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Kleines Mädchen mit komischen Haaren Taschenbuch – 1. Oktober 2002

4.1 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

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David Foster Wallace lesen, das ist ein bisschen wie mit verbundenen Augen Achterbahn fahren: Gut möglich, dass diese kleine Sammlung von Stories die Leser am Ende mit wackligen Knien, aber durchaus beglückter Miene entlässt. Beeindruckend ist dabei vor allem, welche stilistische und erzählerische Wandlungsfähigkeit der Autor entfaltet, der seit Jahren in den Vereinigten Staaten als ungewöhnliches Talent gefeiert wird. Fast hat man den Eindruck, es handele sich um eine Anthologie und nicht um das Werk eines einzigen Autors. Von der minimalistischen Seelenpendelei vieler seiner zeitgenössischen Kollegen heben sich Wallaces Erzählungen dabei wohltuend ab -- hier wird lustvoll und mit viel surrealer Fantasie Literatur gemacht. Durch ihre eigentümliche Mischung aus Provokation und Melancholie bleiben besonders Storys wie "Tiere sehen Dich an", "John Billy" oder auch die Titelgeschichte vom kleinen Mädchen mit komischen Haaren im Gedächtnis haften.

Nicht erst seit Wallace 1996 mit seinem Roman Infinite Jest die amerikanische Buchszene in Aufruhr versetzte, bescheinigen ihm Kritiker ebenso viel literarische Begabung wie Unberechenbarkeit. Seltsamerweise verkaufte sich Infinite Jest, ein Furcht einflößender Klotz von über 1.000 Seiten inklusive Fußnoten, nicht nur ziemlich gut, das Buch erlangte bald einen ähnlichen Status wie die Bibel: Jeder kannte es, aber kaum jemand hatte es wirklich ganz gelesen. Und schon wurde Wallace zum Hoffnungsträger der amerikanischen Literatur erklärt, der die Nachfolge von Thomas Pynchon, Don DeLillo und William Gaddis antreten sollte.

Unbestreitbar ist zwar, dass Wallace von den genannten Vorgängern einiges gelernt hat, doch in gewisser Weise verweigern sich seine Texte üblichen Kategorisierungen: David Foster Wallace "scheidet die Geister", wie Denis Scheck in seinem Nachwort zur vorliegenden Sammlung zu Recht anmerkt. Für die deutschen Leser bietet Kleines Mädchen mit komischen Haaren einen lesenswerten Einstieg in die wundersame Welt des David Foster Wallace -- nicht zuletzt auch wegen der äußerst gelungenen Übersetzung von Marcus Ingendaay. --Peter Schneck -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

