Pressestimmen
Das vorliegende Handbuch stellt die Verbreitung bestimmter Ausdrucksweisen in Dialekt für zahlreiche Begriffe aus der Alltagssprache in Kartenform dar. Dabei werden Ursprung und Bedeutung der Begriffe und die verschiedenen sprachlichen Bezeichnungen ausführlich und anschaulich beschrieben. Zusätzlich erfährt der Leser über die Sprachforschung hinaus so manche sozial- und heimatgeschichtliche Eigenheit, die das Werk für jeden Heimatkundler interessant macht. Eine allgemeine Einführung in die Sprachgeschichte Deutschlands, ein ausführliches Literaturverzeichnis und diverse Register runden das gut lesbare, auch für den Laien verständliche Werk ab. --Klaus Dahm, Bayern im Buch, 2008/1
Der vorliegende "Kleine Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben", basierend auf den Bänden des "Sprachatlas von Bayerisch-Schwaben'" (SBS), setzt den von den gleichen Verfassern 2005 publizierten "Kleinen Bayerischen Sprachatlas" (KBSA) fort und stellt eine regionale Erweiterung für eine breitere, nicht über linguistisches Detailwissen verfügende Öffentlichkeit dar. ... Besonders hervorzuheben sind die über den Band verstreuten (z. B. auf den Seiten 23, 38, 40, 42), durch gelbe Kästen abgesetzten Erläuterungen, die vor allem für den linguistischen Laien eine Fülle an Zusatzinformationen bereithalten. Als besonders positiv ist auch die Darstellung der Bedeutung der süddeutschen Varietäten bei der Ausbildung der Standardsprache (S. 21) zu bewerten, kann sie doch, so ist zu hoffen, die bei manchen Sprecherinnen und Sprechern gerade in diesem Teil Bayerns vorhandene Scheu bezüglich der Verwendung der eigenen Dialekte etwas lösen. Hervorzuheben ist zudem die übersichtliche, durch Karten und Isoglossen ergänzte Darstellung der Dialekträume in Bayerisch-Schwaben (S. 24-28) und die hervorragenden Erläuterungen zu den Termini "Dialekt", "Umgangssprache" und "Hochsprache" (S. 30-32). Gerade dieses Kapitel ist jedem Teilnehmer an universitären Einführungskursen in die Linguistik und Sprachdidaktik zu empfehlen. Ergänzend dazu muss auch die grafische Darstellung zur Entwicklung der modernen mündlichen und schriftlichen Varietäten der deutschen Sprache empfohlen werden, welche sehr gut die sich über Jahrhunderte hinziehende, gegenseitige Beeinflussung von gesprochener und geschriebener Sprache zeigt (S. 24). Ähnlich gut visualisiert die Darstellung zur Wechselwirkung zwischen Basisdialekten, regionalen Umgangssprachen und Standardsprache die Verhältnisse zwischen den jeweiligen Varianten in Nord- und Süddeutschland (S. 31). Allerdings würden bei beiden Darstellungen zusätzliche Erläuterungen das Verständnis gerade bei Nichtlinguisten deutlich erleichtern. Für den Kartenteil ließen sich eine Fülle an Karten als besonders gelungen anführen. exemplarisch herausgegriffen seien hier die Karte 26 (S. 71), die mit übersichtlichen Farbverläufen die anale Verbreitung von Fortis- und Lenisplosiven darstellt, und die Karte 38 (S. 97), die ebenfalls unter Zuhilfenahme von verschiedenen Farben die Verteilung unterschiedlicher Diminutivformen visualisiert. Dem Zielpublikum ist zudem der teils amüsante, flüssig lesbare Stil geschuldet ... Ein insgesamt sehr sinnvoll zusammengestellter Sprachatlas, der ausgehend von seiner Zielsetzung nicht immer eine tiefer gehende dialektologische Analyse sprachlicher Phänomene leisten kann. Positiv ist herauszustellen, dass der Benutzer einen fundierten Einblick in aktuelle Forschungen zur Regionalsprache Süddeutschlands erhält. --Alfred Wildfeuer, Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, LXXV. Jahrgang, Heft 2/2008
Klaus Dahm, Bayern im Buch, 2008/1
Das vorliegende Handbuch stellt die Verbreitung bestimmter Ausdrucksweisen im Dialekt für zahlreiche Begriffe aus der Alltagssprache in Kartenform dar. Dabei werden Ursprung und Bedeutung der Begriffe und die verschiedenen sprachlichen Bezeichnungen ausführlich und anschaulich beschrieben. Zusätzlich erfährt der Leser über die Sprachforschung hinaus so manche sozial- und heimatgeschichtliche Eigenheit, die das Werk für jeden Heimatkundler interessant macht. Eine allgemeine Einführung in die Sprachgeschichte Deutschlands, ein ausführliches Literaturverzeichnis und diverse Register runden das gut lesbare, auch für den Laien verständliche Werk ab.