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Kleines Lexikon der Gartenirrtümer [Gebundene Ausgabe]

Michael Breckwoldt
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

15. März 2010
Rostige Nägel färben Hortensienblüten blau. Schattenrasen ist ideal für Gartenflächen mit wenig Sonne. Rote Beete sind immer rot. Sträucher müssen im Herbst geschnitten werden, damit sie im Frühjahr blühen. Alles richtig? Nein, sagt Gartenexperte Michael Breckwoldt. Auch dass alte Rosensorten robuster sind als moderne Züchtungen, Bauerngärten ihr Vorbild in den Klostergärten des Mittelalters haben oder Pflanzen nicht miteinander kommunizieren können, gehört ins Reich der Legendenbildung. Michael Breckwoldt verblüfft mit seinem Wissen nicht nur Laien, sondern auch erfahrene Praktiker. Ein Buch für alle Garten-, Balkon- und Terrassenbesitzer, das nützliche Tipps, Anekdoten und Kulturgeschichtliches auf höchst unterhaltsame Weise miteinander verbindet.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
  • Verlag: Eichborn Verlag; Auflage: Aufl. 2011 (15. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3821865164
  • ISBN-13: 978-3821865164
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 12,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 354.660 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Michael Breckwoldt (1959 in Hamburg geboren) ist freier Journalist und Spezialist für alles rund um Pflanzen und Garten. Zu diesen Themen hat er mehrere Bücher verfasst. Bei Eichborn erschien im Frühjahr 2010 das Lexikon der Gartenirrtümer. www.gartenundgabel.de

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

WIRD DER APFELBAUM EINMAL KRÄFTIG BESCHNITTEN, SPART MAN SICH DEN SCHNITT IN DEN FOLGEJAHREN Mit dem Schneiden des Apfelbaums ist es ein wenig so wie mit dem Renovieren eines Wohnzimmers. Man schleicht lange darum herum, schiebt wichtige Arbeiten vor und kommt schließlich zu dem radikalen Entschluss: Wenn es schon getan werden muss, dann richtig. Bezogen auf das Zimmer bedeutet das: Es kommt nicht nur frische Farbe an die Wand, es werden gleich Teppiche und Möbel erneuert. Damit für die nächsten Jahre Ruh" ist! Für den Apfelbaum bedeutet es meistens: Es wird viel zu viel von dem Gerüst seiner Äste weggeschnitten - zumindest, wenn sich ein Laie ans Werk macht. Der versierte Baumkundler, der das im Nachhinein sieht, rauft sich die Haare und denkt: Wird der Baum je wieder eine schöne Krone ausbilden und üppig Früchte tragen' Das Bild einer Analogie hilft am besten weiter, um zu verstehen, warum solche Eingriffe behutsam durchgeführt werden müssen. Das unterirdische Wurzelgeflecht eines ausgewachsenen Apfelbaums macht etwa das gleiche Volumen aus wie seine ausgebreitete Krone. Es besteht zwischen beiden Seiten ein Gleichgewicht, das für die optimale Ernährung des Baums nötig ist. Wurden nun viele Äste gekappt, pumpen die Wurzeln weiterhin annähernd die gleichen Saftströme in die Krone. Dieses Überangebot hat einen starken neuen Austrieb zur Folge. In der Krone sprießen viele junge Äste, die das reduzierte Volumen innerhalb eines Jahres wieder ausgleichen. Dem Baum ergeht es dabei allerdings ähnlich wie dem Burschen im Märchen, der einen Klumpen Gold zuletzt gegen einen Mühlstein eintauscht. Denn dem radikalen Schnitt fällt viel wertvolles Fruchtholz zum Opfer. Dafür wachsen dem Baum nun viele wertlose Wasserschosse. "Nach dem Schnitt treibt ein Baum neu aus. Die Stär ke des Neuaustriebs hängt von der Schnittstärke und dem Schnittzeitpunkt ab. Je schärfer man einen Baum zurückschneidet, desto stärker treibt er im folgenden Frühjahr", so bringen es die beiden Obstbau-Experten Bernd Schulz und Gerd Großmann auf den Punkt. Nimmt man dann noch die Triebe nicht auf allen Seiten gleichmäßig weg, wird sich die Krone künftig ungleichmäßig entwickeln. Das Schneiden von Apfelbäumen ist trotzdem kein Buch mit sieben Siegeln. Im Gegenteil: Es ist gar nicht so schwer, wenn man einige wenige Regeln beherzigt. Zunächst muss man wissen, dass Blüten und Früchte überwiegend an sogenannten Kurztrieben entstehen, die seitlich von den Ästen wie kleine Spieße abstehen. Diese gilt es zu erhalten. Eine bestehende Krone muss ohnehin nicht stark beschnitten, sondern nur etwas ausgelichtet werden. Es werden quer wachsende und trockene Zweige herausgenommen. Vereinzelt sollte man auch greise Triebe verjüngen. Dazu schneidet man solch einen alten Trieb dort ab, wo ein junger kräftiger Neutrieb seitlich abzweigt. Gut ist, wenn dieser möglichst waagerecht wächst. Dann bilden sich dort schnell neue Blütenknospen. Bei all diesen Eingriffen sollte man darauf achten, dass die Form der Krone erhalten bleibt. Das gelingt, wenn man ihr regelmäßig jedes Jahr nur etwas von ihren alten Trieben und nicht ganz viele auf einmal nimmt.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wirklich einmal etwas Wissenswertes! 23. März 2010
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Das Buch ist für Gartenenthusiasten geschrieben worden, für die Wissenden und Suchenden, es ist eine Sammlung vor Irrtümern und Vorurteilen, schnell ausgesprochen und Generationen unauslöschlich im Gärtnerbewusstsein. Das Buch KLEINES LEXIKON FÜR GARTENIRRTÜMER von Michael Breckwoldt fasziniert und regt an, zum blättern, stöbern und sich wundern - es animiert zur eigenen Korrektur von Urteilen und gibt Ratschlag und Hilfe. Es ist eine wunderbare Sammlung von allerlei Wissenswertem und Nützlichem - nicht so wie bei den vielen anderen Ratgebern und Korrekturbüchern - dieses Lexikon ist in der Tat nützlich und hilfreich.

