In ihrer Reihe von Marktstudien hat sich die DEKRA Akademie dieses Mal des Themas "E-Learning" angenommen. Dabei wählt Autor Peter Littig einen interessanten Zugang: Die DEKRA-Interviewer befragten nicht nur Personalverantwortliche, sondern auch Anwender zu den Möglichkeiten und Grenzen der neuen Technologien in der betrieblichen Weiterbildung.
Diese Perspektive, also der "Gang in die Unternehmen", macht die Studie besonders nutzwertorientiert - hier schreiben weder Schwarzmaler, noch Euphoriker, sondern vorurteilsfreie Bildungsforscher. Das führt zu einem nüchternen Abwägen von Pros und Contras - und zu der Empfehlung, E-Learning-Tools nicht als Wundermittel zu begreifen, das mit geringem Zeit- und Investitionsaufwand ein Maximum an Lerneffizienz verspricht.
Und wie sieht es auf der Anwenderseite aus? Ein Ergebnis von "Klug durch E-Learning?" ist hier, dass die unternehmensinternen Bildungsverantwortlichen die Lern-Programme auf Anwenderfreundlichkeit prüfen sollten - dann sind Mitarbeiter gerne bereit, auch Teile ihrer Freizeit dem virtuellen Lernen zu widmen.