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Kleines Lexikon des Aberglaubens
 
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Kleines Lexikon des Aberglaubens [Gebundene Ausgabe]

Ditte Bandini , Giovanni Bandini
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 383 Seiten
  • Verlag: Area; Auflage: 1., Aufl. (Juli 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899968530
  • ISBN-13: 978-3899968538
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 13,2 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 708.706 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Aberglaube, so Goethe, ist die Poesie des Lebens. Wer die Wahrheit dieses Satzes überprüfen will, wird in diesem Schmöker- und Nachschlagebuch fündig. Warum soll eine Schwangere keinesfalls aus einer angeschlagenen Tasse trinken? Wie kann man seinen Schnupfen schnell und effektiv »abgeben«? Welches Kraut ist gegen verriegelte Türen gewachsen, wann blühen Schätze, und wie und warum machte man einmal den Blutegeln des Genfer Sees den Prozeß? Die Autoren erzählen anschaulich, spannend und informativ zugleich von Zauberkräften, Orakeln und mythischen Wesen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor

Ditte Bandini, geboren 1956, studierte Völkerkunde, Religionsgeschichte und Indologie. Sie arbeitet an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften sowie als freie Schriftstellerin und übersetzerin.

Giovanni Bandini, geboren 1951, studierte Indologie, Vergleichende Religionswissenschaft und Indische Kunstgeschichte. Er unterrichtete an der Universität Heidelberg und arbeitet seit 1987 als freier übersetzer. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
in dem lexikon findet man wirklich alles, was es über aberglauben zu wissen gibt. alle themen sind kurz und übersichtlich beschrieben, so dass man sich über jede art aberglauben ein gutes bild machen kann. die autoren verzichten dabei auf viel geschwafel und bringen die wichtigen informationen in kurzen sätzen rüber.
das buch ist ein ideales nachschlagewerk für alle, die sich für aberglauben interessieren.
von mir bekommt das buch für seinen guten lexikonstil und aufbau auf jedenfall 5 punkte. wer jedoch bei gewissen aberglauben in die tiefe gehen möchte, dem rate ich noch weitere lektüre hinzu zu ziehen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
So viel Aberglaube 30. September 2004
Von Claudia
Format:Taschenbuch
Ein kleines handliches Buch - aufgebaut wie ein Lexikon (wie der Name schon sagt). Für alle die sich für diesen Themenbereich interessieren und näher beschäftigen ist dies das ideale Buch. Ich war sehr überrascht, dass es so viel über Aberglaube zu schreiben/lesen gibt. Es ist toll wenn man liest über Amethyst, Amulett oder auch über den Apfel.

Ein kleines Bespiel:
Es hieß, dass eine Braut ein rotes Band bei der Hochzeit bei sich tragen soll, sei es ins Haar oder um den Hals gebunden oder als sonstigen Schmuck. Damit, so glaubte man früher, wird der böse Blick gebannt und alles Übel von ihr abgewehrt.

Ich muss sagen diesen Aberglauben mit dem Band kannte ich nicht. Hier gibt es ja andere wie zb dass die Braut etwas neues, geliehenes und etwas geschenktes bei sich tragen soll. Dies soll bedeuten, dass die Eheleute immer genug Geld haben sollen, sich etwas zu kaufen, ausreichend Freunde und Verwandte, die ihnen etwas schenken und einen guten Ruf, dass man ihnen auch etwas leiht. Ich kenne noch den Brauch etwas blaues bei der Hochzeit bei sich zu tragen - dies wird im Lexikon allerdings bei der Hochzeit nicht erwähnt. Was ich zb noch dazu gefunden habe ist, dass eine Braut kein blaues Kleid tragen durfte, da blau eigentlich eine Farbe ist die als böses Omen gilt. Aber gleiches mit gleichem vergolten wird mit blauen Tüchern, Bändern und Blumen das Böse von einem abgewendet. Auch Steine wie Saphir oder Lapislazuli sollen, am Körper getragen, Abwehr und Heilung von allem Übel gewähren.

Ein weiterer Aberglaube:
Montag ist ein Tag, an dem man nichts beginnen sollte. Allgemein hieß es, dass alles, was an einem Montag geschieht, vorbedeutend für die ganze Woche sei, und man deshalb an diesem Tag kein Geld ausgeben und nichts verleihen sollte. Niest jemand an einem Montag, wird er dagegen angeblich eine positive Überraschung erleben oder hat die ganze Woche über Glück.

Man findet ua noch Informationen zu: Ärmel, Aschermittwoch, Baden, Dach, Diebstahl, Donnerstag, Drache, Elben, Elster, Fee, Fingernagel, Haar, Hemd, Hund, Katze, Kobold, Kohle, Löwenzahn, Mond, Nixe, Petersilie, Rauch, Reise, Ring, Schlange, Schwan, Schwelle, Trinken, Tür, Vorzeichen, Wespe, Wolle, Ziege und viele andere mehr. Ich wollte nicht alle aufzählen, das wäre dann doch etwas zu viel, deshalb nur ein paar Bespiele.

Auf jeden Fall kann man hier sehr interessante Informationen über sehr viele Aberglauben finden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es zu dem einen oder anderen noch bestimmt viel mehr Informationen geben würde. Aber da sehr viele angeführt und erklärt sind, wird nicht sehr ins Detail gegangen. Wenn man sich damit intensiver beschäftigen möchte, könnte ich mir schon vorstellen, dass es dazu noch weiterführende Literatur gibt.

Ich finde aber die Informationen in diesem Lexikon ausreichend und sehr Interessant. Es ist bestimmt auch einiges dabei, wo man mit dem Kopf nickt und sich selbst sagt, genau das kenne ich - bei anderen wiederum wird man den Kopf schütteln und sich denken - das hab ich ja noch nie gehört.

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