Der Autor wirft uns einfach in sei Buch hinein, er hält sich nicht auf mit Vorwort oder langschweifigen Erklärungen - er kommt sofort zum Punkt und das gefällt.

Wie war das noch mit dem Rhododendron - Blüten abknipsen wenn sie verblüht sind oder nicht?

Ein Baumschnitt als Radikalkur - a la viel hilft viel - oder nicht?

Bambus ist doch pflegeleicht, oder etwa nicht?

Giersch ist ein Unkraut oder etwa nicht?

Laub muss entsorgt werden oder hat es noch einen Mehrwert?

Lavendel und Rosen lieben sich oder etwas doch nicht?

Olivenbäume vertragen keinen Frost - sicher?

Rasen der Sorte Berliner Tiergarten ist Premium?

Das Buch KLEINES LEXIKON FÜR GARTENIRRTÜMER von Michael Breckwoldt versammelt eine ganze Menge interessante Details, jedem Gärtner und jeder Gärtnerin sehr empfohlen, da es mit Vorurteilen aufräumt und das nachdenken anregt.

Für den Gartenenthusiasten ein schönes Buch zum blättern und stauen - ich habe auch aus dem Buch etwas lernen können für meinen Garten und dafür bin ich sehr dankbar.

Empfehlenswert
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Man lernt nie aus.... 14. Juni 2010
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Habe mich bei dieser Lektüre wirklich amüsiert und gestaunt welchen Irrtümern man doch ständig aufsitzt. Wirklich lesenswert. - Danke -
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsamer Gartenratgeber 3. Oktober 2013
Von Volker M. HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Es gibt Irrtümer, die überliefern sich von Generation zu Generation und es gibt Irrtümer, die entstehen, weil Wissen über die Generationen verlorengeht. Zur ersten Kategorie gehören so manche Umgrabe-Mythen, zur zweiten Kategorie gehört der Obstbaumschnitt. Mit dem Gartenboom der letzten Jahre wächst natürlich der Wunsch, verlorengegangenes Wissen zurückzuholen und Fehler, die andere schon gemacht haben, muss man ja nicht unbedingt nachmachen.
"Gartenirrtümer" hinterfragt 68 Gartengerüchte, die sich bei näherem Hinsehen als falsch erweisen. Es geht dabei um alle Aspekte des Gartenlebens, um Rosen, Phlox und Tulpen, um Düngen und Rasen, um lästige Unkräuter, Obst- oder Gemüsezucht, es geht um Schädlinge und Nützlinge. Und um noch eine ganze Reihe weitere Themen, die mit dem Garten zu tun haben. Die Mischung ist äußerst heterogen, wobei die Sortierung nur vordergründig einem System folgt. Bei Licht betrachtet ist das Alphabet zur Strukturierung ziemlich ungeeignet, denn viele Schlagworte sind letztlich themenübergreifend und ohne Querverweise (wie in einem echten Lexikon) entgeht einem dann doch manche nützliche Information. Eigentlich ist "Gartenirrtümer" ein kurzweiliger Ratgeber, den man abends vor dem Schlafengehen zur Hand nimmt, um noch ein paar interessante Gartengeschichten zu lesen. Michael Breckwoldt schreibt reportagenartig und eingängig und seine "Irrtümer" sind tatsächlich oft weitverbreitet. Naturgemäß sind nicht alle Kapitel für jeden Leser gleich irrtumbehaftet, aber der Autor schafft es immer, dem Thema interessante Aspekte abzugewinnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wars das schon, oder wächst das noch? 17. Februar 2013
Von Wolf P.
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
So richtig hat mich dieses "Lexikon" aber nicht vom Hocker gerissen. Für den Begriff "Lexikon" einfach zu wenig Inhalt!
Dennoch lesbar. Allerdings: Für einen Gartenanfänger zu wenig Informationen, für einen Gartenprofi keine neuen Erkenntnisse.
Als Geschenk zuerst lustig daherkommend... Bei Benutzung eher zu mager...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll 27. Januar 2013
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Ich habe das Buch meiner Mutter zu Weihnachten geschenkt und Sie ist einfach begeistert.
Informativ und gleichzeitig amüsant zu lesen.
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