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Klick: Strategien gegen die digitale Verdummung [Gebundene Ausgabe]

Susanne Gaschke
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

Erhältlich bei diesen Anbietern.



Kurzbeschreibung

3. März 2009
Mehr als eine engagierte Streitschrift: eine Anleitung zum Umdenken. Wie gehen wir mit den elektronischen Medien um? Susanne Gaschke räumt auf mit dem Unsinn, die Medienwelt sei quasi naturgegeben und jeder Kritiker von gestern. Medien sind Produkte auf einem Markt, es geht um sehr viel Geld. Das Gerede von den neuen Sehgewohnheiten der Jugend von heute ist Marketinglyrik der Hersteller. Wie jedoch prägt eine intensive, unkritische Mediennutzung die Menschen? Das Gedaddel der Kids signalisiert Souveränität - wirklich sinnvoll bedienen kann die Geräte aber nur, wer über Lernkompetenz verfügt. Die jedoch bekommt man nur durch Lesen und Verstehen.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Verlag Herder; Auflage: 1 (3. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3451299968
  • ISBN-13: 978-3451299964
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 578.688 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Vor allem Eltern, Lehrern und Bildungspolitikern ist die Lektüre dringend zu empfehlen." (Süddeutsche Zeitung)

"... bis zum Schluss diskussions- und lesenswert." (NDR Info)

"An das Internet knüpfen sich viele Hoffnungen. Zu viele, meint die Journalistin Susanne. Gaschke: Sie liefert mit ihrem Buch Klick" eine nachdenkenswerte Polemik gegen die große Schar der Netz-Enthusiasten." (Nürnberger Nachrichten)

