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Kleiner Mann - was nun? Taschenbuch – 1. Mai 1950


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Rowohlt (1. Mai 1950)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499100010
  • ISBN-13: 978-3499100017
  • Größe und/oder Gewicht: 11,5 x 3,2 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (49 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 9.935 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

RUDOLF DITZEN alias HANS FALLADA wurde 1893 in Greifswald als Sohn eines hohen Justizbeamten geboren. Er besuchte, ohne es abzuschließen, das humanistische Gymnasium und absolvierte eine landwirtschaftliche Lehre. Zwischen 1915 und 1925 war er Rendant auf Rittergütern, Hofinspektor, Buchhalter, zwischen 1928 und 1931 Adressenschreiber, Annoncensammler, Verlagsangestellter. 1920 Roman-Debüt "Der junge Goedeschal", seit 1931 freiberuflicher Schriftsteller. Mit dem vielfach übersetzten Roman "Kleiner Mann - was nun?" (1932) wurde Fallada weltbekannt. In der Zeit des Faschismus lebte er als "unerwünschter Autor" zurückgezogen auf seinem Sechs-Morgen-Anwesen in Mecklenburg. 1945 siedelte er nach Berlin über und starb dort 1947.
Weitere wichtige Werke: "Bauern, Bonzen und Bomben" (1931), "Wer einmal aus dem Blechnapf frißt" (1934), "Wolf unter Wölfen" (1937), "Der eiserne Gustav" (1938), "Geschichten aus der Murkelei" (1938), "Jeder stirbt für sich allein" (1947).

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans Fallada (1893 – 1947) gehört zu den großen deutschsprachigen Erzählern des zwanzigsten Jahrhunderts. Sein Roman «Kleiner Mann – was nun?» wurde in zwanzig Sprachen übersetzt, mehrfach verfilmt und machte ihn weltberühmt. Zu seinen bekanntesten Romanen zählen außerdem «Bauern, Bonzen und Bomben», «Wer einmal aus dem Blechnapf frißt» und «Wolf unter Wölfen». Jahrzehnte nach seinem Tod wurde Hans Fallada mit «Jeder stirbt für sich allein» überraschend international noch einmal zum Bestsellerautor.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die Ehe fängt ganz richtig mit einer Hochzeitsreise an,
aber - brauchen wir einen Schmortopf?

