Aus der Amazon.de-Redaktion
In angenehm klarem Stil, der informativ und kurzweilig zugleich ist, berichtet Kämmer von Maischen und Mäuseln, erklärt, warum das Vorurteil, Engländer verstünden nichts von Wein, nicht zutrifft und deckt zehn Irrtümer beim Wein-Einkauf auf. Sobald wir bei F angekommen sind, lassen wir das Salz beim Entfernen von Rotweinflecken weg. Bei H verstehen wir, warum feinste Tropfen immer noch in der Barrique-Reifung am besten aufgehoben sind, statt mit Holz-Chips veredelt zu werden. Und wenn wir S erreicht haben, lassen wir demnächst den Silberlöffel im Schrank, statt ihn zur Frischhaltung in die offene Sektflasche zu stecken.
Nicht zuletzt die gelungene Umschlaggestaltung von Christiane Hahn und das ansprechende Layout von Klaus Schneider -- zurückhaltend, aber mit dem gewissen Etwas -- tragen dazu bei, dass das Blättern in diesem gelungenen Werk ein Genuss ist. Nach der erfrischenden Lektüre von Kleines Lexikon der Wein-Irrtümer sehen wir den Rebsaft und die Geschichten, die sich um ihn ranken, garantiert klarer. -- Anne Hauschild
Kurzbeschreibung
Jeder hat es schon erlebt: In Sachen Wein gibt es unzählige selbsternannte Experten und Besserwisser. Und deshalb ist die Welt des Weins auch eines der ergiebigsten Felder für die genüssliche Suche nach populären Irrtümern. Wie z. B.: · Der Schwefel macht die Kopfschmerzen ·Die Oechslegrade geben an, wie süß ein Wein schmeckt ·Aldi-Champagner stammt eigentlich aus einem berühmten Haus ·Schraubverschluss gibt's nur bei Billigweinen ·Über Eisweintrauben muss einmal der Frost gegangen sein ·Rotwein macht man aus roten Trauben ·Das Goldnetz um spanische Weine ist ein Zeichen von Qualität ·Im Wein liegt Wahrheit (der größte Irrtum von allen) Das ideale Geschenk für alle, die einen guten Tropfen zu schätzen wissen.