Über den Autor

Susanne Gaschke, Dr. phil., geb. 1967, Journalistin "DIE ZEIT", Autorin von Sachbüchern.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und es hat "Klick" gemacht! 21. Dezember 2009
Von Detlef Rüsch #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Die Verliebtheit ins Internet mit all den digitalen Angeboten kann man wohl am besten mit dem alten Song vergleichen "und es hat ZOOM gemacht". Eigentlich wollte man nur den Datenverkehr erleichtern und beschleunigen, doch dann hat es "Klick" gemacht - und schon ist aus einer Idee, einem Nutzen eine Gefahr geworden.
Man kann dies nun allzu kulturkritisch sehen und sollte es auch; denn viel zu wenig erforscht und hinterfragt ist es, wie die rasche Verbreitung von Bildern und Texten über den ganzen Globus mit einem Klick das Denken und Handeln der Menschen auch in Bezug auf ihre persönliche Identität hin verändert.
Ein besonderer Verdienst von Susanne Gaschke ist es in diesem Buch, das kritiklose Verbreiten digitaler Zugänge aufzuzeigen. Nur weil man in der Berufswelt ohne PC und oftmals Internet nicht mehr auskommt, heißt dies noch lange nicht, dass schon von frühen Kindesbeinen an in den vor- und schulischen Bildungseinrichtungen (bei Kindergärten spricht man ja schon seit einigen Jahren weniger von eienr pädagogischen Einrichtung!) die Kinder mit diesen Medien vollends vertraut gemacht werden müssen - oder wie es manchmal heißt: den spielerischen Umgang mit Medien erlernen sollen.
Wirtschaftliche Interessen stehen hier oftmals im Vordergrund, was beispielsweise das Nutzen von PC-Programmen und Internetzugängen angeht. Zudem wird mittels Suchmaschinen und digitalen Lexika eine Auswahl von Wissenszugängen geschaffen, was im negativen Sinne zu einer Konzentration von Wissen führen kann, wie es oftmals heute schon durch Konzentrationsbemühungen von Medienkonzernen passiert.
Wer nicht gelernt hat, über einem längeren Zeitraum zu lesen, aus unterschiedlichen Quellen das Wissen zu erschließen, sich ein persönliches und differenziertes Bild anzueignen, der wird Mühe haben, dem trendigen Schnellinformationweg unserer Zeit sich zu entziehen.
Die vielen Beispiele der Autorin zeigen auf, dass man hier wachsam sein sollte, ohne direkt das Internet zu "verteufeln"; aber es als ein engelsgleiches Geschenk schlechthin anzusehen, wird ihm auch nicht gerecht. So ist Susanne Gaschkes Weckruf eine gelungene Mahnung zur Wachsamkeit, zur Kritik und zum vorsichtigen Umgang mit den digitalen Medien.
Ihre "Strategien gegen die digitale Verdummung" hätten aber insgesamt ausführlicher und konkreter sein können. So fehlt es an Hinweisen - beispielsweise für Jugendliche und Eltern - an welchen Kriterien sie sich ausrichten sollten, wenn sie sich in Internetforen bewegen oder Informationen aus zum Beispiel "Wikipedia" nutzen. Hier wäre es gut gewesen, auf einschlägige Internetseiten hinzuweisen bzw. auf Institutionen und Beratungsstellen, die für einen sorgsamen Umgang mit dem Internet bzw. in Foren Unterstützung anbieten, hinzuweisen.
Ein Buch, das allen Verantwortlichen in Politik, Erziehung und Bildung sowie den Eltern sehr ans Herz zu legen ist.
Die virtuelle Welt ist eine IN dieser Welt und NICHT NEBEN der realen Welt.
Und so sollte das Buch helfen - pointiert formuliert - rechtzeitig den Verstand einzuschalten, und nicht nur den Zugang zum Internet!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Bedeutung des Lesens gerecht werden 23. August 2010
Von Harlekin
Format:Gebundene Ausgabe
Wer wie ich mit Schülern zu tun hat, die immer textunfähiger werden, wird sich notgedrungen fragen, woran dies liegen mag. Ein entscheidender Faktor ist die Korrumpierung der Aufmerksamkeit, dieser wichtigsten Quelle für unseren emotionalen und geistigen Selbstvollzug. Gaschke hilft zu verstehen, wie die Kulturtechnik des Lesens dem entgegenwirken kann, weil sie die anspruchsvolleren Möglichkeiten des Gehirns entfaltet und je neu aktualisiert. Ihre Fähigkeit zu unterhaltsamer, präziser Darstellung, die in pointierte Schlüsselsätze mündet, macht die Beschäftigung mit dem Thema selbst zu einem Lesegenuss. Obwohl ich mir selbst ein Arbeiten ohne PC und Internet nicht vorstellen kann, halte ich die Einwürfe der Autorin für überaus bedenkenswert und notwendig. Und sie hat Recht: Das Arbeiten mit digitalen Medien sollte Kommunikation und Lektüre (bzw. kreatives Arbeiten) ergänzen, es darf diese nicht ersetzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein muss, aber ein erhellendes Kann! 23. April 2010
Format:Gebundene Ausgabe
Netzpropheten, Blogger und PC Gurus mögen der Autorin vorschnell Rückwärtsgewandtheit unterstellen. Doch der Weckruf der kritischen 'ZEIT' Journalistin Susanne Gaschke lautet nicht: Zurück in die Blockhütte im Wald, sondern bewusste Gestalter zu bleiben im Umgang mit einer Technik, die uns und unsere Familien mehr und mehr beherrscht als uns lieb ist. 'Klick' plädiert fürs (Vor)Lesen und damit Denken lernen, denn wer Texte nicht begreifen, verstehen und beurteilen kann, geht in den Tiefen des www. verloren. 'Klick' ist ein Mutmacher für Vertrautheit (Nicht jede Information über mich, meine Kinder etc. gehören ins Netz), ein Ja zur Begrenztheit, zur Langsamkeit, zur Konzentriertheit. 'Klick' entwaffnet auch die Heilsversprechungen des E-Learnings in Schule und Kindergarten und legt die Interessen der dahinter steckenden Software-Firmen offen. Mein Urteil: 'Klick' ist kein Muss für Wenigleser, aber ein erhellendes Kann für Eltern und Pädagogen, die sich einmal gründlich mit dem digitalen Erlösungsversprechen des Internets auseinandersetzen wollen.
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5.0 von 5 Sternen Lesen!
Nein, Susanne Gaschke polemisiert nicht. Sie jammert auch an keiner Stelle ihres Buches. Sie tut etwas anderes: Sie analysiert mit gesundem Menschenverstand. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Der Glubberer veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Ein fragloses Buch voller Fragen und Anfragen an eine digitale...
Diesem Buch wünsche ich eine ähnliche Wirkung wie Winterhoffs Tyrannen-Buch - nicht zum Abmildern, sondern zum Abwägen, zum Anstoß für eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Oktober 2009 von Neuschäfer
1.0 von 5 Sternen Untertitel = letztes Kapitel (3,5 Seiten von 200)
Nein Frau Gaschke,

ich schreibe nicht so spät in der Nacht, weil ich meine, dann anonymer zu sein ;-)
Meine Bewegung so spät zu schreiben, ist die, dass... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. August 2009 von Dieter Geiger
2.0 von 5 Sternen Viel Polemik, wenig Konkretes
Ich kann die Autorin ja gut in Ihrem Weltschmerz verstehen, aber immer nur Jammern ohne die konkrete Situation aktiv zu gestalten ist mir zu wenig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juni 2009 von D. Koch
4.0 von 5 Sternen Kritischer Gebrauch des Internets
Susanne Gaschke hat nichts gegen Computer und Internet, aber etwas gegen die Apologeten des digitalen Paradieses, gegen Microsoft im Kindergarten, gegen Medienpädagogen im... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2009 von Turmvilla
1.0 von 5 Sternen Lobbyjournalismus einer Zeit-Redakteurin
Was heißt hier "digitale Verdummung"? Schließlich heißt es immer noch "Lügen wie gedruckt" - nicht "wie gebloggt". Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. Mai 2009 von Klausebott
5.0 von 5 Sternen Pladoyer für eine kritische Einstellung den neuen Medien...
Ein insgesamt gut recherchiertes Buch mit einem m. E. wichtigen Anliegen: die neuen Medien rund um das Internet führen nicht einfach nur zu einer Demokratisierung des Wissens,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. März 2009 von Lulu
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