Der Zug, der um vierzehn Uhr zehn an diesem AugustSonnabend von Platz nach Ducherow fährt, befördert in einem Nichtraucherabteil dritter Klasse Herrn und Frau Pinneberg, in seinem Packwagen einen "ganz großen" Schließkorb mit Emmas Habe, einen Sack mit Emmas Betten - aber nur ihr Bett, "für sein Bett kann er selber sorgen, wie kommen wir dazu" - und eine Eierkiste mit Emmas Porzellan.
Der Zug verläßt eilig die große Stadt Platz, am Bahnhof war keiner, die letzten Vorstadthäuser bleiben zurück, nun kommen die Felder. Eine Weile noch geht es an dem Ufer der glitzernden Strela entlang, und nun Wald, Birken an der Bahnlang.
Im Abteil sitzt außer ihnen nur noch ein grämlicher Mann, der sich nicht entschließen kann, was er nun eigentlich tun soll: Zeitung lesen, die Landschaft besehen oder das junge Paar beobachten. Überraschend geht er von einem zum anderen über, und immer, wenn die beiden sich gerade ganz sicher glauben, werden sie von ihm erwischt.
Pinneberg legt ostentativ seine rechte Hand aufs Knie. Der Reif schimmert freundlich. Jedenfalls sind es vollständig legitime Dinge, die dieser Grämling beobachtet. Er sieht aber nicht den Ring an, sondern die Landschaft.
"Macht sich gut, der Ring", sagt Pinneberg zufrieden. "Kann man überhaupt nicht sehen, daß er nur vergoldet ist."
"Weißt du, ein komisches Gefühl ist es doch mit dem Ring, ich fühl ihn immerzu und muß ihn ewig ansehen."
"Bist ihn eben noch nicht gewöhnt. Alte Eheleute spüren ihn überhaupt nicht. Verlieren ihn, merken es gar nicht."
"Das sollte mir passieren", sagt Lämmchen entrüstet. "Ich werd ihn merken, immer und immer."
"Ich auch", erklärt Pinneberg. "Wo er mich an dich erinnert."
"Und mich an dich!"
Sie neigen sich gegeneinander, immer näher, immer näher. Und fahren zurück, der Grämliche starrt geradezu schamlos.
"Keiner aus Ducherow", flüstert Pinneberg. "Müßte ihn kennen."
"Kennst du denn alle bei euch?"
"Was so in Frage kommt, natürlich. Wo ich früher bei Bergmann Herren- und Damenkonfektion verkauft habe. Da kennt man alles."
"Warum hast du denn das aufgegeben? Das ist doch eigentlich deine Branche."
"Hab mich verkracht mit dem Chef", sagt Pinneberg kurz.
Lämmchen möchte weiterfragen, sie spürt, hier ist noch ein Abgrund, aber lieber läßt sie es. Alles hat Zeit, jetzt, wo sie richtig standesamtlich getraut sind.
Er hat anscheinend auch gerade daran gedacht. "Deine Mutter sitzt nun längst wieder zu Haus", sagt er.
"Ja", sagt sie. "Mutter ist böse, deswegen ist sie auch nicht mit zur Bahn gegangen. 'ne Hundehochzeit ist das, hat sie gesagt, wie wir weggegangen sind vom Standesamt."
"Soll ihr Geld sparen. So 'ne Festfresserei, wo alle nur dreckige Witze reißen, ist mir gräßlich."
"Natürlich", sagt Lämmchen. "Mutter hätte es nur Spaß gemacht."
"Haben nicht geheiratet, damit Mutter Spaß hat", sagt er kurz angebunden.
Pause.
"Du", fängt Lämmchen wieder an, "ich bin so schrecklich gespannt auf die Wohnung."
"Na ja, hoffentlich gefällt sie dir. Viel Auswahl ist nicht in Ducherow."
"Also, Hannes, beschreib sie mir noch mal."
"Schön", sagt er und erzählt, was er schon öfter erzählt hat. "Daß sie ganz draußen liegt, hab ich schon gesagt. Ganz im Grünen."
"Das finde ich grade so fein."
"Aber es ist ein richtiger Mietskasten. Maurermeister Mothes hat ihn da draußen hingesetzt, hat gedacht, da kommen noch mehr. Aber keiner kommt und baut da."
"Warum nicht?"
"Weiß ich nicht. Ist den Leuten zu einsam, zwanzig Minuten von der Stadt. Kein gepflasterter Weg."
"Also die Wohnung", erinnert sie ihn.
"Ja, also, wir wohnen ganz oben, bei der Witwe Scharrenhöfer."
"Wie ist sie denn?"
"Gott, was soll ich sagen. Sie tat ja sehr fein, sie hat auch mal bessere Tage gesehen, aber die Inflation ... Na, sie hat mir tüchtig was vorgeweint."
"O Gott!"
"Sie wird ja nicht immer weinen. Und überhaupt, das ist ausgemacht, nicht wahr, wir sind schrecklich reserviert! Wir wollen keinen Verkehr mit andern Leuten haben. Wir sind für uns genug."
"Natürlich. Aber wenn sie aufdringlich ist?"
"Glaube ich nicht. Ist 'ne richtige feine alte Dame mit ganz weißen Haaren. Und sie hat schreckliche Angst um ihre Sachen, es sind doch noch die guten Sachen von ihrer Mutter selig, und wir sollen uns immer langsam auf das Sofa setzen, weil das noch die gute alte Federung hat, die verträgt keine plötzliche Belastung."
"Wenn ich da man nur immer dran denke", sagt Lämmchen bedenklich. "Wenn ich mich freue oder wenn ich schrecklich traurig bin und rasch mal heulen möchte, und ich setz mich hin, dann kann ich doch nicht an die gute alte Federung denken."
(...) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

