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Klick mich: Bekenntnisse einer Internet-Exhibitionistin [Gebundene Ausgabe]

Julia Schramm
1.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

17. September 2012
Politologin, Publizistin, Piratin, Provokateurin, Privilegienmuschi, Post-Gender-Feministin, Politikerin

Sie leben im Netz. Sie kommen aus dem Netz. Sie kennen die echte Welt und haben noch eine Welt hinter dem Monitor, mit allen Geschichten, allen Bildern, allem Wissen der Menschheit. Von dort aus erobern sie die Wirklichkeit. Die Kinder des digitalen Zeitalters sitzen mittlerweile in den Parlamenten und stehen mächtigen Firmen vor. Wir müssen sie kennenlernen. Julia Schramm – die, die aus dem Internet kommt – erzählt ihre Geschichte. Was sie macht. Wie sie lebt. Wie sie denkt.

»Mein Name ist Julia und ich lebe im Internet. Ich bin da ziemlich glücklich, habe Freunde, die ich nur digital kenne und abschalten kann, wann ich will. Ich kann im Internet alles sein: Mafiaboss, Barbie, Hitler, Hotelbesitzer und ein kleines grünes Krokodil. Am Computer bin ich Gott. Und dabei fühle ich mich großartig – großartig böse, kalt und berechnend. Bereits in jungen Jahren, mit 13 oder 14, war ich mir über die schier endlosen Möglichkeiten der Identitätskonstruktion bewusst. Das Internet war der Ort, wo ich alles zum ersten Mal erlebte: Liebe, Sex und Verrat. Aufklärung, Freiheit und Politik. Dort rede, lache, weine und denke ich. Denn ich bin ein Kind des digitalen Zeitalters, ich bin die, die aus dem Internet kommt. Und das ist meine Geschichte.«


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Produktinformation

Interview mit der Autorin: Jetzt reinlesen [1.61mb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 208 Seiten
  • Verlag: Albrecht Knaus Verlag (17. September 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3813504948
  • ISBN-13: 978-3813504941
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 13,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 1.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (70 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 597.126 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Julia Schramms Debüt "Klick mich" ist ein Muss für alle, die das Internet lieben, sein Potential verstehen und für die Zukunft erhalten wollen." (RBB, Radio Fritz)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Julia Schramm, geboren 1985 in Frankfurt am Main, studierte Politologie, Öffentliches Recht, Amerikanistik und Neueste Geschichte in Bonn. Sie ist Mitbegründerin der datenschutzkritischen „Spackeria“ und seit 2009 Mitglied der Piratenpartei. Ihr Blog „Mein Leben in der Metamoderne“ auf juliaschramm.de gehört zu den meist gelesenen in Deutschland. Sie lebt in Berlin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
152 von 160 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verzichtbar 18. September 2012
Von Isegrimm TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Stellen wir uns doch mal vor, wir wären auf einer Party und hätten eine Gesprächspartnerin.
Die spräche mit einem Mal davon, dass sie ihre Gedanken in etwas anderes transformiere, statt von Leuten spräche sie von kohlenstoffbasierten Entitäten und hüpfte munter von einem Thema zum anderen.
Was würden wir tun? Richtig, wir würden unser Getränk schnappen und und verdrücken.
So ähnlich funktioniert auch, wenn man solche Gedankengänge liest.
Das ist nicht cool. Das ist seltsam und auch anstrengend.
Julia Schramm hat ihr Buch ganz alleine verfasst, dass muss man ihr zugute halten. Dessen Schwäche ist aber auch schnell erklärt: Sie hat es ganz alleine verfasst.
Nun ist es allgemein üblich Bücher zu schreiben, wenn man etwas zu sagen hat. Nur, was?
Sie war mal ein paar andere und das Internet ist für sie ein Ort. Ja, fein. Es muss ja nicht immer ein geografischer Punkt sein.
Aber was möchte sie? Dem Leser zeigen, wer sie ist? Offensichtlich nicht, sonst würde sie sich nicht in Worthülsen verlieren. Leser, Hörer, andere Menschen muss man ein Stück weit abholen und nicht zulabern. Möchte sie ihre Welt erklären? Dazu fehlen die Argumente. Sie wirft einen Satz in den Raum, erläutert dann aber nicht weiter. Will sie wahrgenommen werden? Na, gut, das hat geklappt. Aber sonst? Ich war doch einigermaßen enttäuscht. Ja, dies ist ein Buch über Julia Schramm, nicht die Piraten. Aber dass sie hauptsächlich als Piratin bekannt wurde, ist doch auch irgendwo klar.
Ich hätte mir mehr Inhalt gewünscht, bekommen habe ich die Ansichten und Fantasien mindestens einer jungen Frau, die sich ihre Welt macht, wie sie ihr gefällt. Das ist schön für sie, aber ich hätte es nicht gebraucht.
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258 von 273 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wirklich schlimm 18. September 2012
Von Claus
Format:Gebundene Ausgabe
Was soll man an dieser intellektuellen Bankrotterklärung mehr bewundern? Das zwanghaft anmutende Bedürfnis seiner Autorin, keinen einzigen Gedanken zu Ende denken zu wollen, um sich bloß nicht angreifbar zu machen? Oder den Mut, Lesern das Internet zu erklären, die wohl in der Mehrzahl bereits wissen, wie Internet geht?