Diese Entdeckung erfolgt spät, aber nicht zu spät. Nicht zu spät, weil seine Storys nichts an ätzender Schärfe und intelligenter Komik verloren haben. (FAZ)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Fünf kurze Geschichten von David Foster Wallace, einem noch jungen, amerikanischen Dichter. Fünf unterschiedliche Sichten auf die Welt, auch fünf unterschiedliche Stile oder Stilarten.
In «Tiere sehen dich an» wird von einer Seriengewinnerin der amerikanischen Quiz-Show Jeopardy, erzählt. Diese Geschichte steht am Anfang des Buches, eine kleine Hürde, ich finde, sie ist die am wenigsten eingängige des ganzen Buches. Wallace arbeitet hier mit vielen kurzen Szenen, Zeitsprüngen und Ortswechseln. Sie ist trotzdem lesenswert.
«Kleines Mädchen mit komischen Haaren» ist sehr skurril. Der männliche Ich-Erzähler ist ein gut versorgter aber auch gequälter Sohn wohlhabender Eltern, der in seiner neuen Umgebung in eine Punkerclique geraten ist, die ihn zwar finanziell ausnutzt, aber auch so, verschroben wie er ist, akzeptiert. Erzählt wird in einer etwas geschwollenen Sprache die Geschichte eines Jazz-Konzertes-Besuchs. Aus dieser Geschichte entstammt auch das Zitat, das ich für die Überschrift der Rezension gewählt habe:
«Gropes Äußerungen gingen Gimlet zum Teil erheblich auf die Eier, sodass sie Mr. Wonderful bat, Grope ein Weh zu tun. Und so geschah es dann auch. Mr. Wonderful trat Grope voll in den Ranzen, er trug geeignetes Schuhwerk dazu (...). Grope wurde daraufhin schlagartig von extremen Schmerzzuständen erfasst und war gezwungen, sich auf dem Bordstein niederzulassen, mitten in der Schlange vor Keith Jarret, wobei er sich entsprechend den blessierten Ranzen hielt.»
Zu der dritten Geschichte, «John Billy» kann ich nicht viel sagen, ein männlicher Erzähler berichtet einem Kumpel von einem lokalen Helden, mit der Geschichte konnte ich nicht viel anfangen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Lange Zeit war ich der Ansicht, dass die moderne Literatur seit J.D. Salinger nichts mehr großartiges hervorgebracht hat. Ich beschäftigte mich lieber mit Proust, Dostojewski oder den Klassikern. Las ich dann doch einmal neuere Bücher wurde ich meistens enttäuscht. Dieses Feuer geschürt hat Marcel Reich-Ranicki, der seinen Ausstieg aus dem Literarischen Quartett den neuen Büchern zuschrieb, die zu 99% schlecht und zu 1% durchschnittlich seien.
Nun, ich bin immer noch dankbar dass man mich auf D.F. Wallace verwiesen hat, denn er hat es mit "Kleines Mädchen mit komischen Haaren" wirklich geschafft, diese Ansichten in mir zu zertrümmern. Obwohl ich wirklich nicht vorbehaltlos an das Buch herangegangen bin.
Seine Sprache ist modern aber zweifellos von einer kraftvollen Brillanz. Und es war auch seine sprachliche Vielseitigkeit (die Geschichte John Billy erinnert gerade durch die Sprache ein wenig an die Zyklopen-Episode des Ulysses), die mich als erstes erkennen liess, dass ich hier was ganz besonderes vor mir liegen hatte. Dann die Themata seiner Stories: hier wird sowohl der Überpräsenz des Fernsehens in unseren Leben Tribut gezollt als auch Ungewöhnliches, was allein schon eine Leistung ist, denn selten wird wohl ein Schriftsteller in der Lage sein, über das Privatleben von Lyndon B. Johnson aus der Sicht eines schwulen Mitarbeiters zu berichten. Oder eine Geschichte über die lesbische Beziehung zwischen einer Jeopardy-Queen und einer Mitarbeiterin der Sendung. Die eines Yuppi-Anwalts, der mit völlig zugedröhnten Punks auf ein Keith Jarret-Konzert geht. Allein schon die Ideen!
Hat man jede einzelne Geschichte erst einmal fertiggelesen, ist es unmöglich, diese auf sich beruhen zu lassen.
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Von Ein Kunde am 3. November 2001
Format: Gebundene Ausgabe
David Foster Wallace? Trotz guter Kritiken im Sommer zu seinem endlich auch in Deutschland erschienenen Buch "Kleines Mädchen mit komischen Haaren" hat sich dieser Name hierzulande noch nicht wirklich durchgesetzt. Ich bin heilfroh, dass ich auf diesen jungen Autor aufmerksam wurde, der in seiner Heimat den USA ein Star der modernen Literatur ist. Denn so konnte ich mich an seinen „stories" erfreuen, die er in diesem Buch zum Besten gibt. Etwa die von der geheimnisvollen Julie, die bei „Jeopardy" über 700 Mal hintereinander gewinnt und trotzdem nicht glücklich zu sein scheint. Oder die von Edilyn, alternde Schauspielerin der zweiten Garde, die sogar David Letterman durcheinander bringt. Nichts ist so, wie es zunächst scheint. Das bringt einen erst zum Lachen, dann zum Weinen und dann zum Nachdenken. Voller schräger Phantasie, und doch brutal real. Und auf jeden Fall lesenswert!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Dieses Buch von Wallace enthält sechs verschiedenartige Kurzgeschichten. Vor weg muß ich sagen, dass ich sonst nicht gerade ein Fan von solchen Kurzgeschichtenbänden bin.
Aber bei Wallace ist das Lesegefühl irgendwie anders. Es gelingt ihm in seinen Geschichten auf eine ganz eigende Art die Charaktere seiner Figuren zu zeichen.
Alle hier abgedruckten Geschichten haben eine irgendwie beängstigend realistische und teilweise mystische Athmosphäre. Auch sehr auffällig ist der unterschiedliche Schreibstil in den verschiedenen Geschichten. Einzelnd gesehen könnte man den Eindruck gewinnen, dass sie alle von einem anderen Autor stammen. Was sehr bemerkenswert ist wie ich finde.
Insgesamt gesehen finde ich dieses Buch von Wallace sehr gelungen, der hier ungewöhliche Geschichten erzählt, wie zum Beispiel die, der lesbischen Jeopardyqueen, die über Jahre nicht geschlagen werden kann, sich schließlich doch auf eine gewisse Art selbst rauskegelt. Aber liest das Buch am besten selbst. Ich zu mindestens war von den abwechselungsreichen und sogar interpretationsfähigen Geschichten sehr überrascht.
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