47 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Begrich am 17. Mai 2004
Format: Taschenbuch
Die Geschichte von Pinneberg und seinem "Lämmchen" erzählt auf wundervoll fantastische Weise das Leben eines jungen Paares in Zeiten größter deutscher Wirtschaftsnot, kurz vor dem Aufstieg der Nationalsozialisten - in Mecklenburg und der Großstadt Berlin. Das einfache Leben ist Dreh- und Angelpunkt des Romans, mit seinen Nöten und Problemen, seinen Ungerechtigkeiten und dem einen was trotz Elend und Arbeitslosigkeit nicht vergeht, "die grüne Woge" wie Fallada es umschreibt: Das, woran es sich bis heute noch festzuhalten lohnt, DIE finale Hoffnung: Liebe. Eine Parabel über Geld, Not, der jederzeit vorherrschenden Gefahr des menschlichen Niedergangs und dem kleinen "Murkel" - Symbol für Unschuld und Neuanfang.
Der neben dem "Trinker" wohl berühmteste Roman Falladas versetzt die Leser in die ereignisreiche Zeit der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts. Wer hier eine vordergründige Gesellschaftskritik oder gar ein politisches Buch erwartet, wird enttäuscht sein. Fallada erzählt. Fallada erzählt vom Leben des einfachen Mannes und der einfachen Frau. Jedoch ist es diese einfache, oftmals unbedeutend erscheinende Art des Erzählens, die den Leser fesselt. Am Ende steht der Mensch als Teil der Gesellschaft im Wandel. Am Ende erkennt man in Falladas Roman sowohl die Not einer kleinen Familie, als auch die Not einer deutschen Gesellschaft. Im Ende ist das Buch beides: Menschheitskritik und Liebeserklärung an die Hoffnung. Groschenroman und Sozialepos. Ein Fallada fürs Leben.
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46 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 3. September 1999
Format: Taschenbuch
Die Geschichte vom Leben des kleinen Mannes Johannes Pinneberg machte Hans Fallada mit einem Schlage zum Schilderer par excellence des Kleinbürgertums in der Weimarer Republik. Der "Kleine Mann" wurde mehrmals verfilmt, in über zwanzig Sprachen übersetzt und in weit über einer Million Exemplaren gedruckt. Falladas Roman spiegelt die Not der Wirtschaftskrise um 1930 wider. Der Verkäufer Pinneberg wähnt sich dem Proletariat überlegen und strebt nach bürgerlichem Lebensstil. Kaum hat er sein "Lämmchen" geheiratet, beginnt der Kampf ums Überleben. Es folgt eine Geschichte vom sozialen Abstieg des "kleinen Mannes". Im Warenhaus Mandel muß Pinneberg lernen: Der kleine Mann hat zu arbeiten wie ein Pferd - oder er fliegt. In Falladas Roman steht das Warenhaus stellvertretend für die ganze kapitalistische Gesellschaft. Pinnebergs, wie alle kleinen Leute, beanspruchen wenig: Arbeit und ein bescheidenes Auskommen. Aber gerade das verweigert diese Ordnung. So steht am Ende weder eine Lebensperspektive für den anständigen "kleinen Mann" noch eine politische Antwort, sondern die Flucht in die private Idylle. Manfred Orlick, Halle (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von steni18 am 12. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Pinneberg ist einfacher Angestellter als er seine Freundin, genannt Lämmchen, kennen lernt und sie schließlich heiratet. Als kleiner Mann während der Weimarer Republik muss sich Pinneberg mehr schlecht als recht durchschlagen, bis er schließlich seine Anstellung verliert.
Hans Fallada beschreibt in seinem Werk die Nöte der Arbeiter- und Angestelltenklasse, wobei auch die politischen Schwankungen zwischen links und rechts orientierten Gruppierungen immer wieder in den Roman einfließen und dem Leser die dramatische Zuspitzung der finanziellen und sozialen Situation der einfachen Bevölkerung sowie der wachsenden Tolerierung extremer Parteien verdeutlicht. Auch heute dient Falladas Roman angesichts wachsender Arbeitslosigkeit und politischer Unzufriedenheit als Mahnmal zur Bewahrung von Demokratie und freier Willensbildung.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 27. April 1999
Format: Taschenbuch
Die Geschichte von Pinneberg und seinem "Lämmchen" erzählt auf wundervoll fantastische Weise das Leben eines jungen Paares in Zeiten größter deutscher Wirtschaftsnot, kurz vor dem Aufstieg der Nationalsozialisten - in Mecklenburg und der Großstadt Berlin. Das einfache Leben ist Dreh- und Angelpunkt des Romans, mit seinen Nöten und Problemen, seinen Ungerechtigkeiten und dem einen was trotz Elend und Arbeitslosigkeit nicht vergeht, "die grüne Woge" wie Fallada es umschreibt: Das, woran es sich bis heute noch festzuhalten lohnt, DIE finale Hoffnung: Liebe. Eine Parabel über Geld, Not, der jederzeit vorherrschenden Gefahr des menschlichen Niedergangs und dem kleinen "Murkel" - Symbol für Unschuld und Neuanfang.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von faustino888 am 14. Januar 2010
Format: Taschenbuch
Fallada gewaehrt uns in seinem Roman einen Einblick in das Leben der kleinen Leute bzw. Mittelschicht, die in jeder Gesellschaft die tragende Saeule ist. Doch was passiert, wenn diese Mittelschicht nicht mehr in der Lage ist, ein menschenwuerdiges uskommen zu erwirtschaften? Es endet in der Katastrophe des 3. Reiches.
Pinneberg arbeitet in einem Warenhaus mit bescheidenem Auskommen. Als er heiratet und eine Person mehr zu ernaehren ist, beginnt das Elend und sein sozialer Abstieg. Er hat keine Wahl mehr, kann sich nicht mehr widersetzen,um nicht auch noch das bescheidene Auskommen zu gefaehrden. Doch das System kennt keine Gnade und nutzt die Ausweglosigkiet des Einzelnen zum eigenen Vorteil. Die Mechanismen der Ausbeutung greifen, Pinneberg und die Menschlichkeit bleiben auf der Strecke. Was bleibt, ist das bischen verbliebene private Glueck in den eigenen 4 Waenden, die Hoffnung und die Menschlichkeit des Einzelnen. Ihr Verlust ist der ideale Naehrboden fuer jegliche Art von Demagogen, die Glueck versprachen und Unheil brachten. Unter den beschriebenen Verhaeltnissen verwundert es nicht, welches Ende Deutschland nur wenige Jahre spaeter nehmen sollte. Es ist der unbestrittene Verdienst Falladas, sich als Chronist und Analytiker der Verhaeltnisse hervorgetan zu haben, um einer solchen Entwicklung zukuenftig fruehzeitig entgegenwirken zu koennen.
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