Ein Politikberater in Brüssel, zuständig für Lebensmittelhersteller, i. e. Lobbyist, und ein "Foodentwickler" der Schweizer "Migros" preisen gentechnisch veränderte Lebensmittel und Konservierungsstoffe in der Marmelade, halten Biofleisch für kein bißchen besser als solches aus Massentierhaltung (im Gegenteil, artgerechte Haltung und Aufzucht ist schließlich nicht effizient) und zweifeln am Verstand derer, die Ihre Erbsen selber palen (palen, Herr Fischer, nicht pulen, das macht man mit Krabben).
Unerträglich auch die Arroganz, die Herr Fischer offensichtlich zusammen mit der Weisheit mit Löffeln gefressen hat, mit der er über Rechtschreibfehler von Forenmitgliedern im Internet herzieht, inklusive der Nennung des User-Namens, wenn sie eine andere Meinung vertreten als er selbst.
Daß Fleisch von Cola nicht zersetzt wird, wußte ich schon vorher, und eine eindeutige Antwort auf die Frage, ob man aufgetautes Fleisch wieder einfrieren darf, bleibt er uns nach zwei Seiten weitschweifiger Erklärungen schuldig.
Dieses Buch ist ein einziges Ärgernis, und ich bin froh, es nur aus der Bücherei geliehen zu haben. Wenn ich könnte, vergäbe ich Minus-Sternchen.
P.S. Ich pale meine Erbsen in der Regel auch nicht selbst, würde mich dafür aber nicht schämen.