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Klimt - Kokoschka - Schiele - Moser. Wien um 1900
 
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Klimt - Kokoschka - Schiele - Moser. Wien um 1900 [Gebundene Ausgabe]


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Produktbeschreibungen

Geo.de, Dezember 2005

Wem der Weg nach Paris zu weit ist, möge sich an den wunderbaren deutschsprachigen Katalog aus dem Belser Verlag halten. Für Freunde des Jugendstils, des Symbolismus und frühen Wiener Expressionismus wird der Katalog gewiss zum neuen Standardwerk.

Badisches Tagblatt, 14. Dezember 2005

Der Stuttgarter Belser-Verlag... hat den Katalog zur Schau im Grand Palais mit der Kuratorin Marie-Amélie zu Salm-Salm und Serge Lemoine, Direktor des Musée d'Orsay, als Hauptautoren in einem repräsentativen Bildband verewigt: in Hochglanz, mit exzellenter Einordnung in die Kunstgeschichte wie die Geschichte der Donaumonarchie.

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Klappentext:
"Wien war um 1900 das Herz des großen Österreich-Ungarischen Reiches - eine Stadt, bevölkert von Menschen aus allen Teilen der kaiserlichen Territorien, die sich von Zentral- bis nach Südosteuropa ausdehnten. In dieser vor Leben schwirrenden, dynamischen Metropole, die in voller wirtschaftlicher und kultureller Blüte stand, wurde eine neue und revolutionäre Kunstströmung geboren - der Jugendstil. Seine Kraftquelle und Mittelpunkt waren Gustav Klimt und seine Künstlerkollegen.
Und so bekräftigte die Wahl Gustav Klimts zum ersten Präsidenten der Künstlervereinigung Secession im Jahr 1897 die Zurückweisung des Konservativismus und kündigte ein Fest des Innovativen und Modernen in der Kunst an. Gemeinsam mit Klimt waren Egon Schiele und Oskar Kokoschka die Protagonisten jener Revolution der Malerei, welche die traditionellen Genre - Porträt, Landschaft, Allegorie - neu definierte. Nicht zu vergessen Koloman Moser, dessen Malerei nun zum ersten Mal an die Seite der drei anderen großen Namen gestellt wird. Der vorliegende, brillant illustrierte Band beleuchtet eindrucksvoll einen der entscheidenden Momente der Geburt der Moderne und bietet zugleich einen bisher unpublizierten Einblick in die Beziehung zwischen Klimt, Schiele, Moser und Kokoschka von 1890 bis 1918, dem Jahr in dem Gustav Klimt und Egon Schiele starben. Ein unverzichtbarer Band, der in seinen über 300 prachtvollen Abbildungen und den spannenden und unterhaltsamen Essays eine neue Sichtweise einer faszinierenden Epoche der Kunst ermöglicht."

Nach den üblichen Einleitungen durch die Kuratoren folgen besagte Essays zum Leben und Wirken der vier Maler. Hierin werden auch der Zeitgeist und die Wegbegleiter der Secession vorgestellt. Der Katalogteil umfasst die Kapitel "Geschichten", "Landschaften", "Figuren" und "Zeichnungen" - die Malereien werden ganzseitig abgebildet, während sich auf der jeweils gegenüberliegenden Buchseite Erläuterungen zum Bildaufbau und zum Hintergrund der Entstehung finden. Die gelungene Bildauswahl bezieht sich auf die Ausstellung "Klimt, Schiele, Moser, Kokoschka. Wien 1900" welche von Oktober 2005 bis Januar 2006 in der Nationalgalerie Paris gezeigt wurde. Hierbei handelt es sich um teilweise sehr bekannte Werke wie "Danae" (Titelbild) von Klimt oder "Kardinal und Nonne" von Schiele aber auch um weniger bekannte wie "Die Puppe" von Kokoschka. Deutlich hierbei zu erkennen ist die Entwicklung des Malstils an Werken Gustav Klimts aber auch der gegenseitige Einfluss der Maler. Bei den m.E. etwas stiefmütterlich behandelten Zeichnungen finden sich (Farb-)Studien, Skizzen und Vorzeichnungen zu Gemälden sowie eigenständige Werke. Im Anhang werden neben der Bibliographie und dem Bildnachweis jeweils auch kurz die vier Biographien der Künstler wiedergegeben. Alles in allem ein sehr umfangreiches, aufschlussreiches und wirklich brillant bebildertes Buch über die Malerei des Jungendstil.

Keine Frage, dass Buch hat 5 Sterne verdient - die Ausstattung (Schutzumschlag, Papphardcover, Vielfarbdruck etc.), die sorgfältig recherchierten Bildkritiken und die liebevoll arrangierten Essays sprechen für sich.
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