Seit 44 Jahren rauche ich. Dazwischen liegen einige Wochen komplett fehlgeschlagener Versuche, damit aufhören zu können. Jeder Versuch endete nach nervenzerfetztenden Willenskämpfen, die ich regelmäßig verlor, und mit unzählig vielen angefressenen (essen statt rauchen) Kilos.
Nicht dieses Mal. Ich war skeptisch, den Raucherentwöhnungsbücher gibt es wie Sand am Meer und alle laufen mehr oder weniger auf unwirksame Abschreckung (Raucherbeine, Raucherlunge etc.), erhobenen moralin-sauren Zeigefinger und dem Märchen "du musst nur wollen, dann klappt das auch" hinaus.
Ich habe das Buch gelesen, verstanden, was Rauchen mir bedeutet und welche emotionalen Bedürfnisse ich mit dem Rauchen befriedige und "dagegen angeklopft". Zu meiner stillen Verwunderung hat es vom ersten Tag an geklappt. Kein Kräftezehrender Kampf, kein (Fr)essen statt Rauchen, 44 Jahre rauchen - einfach "sein gelassen".