politisch, schrammelig, disharmonisch. Hätte man Punk nennen können, wären die Bassläufe nicht so sauber gesetzt gewesen, die Gitarren nicht so forciert ausgehungert, der Duktus nicht so unmännlich verschludert. Vielleicht ist es ja Kalkül, dass einen "Knietief im Dispo", 22 Jahre nach "Monarchie und Alltag", nicht sofort vom Hocker reißt. 22 Jahre sind ja eine lange Zeit, und eigentlich hatten wir gehofft, dass sich einiges geändert haben könnte, vielleicht sogar verbessert. Und dann macht diese Band eine Platte, die sagt: Nichts hat sich geändert, alles ist noch genauso widerlich wie 1980. Vielleicht ist "Knietief im Dispo" die Platte des Jahrzehnts. Vielleicht ist den Fehlfarben aber auch einfach nichts Neues eingefallen. (fis)

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Paul ist noch lange nicht tot..., 14. November 2002
Mit comebacks ist es ja so eine Sache, meistens gehen sie doch, nun ja, ziemlich in die Hose: Mark Spitz kraulte schwerfällig hinterher, Björn Borg brachte kaum einen Ball mehr übers Netz und Bobby Fisher sah bei seinem Wiedererscheinen am Brett auch irgendwie ziemlich alt aus. Und das ist in der Regel nicht nur im Sport so, sondern auch im Musikgeschäft ist die Liste der Comebackversuche Marke "Hätt-ned-sei-müsse" durchaus ansehnlich (ich verrat hier keine Namen...). Aber, es gibt Ausnahmen, und von einer soll nun die Rede sein:
Fehlfarben, die Band um den Sänger und Textakrobaten Peter Hein (zur sog. Hausbesetzerhymne"Es geht voran" wurde in Berlin der Kudamm auf Demos betrappelt, woanders immerhin in der Disko beim Tanzen die Faust geballt...) hat über 20 Jahre nach ihrem Meilenstein "Monarchie und Alltag" ein neues Album herausgebracht. "Knietief im Dispo", ja, das haben wir es doch, was unsere 60er/70er-Generation vereint, wer redet da ab jetzt noch von "Generation Golf"??
Ich muss gestehen, beim Einlegen der CD war ich etwas aufregt, beinah so, als ob man seine alte Schulflamme nach 20 Jahren zum ersten mal wiedersehen soll... Genug, ich hab mich erneut verliebt, in die Texte von Peter Hein, das Gitarrenspiel von Thomas Schwebel und den vorwärtstreibenden Rhythmus.... Ich meine, sie klingen anders als damals, müssen sie auch, sonst wärs ja nur ein weiterer trauriger comebackversuch marke "floggin a dead horse": die Texte sind... nun, nicht milder, aber... nennen wir es reifer... die Musik wirkt ausgefeilter und abwechslungsreicher. Aber es sind eben doch unverkennbar Fehlfarben. Also, wenn mich jemand fragt: Paul ist nicht tot und das Freispiel ist auch noch drin...

Anspieltipps: Rhein in Flammen, Du Ran Du Ran, Die kleine Geldwäscherei, Sieh nie nach vorn

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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nicht nur "Monarchie und Alltag", 1. März 2006
Von Tartschthomas "thomastartsch" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Fehlfarben sind seit 26 Jahren eine Instanz der deutschen Musik. Aber nicht nur das epochale Meisterwerk "Monarchie und Allatg" gilt es zu entdecken. Mit "Knietief im Dispo" meldete sich die Band um Sänger Peter Hein (der bei Konzerten immer noch ein Paar Schuhe durchtanzt) Ende 2002 zurück. Auch wenn der CD der Erfolg verwehrt blieb, sind alle Stücke hörenswert, da sich der Stil, dem man nicht einordnen kann, über die Jahre gehalten hat.
Neben der damaligen Auskoppelung "Club der schönen Mütter" ist "Die Internationale" DER Anspielttip:
"... Es müsste noch mal wie 89 sein; 17 nicht 19, aber weltweit; Religionen verboten, Politiker enthirnt; Vernunft und Vertrauen, ach Janie du spinnst."
Alles in allem eine fünf Sterne Empfehlung.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Nahtloser Übergang, 11. Dezember 2002
Von Ein Kunde
An die LP 'Monarchie und Alltag', die alten Fans wesentlich mehr bedeutet als der (darauf enthaltene, unsägliche) Hit 'Ein Jahr (Es geht voran)', anzuknüpfen, schien mir ein Ding der Unmöglichkeit.
Fehlfarben haben dies geschafft. RESPEKT!
Kann sein, daß dies dem M.u.A.-Jünger erst beim zweiten Hören
einleuchtet. Aber die Größe und Kraft von 1980 entfaltet sich.
Und ich frage mich: Was habe ich in den verschissenen letzten 12
Jahren nur gemacht!?
Text und Musik blasen in diesen Zeiten der überproduzierten Nichtigkeiten -ohne aufgesetzte 'Härte'- wieder mal das Hirn schön frei von Dreck. Ergreifender Sarkasmus in der ermüdenden
Dauerparty 1995ff.
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4.0 von 5 Sternen Das war vor Jahren
Erst denkt man: Wenn die vor Jahrönn (der Sänger hat die Tendenz, das offene e als kurzes ö zu singen - sein Markenzeichen) mal so geklungen haben, als würde die Revolution... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Christof Sperl veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Nix zu meckern
Ich habe die Fehlfarben erst vor kurzem für mich entdeckt Obwohl ich aus Düsseldorf stamme und auch zu der Zeit dort gelebt habe ist mir die große Bedeutung der Band erst spät... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Februar 2003 von Michael J. Schulz

4.0 von 5 Sternen mir fällt keine überschrift ein, die originell genug wäre...
mit sicherheit ist Xerox genauso eine sch...firma wie jede andere
sch...firma auch. dasselbe gilt auch für den job. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. November 2002 von braindunk

5.0 von 5 Sternen Nur für Düsseldorfer???
Die Insidergags der Platte sind kaum zählbar, fraglich ob sie ein Nichtdüsseldorfer überhaupt kapiert und somit zum vollen Genuß kommt. Lesen Sie weiter...
Am 15. November 2002 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ungeeignet...
...zum Nebenbeihören. Solche Töne hat man wirklich lange nicht mehr in und zu deutscher Sprache gehört. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. November 2002 von komofo

5.0 von 5 Sternen Knietief in der Wirklichkeit!
Politisch, musikalisch, super produziert - einfach genial!
Unbedingt kaufen, auch wenn man im Dispo steht.
Veröffentlicht am 5. November 2002 von R. Marx

4.0 von 5 Sternen Comeback des Jahres
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Veröffentlicht am 31. Oktober 2002 von Peter-Thilo Hasler

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Endlich nach über zwanzig Jahren Ruhepause (außer in der Brause auf der Oberbilker) wieder ein musikalisches Lebenszeichen von Peter Hein und den Junx. Lesen Sie weiter...
Am 30. Oktober 2002 veröffentlicht

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Was vor über 20 Jahren durch den abruppten Ausstieg von Peter Hein beendet schien, findet jetzt seine nahtlose Fortsetzung. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2002 von Lutz Pauly

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