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Des Knaben Wunderhorn: Alte deutsche Lieder
 
 
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Des Knaben Wunderhorn: Alte deutsche Lieder [Taschenbuch]

Achim von Arnim , Clemens Brentano
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 927 Seiten
  • Verlag: Artemis & Winkler (1. Januar 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3538069182
  • ISBN-13: 978-3538069183
  • Größe und/oder Gewicht: 19,9 x 12,6 x 4,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 719.935 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Die bedeutendste Liedersammlung der deutschen Romantik, zusammengetragen, ausgewählt und bearbeitet von Achim von Arnim und Clemens Brentano, versammelt etwa 700 Liebes-, Wander- und Trinklieder, geistliche Lieder, Balladen und Kinderverse aus mehreren Jahrhunderten. Guten Abend, gute Nacht, Schlaf Kindlein, schlaf oder Wenn ich ein Vöglein wär zählen dazu.
Zahlreiche Schriftsteller und Komponisten, darunter Heine, Eichendorff, Büchner, Schumann, Brahms oder Mahler haben auf diese Sammlung zurückgegriffen und zu ihrer Verbreitung beigetragen. Vollständige Ausgabe nach dem Text der Erstausgabe von 1806/1808.

Über den Autor

Carl Joachim Friedrich Ludwig Achim von Arnim, Sohn einer preußischen Adelsfamilie, wurde am 26. Januar 1781 in Berlin geboren. Neben Clemens Brentano gilt er als Hauptvertreter der "Heidelberger Romantik". Nach einem Studium der Rechtswissenschaften in Halle an der Saale und der Mathematik in Göttingen brach Achim von Arnim mit seinem Bruder zu einer Bildungsreise durch Europa auf. Gemeinsam mit Brentano, dessen Schwester Bettina er 1811 heiratete, gab der Autor 1806-1808 die Volksliedsammlung "Des Knaben Wunderhorn" heraus. Die zahlreichen Dramen, Prosawerke, journalistischen Arbeiten und Gedichte, die er hinterließ, gelten als bedeutende Werke der deutschen Romantik. Achim von Arnim starb am 21. Januar 1831 auf Schloss Wiepersdorf, im Kreis Jüterbog.Clemens Brentano, 9. 9. 1778 Ehrenbreitstein bei Koblenz - 28. 7. 1842 Aschaffenburg, Sohn des Frankfurter Kaufmanns Peter Anton Brentano und dessen Frau Maximiliane (geb. La Roche), brach nach seiner Schulzeit am Koblenzer Jesuitengymnasium (1787-90) und dem Mannheimer Philanthropin (1791-93) mehrere Versuche einer bürgerlichen Berufsausbildung ab. Nach dem Tod von Mutter (1793) und Vater (1797) besuchte er, durch ein beträchtliches Erbe finanziell unabhängig, die Universitäten in Jena (1798-1800 Medizin) und Göttingen (1801 Philosophie), ohne einen festen Abschluss anzustreben. Wichtig für seine Entwicklung wurde vielmehr die Beziehung zum Kreis der Frühromantiker in Jena - hier lernte er auch seine spätere Frau Sophie Mereau kennen (Heirat 1803) - und die Freundschaft mit A. v. Arnim (Göttingen). Von 1804-08 kam es in Heidelberg zur intensiven Zusammenarbeit mit Arnim und weiteren romantischen Schriftstellern und Wissenschaftlern (J. Görres, Friedrich Creuzer). Neben heftigen literarischen Auseinandersetzungen mit J. H. Voß und seinen Anhängern trugen ein in turbulenter Form öffentlich ausgetragener Ehekonflikt dazu bei, den Aufenthalt in Heidelberg unmöglich zu machen (nach dem Tod S. Mereaus 1806 hatte B. 1807 Auguste Bußmann geheiratet; Trennung 1809, Sc

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Historisch verdienstvoll, 17. Mai 2011
Von 
helmut seeger "liberaler" (karlsruhe) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Wenngleich mancher heute den Titel als sexuelle Anspielung verstehen wird, bezieht sich dieser doch auf eine recht züchtige Sammlung mittelalterlicher Lieder und Gedichte, die Achim von Arnim dankenswerter Weise zusammengetragen hat. Verdienstvoll ist dabei aber mehr die Sammlung an sich als der eigentliche Inhalt. Einen unentdeckten Goethe sollte man unter den Laiendichtern dieser vergangenen Jahrhunderte nicht vermuten. Die meisten kämpfen stattdessen tapfer gegen die Schlichtheit der eigenen Reime und Sprache an, das mangelhafte Ausdrucksvermögen und die fehlenden sprachliche Gestaltungsmöglichkeiten fallen andauernd ins Auge.
Manch ein Lied hat es zwar in die aktuellen Liederbücher geschafft, etwa das vom Schnitter Tod, über die meisten sollte man aber besser den Schleier des Vergessens breiten, soweit es um lyrische Qualitäten geht.
Einen gewissen Wert hat diese Sammlung aber als quasi-historischer Beitrag zur mittelalterlichen Kultur, wirft sie doch einige Schlaglichter auf die Verhältnisse der Gesellschaftsschichten zueinander. So zeigen die Gedichte, die sich mit den Liebesverhältnissen von Rittern zu einfachen Fräuleins beschäftigen, unvermutete soziale Dramatik auf, und in Soldatenliedern klingen ungewohnt kritische Töne an. Man muss sich aber durch viel sprachlichen Ballast durchlesen, um diese Perlen zu entdecken.
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