oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
oder
Mit kostenloser Probeteilnahme bei Amazon Prime. Melden Sie sich während des Bestellvorgangs an. Erfahren Sie mehr
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Knecht Ruprecht (insel taschenbuch)
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Knecht Ruprecht (insel taschenbuch) [Taschenbuch]

Theodor Storm , Rolf Köhler

Preis: EUR 7,50 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Auf Lager.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Nur noch 1 Stück auf Lager - jetzt bestellen.
Lieferung bis Mittwoch, 6. Juni: Wählen Sie an der Kasse Morning-Express. Siehe Details.

Hinweise und Aktionen

  • Christa Wolf: Stadt der Engel
    Suhrkamp-Insel-Shop:
    Hier finden Sie Neuheiten des Verlags, Taschenbuch-Highlights, Bücher im Großdruck, Schullektüren und mehr. Zum Suhrkamp-Insel-Shop

Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Produktinformation


Mehr über den Autor

Theodor Storm
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Theodor Storm auf Amazon

Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Warten auf das Bekannte

Kinderbücher zur Weihnachtszeit

«Alle Jahre wieder . . .»: Das altvertraute Lied, das in einem schönen neuen Kinderbuch den Reigen von vierundzwanzig Weihnachtsliedern und ebenso vielen Adventsbildern eröffnet ( Leise rieselt der Schnee ). Liederbuch für die Weihnachtszeit, Bilder von Rotraut Susanne Berner, Quint Buchholz, Axel Scheffler und Binette Schroeder), kann für ein jährlich wiederkehrendes Dilemma der Kinderbuchszene stehen: Wie erzählt man die alte Geschichte von Warten auf Licht im Dunklen Jahr für Jahr marktgerecht neu?

Hilfreich ist der Strukturrahmen des Advents: Dreiundzwanzig Nächte, dann ist es soweit! Auch Jostein Gaarder bedient sich in seinem Buch «Das Weihnachtsgeheimnis» dieser Kalenderform, um ein lesendes Kind samt Familie anhand von vierundzwanzig Stationen – sprich allabendlich auf geheimnisvollen Zettelchen auftauchenden Geschichten – die Reise eines fiktiven Kindes aus der Hier- und Jetztzeit bis zurück ins Dorf und ins Damals des Stalls von Bethlehem mitverfolgen zu lassen. Die Reise auf der Raum- und Zeitschiene, wenig tiefgründig, mehr auf detektivische Spannung angelegt, bietet etwas Religionsgeschichte in Jahrhundertsprüngen nebst geheimnisvollem Engelgeflatter – gerade ausreichend für die vierundzwanzig Abende bis zum Fest.

Andere Bücher nehmen traditionelle Weihnachtsbräuche auf und diversifizieren, modernisieren und profanieren die um die Weihnachtszeit diensthabenden Figuren. Im Nachwort des Taschenbuches «Knecht Ruprecht» ist darüber Aufschlussreiches nachzulesen. Der Hauptteil enthält das (vielleicht nicht mehr genügend bekannte) Gedicht Theodor Storms, das dem Büchlein den Titel gibt, dazu Illustrationen von Rolf Köhler, die das refrainartige «es weihnachtet sehr» freundlich ironisierend in unsere seit Storm so ganz andere Gegenwart versetzen. Solches Komischmachen der im letzten Jahrhundert zuhanden des Familiensalons umgemodelten alten Legendenfiguren (Tante Sophie als leibhaftiges Christkind) kann vergnügliche Resultate zeitigen, setzt aber voraus, dass die älteren Varianten noch bekannt sind.

