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Kleines Lexikon des Mittelalters: Von Adel bis Zunft Taschenbuch – 5. Mai 2004


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 330 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 4 (5. Mai 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406420818
  • ISBN-13: 978-3406420818
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 12,6 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 483.611 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Dieses Lexikon ist mehr als nur ein Nachschlagewerk für Laien, wie es im Klappentext steht. Das Taschenbuch leistet Geschichtsstudenten gute Dienste. Wer mittelalterliche Geschichte studiert, der kommt um Begriffe wie "Munt", "Urbar", "Anleit" oder "Pründe" nicht herum. Professor Wilhelm Volkert hat ein unentbehrliches Werkzeug für angehende Historiker und Geschichtsinteressierte verfaßt.

Die Fehde dürfte hinlänglich bekannt sein. Im Frühmittelalter galt sie für das Recht einer Familie, sich für eine Gewalttat rächen zu dürfen. Da es noch keine Rechtsgarantie gab, war diese Methode ein allgemeingültiges Mittel, um den Rechtsfrieden wiederherzustellen. Mit der Landfriedensbewegung im frühen 12. Jahrhundert wurde die Fehde allerdings auf die ritterliche Gesellschaft beschränkt. Den Königen war die Fehde ein Dorn im Auge und so versuchten sie, sie zu verbieten. Dieses Bestreben blieb bis zum Reichsgesetz über den Ewigen Landfrieden 1495 erfolglos. Danach wurde die Fehde verboten.

Eigenartigerweise hat Wilhelm Volkert die Stellung der Frau definiert, die des Mannes jedoch nicht. Vielleicht weil Männer im Mittelalter so oder so eine dominierende Stellung innehatten. Über die soziale Rolle der Frau im Mittelalter ist wenig bekannt, dafür aber über ihre rechtliche Position. Die Frau war ihrem Manne zu Gehorsam und Unterordnung verpflichtet. Einzig die Witwe wurde bevorzugt. Sie konnte nach dem Tod ihres Mannes über Mitgift, Morgengabe und Wittum sowie über das vom Ehemann ererbte Vermögen bestimmen. Und sie stand unter dem speziellen Friedensschutz des Königs.

Mit dem Mittelalter werden auch die Hexenverfolgung und Folter verbunden. Die Folter war tatsächlich ein probates Mittel, um ein Geständnis eines Angeklagten zu erzwingen. Da einzig und allein Zeugenaussagen als Beweis galten, wurde die Folter seit dem 13. Jahrhundert zur gerichtlichen Beweiserhebung eingesetzt. Der Angeklagte war der Willkür des Gerichtes und der Folterknechte hilflos ausgeliefert. Die Methoden wurden im Zuge von Verfahren gegen Ketzerei im 15. Jahrhundert verschärft.

Ein spannendes Lexikon über ein düsteres Kapitel der Geschichte. -- Corinna S. Heyn

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. August 2000
Format: Taschenbuch
Volkert behandelt von "Ablaß" bis "Zweikampf" die wichtigsten Stichwörter des Mittelalters. Die einzelnen Texte sind gut zu lesen, ohne allzu ausschweifend zu sein. Das Buch verzichtet auf Bilder und Karten, was die Lesbarkeit eher erhöht. Angenehm ist, daß er sich nicht in Fachausdrücken verliert sondern immer den interessierten Leser im Auge hat, der vielleicht nicht jeden mittelalterlichen Spezialbegriff im Schlaf hersagen kann.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 24. August 1999
Format: Taschenbuch
Nun liegt dieses Werk auch in einer finanziell interessanten Taschenbuchversion vor, weshalb man sich nun als Student, als historisch Interessierter etc. dieses Buch zulegen sollte. Von Adel bis Zunft reicht die Spanne, die uns am Mittelalter interessiert. Edle Ritter oder wilde Rabauken,treulose Bäcker, die wegen zu kleiner Brötchen in den Fluß gesenkt werden. Von Adel bis Zunft also,- zwar endet das Buch nicht mit dem Eintrag Zunft und beginnt nicht mit Adel, aber es ist eine schöne Einladung ins Mittelalter. In seinem Vorwort gibt Volkert gerne zu, dass er die beiden Schlagwörter genommen hat,um sein Themengebit zu umreissen: das Mittelalter. Und man muss sagen, das Mittelalter hat immer noch Konjunktur, denn sonst würde der Markt der historischen Literatur nicht mit allerlei derartigen Werken überschwemmt. (Und nach der gebundenen Ausgabe rentiert sich scheinbar auch noch das Taschenbuch) Und Volkert schwimmt ein wenig mit auf dieser Welle, denn dieses Buch ist werder wissenschaftlicher, noch rein populärwissenschaftlicher Art. Unter dem jeweiligen Stichwort finden sich interessante Essyas zu sozialen, juristischen und gesellschaftliuchen Zusammenhängebn der Zeit. Es mach Spass, sie zu lesen. Irgendwie hat man das Gefühl, einen guten Essay zu lesen, eben nicht mehr und nicht weniger. Wissenschaftlich hingegen kann es nicht mehr sein als eine Einführung. Denn im Zweifelsfall muss man doch zum Haberkern/Wallach oder eben zum Lexikon des Mittelalters greifen.Lesen Sie weiter... ›
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