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Kleiner Mann von hinten [Gebundene Ausgabe]

Richard Morgieve , Barbara Heber-Schärer , Claudia Steinitz
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Unverb. Preisempf.: EUR 18,00
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Taschenbuch --  

Kurzbeschreibung

1. März 2008
Im Februar 1942 begegnen sich in einer südfranzösischen Stadt ein kleiner, nicht besonders ansehnlicher polnischer Mann und eine hübsche junge Französin. Sie verlieben sich heftig ineinander - Andrée, die früh verwitwete Mutter eines vierjährigen Jungen, und Stéphane, der Charmeur, der Draufgänger, der mit allen Wassern gewaschene Gauner. Ganz verrückt sind sie nacheinander, und Andrée liebt ihren Hansdampf, wie er ist: exzessiv, egoistisch und lebenslustig. Sein Geld verdient er auf dem Schwarzmarkt, er kollaboriert mit den deutschen Besatzern. Nach dem Krieg entwickelt er sich zu einem skrupellosen Geschäftsmann, der nach und nach immer reicher wird. Stets in dunkle Geschäfte verwickelt, kann nur seine Liebe zu Andrée und den gemeinsamen Kindern ihn manchmal noch zur Vernunft bringen – bis es zur Katastrophe kommt. Jahrzehnte nach ihrem Tod erzählt der jüngste Sohn von Stéphane und Andrée die Geschichte der amour fou seiner Eltern. Dabei versucht er herauszufinden, welche Leidenschaft und Kraft den lebenshungrigen Schurken antrieb und was seine Mutter seit der ersten Begegnung in ihm gesehen hat – der Blick eines Sohnes in den mal heiteren, mal wolkigen, ewigen Himmel der Liebe.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Claassen (1. März 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3546004175
  • ISBN-13: 978-3546004176
  • Originaltitel: Un petit homme de dos
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 617.510 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wegen dieses Buches verpassen Sie zwanzig Métro-Stationen, vergessen Verabredungen, sogar die allerwichtigsten, sogar dann, wenn Sie verliebt sind. Wegen dieses Buches schalten Sie Ihr Telefon ab. Und das Schöne daran: Es ist Ihnen vollkommen egal, denn Sie lesen ein Meisterwerk!« Elle »Ein mutiges, ein atemloses Buch, erschütternd, anspruchsvoll, authentisch.« Le Monde »Ein schöneres Buch ist kaum denkbar, das Lesen ein wirklicher Genuss.« DRESDNER MORGENPOST/ 09.04.08 »Diese traurige Vater-Sohn-Geschichte erzählt Richard Morgiève amüsant und verrückt und zärtlich.« WDR3-HF / 24.04.08 »Schwerelos, fließend ist die Sprache. Bitterkeit, aber auch zärtlicher Humor durchziehen die Beschreibungen.« ARD Videotext/ Bücher Kultur/ 03.05.08 »Sein Sprachwitz und der Reichtum seiner poetischen Bilder geben der Erzählung Spannung und Tempo. Für mich eines der schönsten Bücher in diesem Frühjahr, ein Kleinod.« 28.04.08/Weilheimer Tagblatt / Margret Walch »Man muss sie einfach mögen, diese Geschichte einer verrückten Liebe, die 1942 in Ardéche beginnt ... Morgiève findet zu einem Ton heiterer Melancholie, der auf behutsame Art sehr berührend und geradezu bezaubernd ist. Empfehlenswert.« GENERAL-ANZEIGER / Ulrich Bumann / 28.04.08 »Wie eine heiter-humorvolle Umarmung der Melancholie liest sich diese Geschichte...« SCHWERINER VOLKSZEITUNG / 21.04.08 »Zu schön ist diese Liebesgeschichte, zu traurig auch das einsame Aufwachsen des kleinen Mietta, des alter Ego Richards, des Autors. Morgiève malt das Bild einer Famlilie samt unüberschaubarem Anhang in heiteren, bunten Farben und legt es dann unter Rauchglas im schwarzen Rahmen.« BUCHKULTUR / Ditta Rudle/ 117/2008 »Richard Morgiève ist ein wunderbares Buch ... gelungen.« COSMOPOLITAN/ 06/08 »Ein meisterhaft mit ganz viel Wärme und Kraft erzähltes Buch über das Geschenk einer großen verrückten Liebe.« lipola.de/ 23.06.08/Soraya Levin »Ein spannender und oft rührender Schelmenroman« PRISMA WEST/ 25/08

