Der Titel verspricht nicht zuviel: einen Kommissar, dessen Name Programm ist, eckig bis klotzig und voller Wut auf die brutale Dummheit des Lebens. Tote und einen todesverliebten Mörder, dessen Psyche in fast berauschenden Szenen dargestellt wird. Und eine gute Portion von der Absurdität des Daseins. Das beginnt mit der Leiche in dem einen Auto, das mit Beton ausgegossen wurde, und endet noch lange nicht mit dem Flug des anderen Autos über den Friedhof Montmartre in Paris, der jäh auf einem Grabmal endet. Das ist witzig, spannend, berührend und grimmig. Viele liebevoll ausgearbeitete Nebenfiguren bevölkern diesen Kosmos, der mehr als nur oberflächlich in Franken angesiedelt und doch vor allem eines ist: seine eigene literarische Welt.