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Kleines Rezeptbuch der historischen Tinten
 
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Kleines Rezeptbuch der historischen Tinten [Broschiert]

Nicolaus Equiamicus
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 47 Seiten
  • Verlag: Bohmeier; Auflage: 1 (21. Januar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3890945937
  • ISBN-13: 978-3890945934
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 10 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,4 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 324.741 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Welcher Kalligraph oder Sammler von antiken Briefen und anderen Schriftstücken aus vergangenen Jahrhunderten liebt nicht die schönen scharfen Federzüge, die man mit den damals gebräuchlichen Schreibtinten erzeugte. Das nie verblassende Tiefschwarz der Eisengallus-Tinten oder die leuchtenden Farben der mittelalterlichen Inkunabeln haben zweifellos in Qualität und Optik den so genannten "modernen Tinten" noch viel voraus. Wenn man aber aus historischem oder künstlerischem Interesse einzelne Kalligraphien oder gar ganze Bücher herstellen möchte, stößt man bei der Beschaffung von historischen Tinten schnell auf gewisse Hindernisse: Es mangelt an Bezugsquellen und die wenigen erhältlichen Tinten sind zudem meist relativ teuer. Bereitet man seine Tinten hingegen selbst zu, hat man stets die gewünschten Farben in beliebiger Menge zur Verfügung - und das zum günstigen Materialpreis. Außerdem ist der Spaß beim Experimentieren sowie die Freude über eine besonders gelungene Tinte unbezahlbar! Das vorliegende Büchlein ist deshalb kein trockenes Werk über antike Schreibstoffe, sondern es richtet sich an diejenigen, die sich ausschließlich und ohne viel Drumherum dafür interessieren, wie man Tinte selbst herstellen kann. Außerdem werden die Tinten durch einige Beispiele zur Herstellung von Siegellack ergänzt, und weitere für diese Arbeit nützliche Rezepturen, aufgeführt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In dieser kleinen Broschüre verbindet der Autor seine beiden Passionen (historische Gewerke und Buchkunst) miteinander.

Er erklärt ausführlich und genau die Zubereitungen verschiedener Tinten, geht auf die verwendeten Substanzen ein und macht auch die Gefahren deutlich. Schließlich sind einige der Zutaten giftig, ätzend oder beides zugleich

Es ist eine sehr umfangreiche Sammlung an Rezepten, die hier präsentiert werden, und mich unwillkürlich zu der Frage brachten, ob das nicht unglaublich kompliziert ist. Der Autor meint "Mit etwas Routine ist das nicht schwerer als Marmelade kochen"

Die Gestaltung der Broschüre ist erwartet unspektakulär, dies war auch nicht anders zu erwarten, ist doch der Preis für so ein Specialinterestbuch nicht hoch, die Fülle an Informationen und Rezepten groß. Weder die Abbildungen der wesentlichen Pigmente (in Farbe auf den Innencovern) noch die Hinweise für das Zuschneiden eines Schreibfederkiels oder die historische Faltung von Briefen fehlen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Recht umfangreiche Sammlung 25. Februar 2011
Von Peer Sylvester TOP 1000 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Das kleine DIN-A5-Heftchen ist zwar gerade mal 45 Seiten stark, enthalt aber eine ziemlich große Zahl an Tinten zum Nachkochen. Alles habe ich nicht ausprobiert, aber im großen und ganzen sind die Beschreibungen ziemlich brauchbar und wer sich für diese (doch recht spezielle Thematik) interessiert dürfte kaum eine bessere Alternative finden.
Das heißt nicht, dass das Büchlein ohne Fehl und Tadel ist! Zum einen werden immer die alltäglichen und z.T. veralteten Namen verwendet was verwirren kann (und in zwei verschiedenen Rezepten kommt auch schon mal derselbe Stoff mit zwei verschiedenen Namen vor). Zum anderen ist die Menge, die man erhält schon recht gewaltig - mir persönlich hätten kleinere Mengen besser gefallen, zumal man nicht immer einfach weniger von allem nehmen kann.

Geradezu fahrlässig ist aber die sehr mangelhafte Gefahrenkennzeichnung. Zwar stehen hinten (im Anhang!) die Zutaten noch einmal mit Gefahrenhinweis drin, bei den eigentlichen Rezepten fehlt sowas aber völlig. Und das bei z.T. extrem toxischen oder ätzenden Stoffen. Die "Silberfarbe" z.B. benötigt 30 g hochgiftiges Quecksilber (wo man das auch immer legal bekommen will) und 30g ätzenden ungelöschten Kalk. Das Quecksilber wird dann auch noch gekocht - jeder der sich damit auskennt weiß, wie giftig Quecksilberdämpfe sind! Mal ganz davon ab, dass man dann eine Tinte erhält, deren Farbreste nur im Sondermüll landen dürfen. Wer sich dieses Büchlein kauft, sollte also lieber die einzelnen Stoffe genau auf ihre Toxizität prüfen, will man nicht im Krankenkaus landen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Historische Tinten 20. November 2011
Von chemikus
Positives: In diesem Buch hat der Autor viel Zeit und Arbeit investiert, um das Thema "Wie stelle ich alte Tinten in unterschiedlichen Farben her" und einiges mehr zu recherchieren und in einem Buch fest zu halten. Für mich als Chemiker war es hoch interessant, da hier ein mir bisher unbekannter Teil der "Geschichte der Chemie" sichtbar wurde.

Negatives: Das Buch erweckt den Eindruck, dass Leihen durchaus in der Lage wären sich selbst historische Tinten herzustellen. In vielen Rezepturen sollen jedoch teils hochgiftige Substanzen eingesetzt werden, und die gehören sicherlich nicht in die "gute Stube" oder die Küche. Dies halte ich insbesondere für Familien mit Kindern für inakzeptabel. Der Leihe wird Schwierigkeiten haben an diese kritischen Substanzen heran zu kommen, und das zurecht. Denn für den Umgang damit ist aus meiner Sicht geschultes Fachpersonal und eine adäquate Laborausstattung unabdingbar.

Zusammenfassung: Zum Lesen ist das Buch sehr interessant, da es auch nicht ausschließlich um Rezepturen geht, sondern z.B. auch um alte "Herstellung von Schreibfederkielen, Faltung von Briefpapier einschließlich Siegelaufbringung usw." Von der Herstellung der Tinten rate ich jedoch dringend ab.
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