Klappentext

Im Februar 1942 begegnen sich in einer südfranzösischen Stadt ein kleiner, nicht besonders ansehnlicher polnischer Mann und eine hübsche junge Französin. Sie verlieben sich heftig ineinander - Andrée, die früh verwitwete Mutter eines vierjährigen Jungen, und Stéphane, der Charmeur, der Draufgänger, der mit allen Wassern gewaschene Gauner. Ganz verrückt sind sie nacheinander, und Andrée liebt ihren Hansdampf, wie er ist: exzessiv, egoistisch und lebenslustig. Sein Geld verdient er auf dem Schwarzmarkt, er kollaboriert mit den deutschen Besatzern. Nach dem Krieg entwickelt er sich zu einem skrupellosen Geschäftsmann, der nach und nach immer reicher wird. Stets in dunkle Geschäfte verwickelt, kann nur seine Liebe zu Andrée und den gemeinsamen Kindern ihn manchmal noch zur Vernunft bringen - bis es zur Katastrophe kommt. Jahrzehnte nach ihrem Tod erzählt der jüngste Sohn von Stéphane und Andrée die Geschichte der amour fou seiner Eltern. Dabei versucht er herauszufinden, welche Leidenschaft und Kraft den lebenshungrigen Schurken antrieb und was seine Mutter seit der ersten Begegnung in ihm gesehen hat - der Blick eines Sohnes in den mal heiteren, mal wolkigen, ewigen Himmel der Liebe.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
26 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Krieg und die Liebe.... 25. März 2008
Format:Gebundene Ausgabe
Richard Morgiève Kleiner Mann von hinten Claassen
ISBN 3546004175

Zügig, humorvoll und hintergründig beginnt Richard Morgiève einen Roman, mit dem er seinen Eltern ein Denkmal gesetzt hat.

1942 trifft seine Mutter Andrée in ihrer Heimat Südfrankreich einen kleinen polnischen Mann. Sie verlieben sich auf der Stelle unsterblich ineinander! Ihre Liebesgeschichte ist von überschäumender Herzhaftigkeit.

Stéphane ist Jude, gewitzt, schlau, charmant und ein Hans-Dampf in allen Gassen. Er ist klein und nicht besonders gut aussehend. Sein Charme aber ist umwerfend, und Andrée kann nicht mehr von ihm lassen. Umgeben ist er von allen möglichen gescheiterten Gestalten, die ihm treu ergeben sind. Er ist Draufgänger, mutig, lebenslustig und wild. Andrée ist die Tochter eines Metzgers, sehr schön, lieb und unerfahren. Mit 24 Jahren und einem vierjährigen Sohn ist sie bereits Witwe. Andrées Verwandte bilden ihren getreuen Anhang.

Sie leben alle in der unteren Ardèche, müssen den Krieg, die französischen Widerständler, Kommunisten und Faschisten alles in Einem aushalten.
Sein Geschäft macht Stéphane auf dem schwarzen Markt. Zuerst mit den Deutschen, später mit den Amerikanern,--ihm ist es gleich, wie er zu Reichtum kommt. Der Krieg hält Europa in seinen Klauen, und Überleben ist die alles überragende Devise.
Eine der Lebensstationen ist Grenoble. Der Reichtum nimmt zu, die Gefahren werden nicht geringer, und Stéphane bemüht sich, seine Ängste von Andrée fernzuhalten.
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2.0 von 5 Sternen Nicht mein Buch 19. August 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Nicht mein Buch, nicht mein Autor, nicht mein Stil.

Hatte mir mehr versprochen oder eben etwaas anderesvorgestellt.
Die Geschichte wirkt auf mich nicht wie eineLiebesgeschichte.Das kommt leider wirklich nicht rüber.

Der Erzählstilist unruhig, sprunghaft und unklar, sich wiederholend.

Habe mich auch etwas gequält beim Durchlesen.Konnte kein Meisterwerk erkennen, vielleicht ha ich aber auch einfach keine Ahnung.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nicht überzeugend 1. Februar 2012
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Es mag an mir liegen, aber dieses Buch konnte mich nicht fesseln. Die Geschichte spricht zunächst an, aber dann - tja, irgendwie komme ich nicht weiter und quäle mich von Seite zu Seite. Die Figuren bleiben - nach einer anfänglich lebendigen Schilderung- irgendwie flach und leblos in schöne Worthüllen gekleidet in wiederholenden Beschreibungen hängen.
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