Beispiele: Julia Schramm hält "Geistiges Eigentum" für einen Kampfbegriff. Warum das einer sein soll und nicht ein Grundrecht, kann sie nicht belegen. Julia Schramm will ein "freies Netz". Warum das Internet eine rechtsfreie Sphäre sein soll, der Persönlichkeitsrechte geopfert werden dürfen - das verrät sie nicht. Argumentieren will Julia Schramm auch nicht. Sie hat ja ohnehin Recht. Oder es spricht gerade eine andere ihrer insgesamt fünf neurotischen Identitäten, die sich die Ich-Erzählerin zugelegt hat. Und wenn sich die Autorin mal in einen Gedanken verheddert, diagnostiziert sie sich gleich selbst ein Abtauchen in einen "Faselmorast". Mit einem Wort: Julia Schramm weiß genau, was sie tut. Integrität scheint für die Autorin kein Begriff zu sein, mit dem sie etwas anfangen kann. Ihr geht es nur um Wirkung - dabei würden Überzeugungen nur stören.

Julia Schramms Buch ist das Gegenteil von nachdenklich. Dass die Autorin eine akademische Ausbildung genossen haben will, will man nach der Lektüre ihres Textes schlichtweg nicht glauben. Es stimmt: Julia Schramm faselt.

Die Tragik in der Person der Autorin liegt vielleicht schon in ihrer Aussage, sie sei im Internet zu Hause. Wer ein Medium als Lebensraum begreift, macht aus ihm einen Fetisch.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen STFU! 1. November 2012
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist uninteressant, langweilig und überflüssig. Es ist sprachlich und inhaltlich irrelevant, und einer Bewertung bedarf es eigentlich nur, weil die Autorin als ehemaliges Vorstandsmitglied der Piraten in der Öffentlichkeit steht. Die Autorin entäußert ihre Gedanken, in einer Weise, die sie selbst als fragmentarisch bezeichnet, betreibt ununuterbrochen namedropping, um ihre vermeintliche Bildung zu unterstreichen und versucht sich in philosophschen Betrachtungen über Identität und Existenz.

Leider ist sie mit ihrem glorreichen Ansatz jämmerlich gescheitert. Die Erwähnung von Adorno oder Hegel ersetzt nicht die Auseinandersetzung mit deren Denken, und die Aneinanderreihung wirrer Gedanken wird auch nicht dadurch besser, dass sie als fragmentarisch bezeichnet wird.

Diese Frau hat nichts zu sagen. Sie befindet sich (mit 27 Jahren!) in einem Stadium, das andere mit Eintritt in die Adoleszenz bereits überwunden haben, indem sie über die Schlechtigkeit der Welt nachdenkt und sich freut, dass es Menschen gibt, die all die Ungerechtigkeiten überwinden wollen. Das ist für ein Buch zu wenig. Vor allem, wenn es sich auf ein Nachdenken beschränkt, das mit geradezu unerträglichem Halbwissen gespickt ist.

Wie sagt Julia Schramm (als irgendwer): "Ich fühle mich oft an wohlhabende Kinder einer anderen Zeit erinnert, die den Reichtum der Eltern verprassen, in Casinos, in Opiumhöhlen. So sind wir. Aber wir sind viel mehr." Genau: hedonistisch, verzogen und unreflektiert. STFU!
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Abartig
Ist das nicht die unerfreuliche Person, die gerade die Feuerhölle von Dresden mit den markigen Worten "Sauerkraut, Kartoffelbrei, Bomber - Harris: Feuer frei! Lesen Sie weiter...
Vor 8 Monaten von Teutoburger_Wald veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Zwei Sterne mit Rücksicht auf die Eltern
Also nach 15 Seiten war bei mir wirklich Schluss. Der Titel ist noch das Beste an diesem Werk. Das man dafür bezahlen soll, finde ich fast frech! Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von MaMü veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Schnell zu lesen aber nicht seicht oder belanglos
Ja gut: dass eine, die sich selbst "Internetexhibitionistin" nennt ein wenig um sich selbst kreist - war zu erwarten, oder? Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Sievana veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Lesenswert!
Eine gute Mischung aus dem verwirrten Innenleben eines digitalen Menschens. Verwirrt waren wir doch alle, als wir uns und das Netz Stück für Stück erlebt, erfahren... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von M. Hofmeister veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen 5 Sterne PUNKT
Also ich weiß nicht was ihr habt. Es ist ein recht persönliches Buch von Julia, ja und?
Gelungen hier das Internet und das Social-Net. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Werner K. veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Eine Sofaaktivistin der Pseudometamoderne
In diesem Buch geht es um (die fiktive digitale) Julia Schramm. Die Autorin, die sich selbst als hedonistische Internetaktivistin charakterisiert, »berichtet über ihr Leben... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Mimir veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen oh je
Sorry, das war es dann wohl aber nicht. Flach und dünn. Dabei finde ich das Thema eigentlich interessant. Was daraus gemacht wurde ist viel zu wenig
Vor 20 Monaten von Kimy veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Halali
Wer hat denn hier zur Jagd auf eine junge Piratin getrötet? Da gehört schon gut ein Stück Gehässigkeit (oder Angst vor dem Verlust der NetzvorHERRschaft? Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Sandra Cass veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Autorin auf Identitätssuche
Mir fiel Julia Schramm letztes Jahr durch den klugen Beitrag "Wer sichtbar ist, wird niedergemacht" in der Süddeutschen Zeitung auf, in dem sie das Problem der (oft... Lesen Sie weiter...
Vor 23 Monaten von Dr. Michael Blume veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Grottenschlecht - am besten Null Sterne!
Ich kann mich den anderen Rezensionen nur anschließen, dieses Buch ist so was von seicht, dass es nicht zu ertragen ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2012 von Sonnenschein
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