Auch in lustigen Weihnachtsbilderbüchern geht es selten ohne milde Moral. Oft stellt ein Tierjunges das vom Pech verfolgte, am Ende doch noch vom Weihnachtsglück erreichte Kind dar. So der Nichtsnutz Klein-Tatzelbär, dem beim Christbaumschmücken eine Kugel in Scheiben geht; am Ende ist es dann doch er, der dem Fest die Krone aufsetzt in Form des Sterns, den der riesige Bärenpapa nicht ohne seine Hilfe auf die Baumspitze zu befördern vermag (Mireille d'Allancé: «Ein Weihnachtsbaum für Tatzelbär» ). Auch Häschen Pauli, bekannt aus vielen Bilderbüchern, richtet im neuen Band der Serie eine «schöne Bescherung» im Doppelsinn an (Brigitte Weninger, Text, Eve Tharlet, Bilder: «Pauli. Fröhliche Weihnachten!» ).

Andere, ernster gestimmte Bücher versuchen, die Geburt in Bethlehems Stall über eine Kind- oder Tierfigur näherzubringen. Das mag die kindliche Identifikation erleichtern, führt aber inhaltlich leicht zu Brüchen, die auch die Bildqualität belasten. So in «Bärenweihnacht» von Brigitte Frey Moret (Text) und Alexander Reichstein (Illustrationen): Eindrücklich die Bilder, wo vor blauverschneiter Nachtkulisse der Schatten des grossen Tiers mit der warmen Leuchtkraft des fernen Hirtenfeuers oder Stalls kontrastiert. Dass das Weihnachtswunder sich dann aber am Bären vollzieht – Maria im Stall stillt ihm den Bärenhunger mit Beeren, worauf der Bär, statt Schafe zu reissen, satt und glücklich in den Winterschlaf sinkt –, das verstellt, auch bildlich, den Blick auf die Krippe. Die dünne Legende deckt das eigentliche Wunder zu oder erzählt ein Wunder zuviel.

Reicht das eine, biblisch überlieferte nicht? Einem Bilderbüchlein der bekannten schwedischen Autoren Ulf Nilsson und Anna Höglund, «Ein Kind, ein Lamm, ein Lied», gelingt es, in ganz wenigen Worten und in der Bildsprache einer heiteren, modernen Kinderbuchkunst das Besondere, Einmalige dieser Überlieferung anzutönen. Das heisst aber, das zyklische Alle-Jahre-Wieder zu verlassen und eine genau entgegengesetzte Erzählbewegung anzuschlagen, zu verweisen auf den Fortgang der Geschichte, von der die Evangelien künden. Erzählt wird hier dennoch in stehenden Szenen, in Momenten zum Schauen und Verweilen. Konsequent sehen wir nach wenigen Seiten («Ein Licht/Ein Stall»; «Eine Frau/Ein Kind»), wie sich der Weihnachtskreis zum Weg ausweitet: Aus dem Kind wird ein Mann, der die väterliche Zimmermannswerkstatt verlässt, Jünger wirbt, Wunder stiftet, Brot und Fische teilt, dann Brot und Wein. Der am Kreuz stirbt und aufersteht. Erzählt wird (wenn denn ein Buch aus so wenigen Worten und so sparsam andeutenden Bildern überhaupt erzählt) jene Geschichte, die historisch bestimmend war und ist für die Kultur, in der wir leben, ob wir diese Geschichte als solche nun unbedingt glauben oder bedingt oder nicht. Eine Bilderbibel also, Anregung, die Geschichte in eigenen Worten so zu erzählen, wie es von Fall zu Fall uns und der Erzählsituation mit kleinen oder grösseren Kindern entspricht. Nicht, dass jedes der Bilder jedermanns Sache sein wird. Als Versuch scheint mir das kleine Werk aber das bemerkenswerteste dieses Jahres.

Anna Katharina Ulrich

Kurzbeschreibung

"Von drauß' vom Walde komm ich her; / Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!" - wohl jeder kennt die berühmten Anfangszeilen von Theodor Storms Knecht Ruprecht. Entstanden 1862, ist es nach wie vor eines der beliebtesten und meistgelesenen deutschen Weihnachtsgedichte.

Vorgeschlagene Tags zu ähnlichen Produkten

 (Was ist das?)
Setzen Sie den ersten relevanten Tag hinzu (ein Schlüsselwort, das mit diesem Produkt in engem Zusammenhang steht).
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

Noch keine Kundenrezensionen vorhanden.
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de