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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Nicht schlecht - erzeugt Fernweh...., 29. Oktober 2009
Also ich kann mich der eher negativen Kritik hier nicht anschließen.
Die Handlung reißt einen zugegebenermaßen nicht gerade vom Sessel, aber die Auflösung des Kriminalrätsels möchte man ja doch erfahren.
Meiner Meinung nach ist nicht alles nur Komödie.
So tiefsinnig wie "Zimt und Koriander" ist der Film zwar nicht, aber hinter der Kulisse des beschaulichen Insellebens und der schönen Landschaft eröffnen sich dem Griechenlandkenner, für den "All Inklusive" ein Fremdwort ist, doch einige Einblicke in die griechische Seele.
Der herbe Humor (wie mit dem Opfer umgegangen wird), die schrägen Verschwörungstheorien, Illusionen und Intrigen sind nicht nur lustig, sie sind einfach "typisch griechisch"!
Bis vor kurzem kannte ich nur die Originalfassung "Mikro Englima", aber auch die deutsche Synchronisation hat mich positiv überrascht.
Es wurde bewußt auf die nervtötende Ausdrucksweise verzichtet, die mich aus den deuschsprachigen Kinos treibt. Sogar auf die richtigen Endungen der Namen und deren Betonung wurde Wert gelegt.
Endlich hat wieder einmal ein griechischer Film den Weg in den deutschen Sprachraum gefunden.
Ich freue mich schon auf die DVD.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gucken und vergessen...!, 2. November 2009
Als ich den Film völlig ohne Vorwarnung in der Sneak-Preview in unserem Kino sah, wurde ich weder von den Socken gehauen,
noch wirklich enttäuscht. Die Geschichte von einem griechischen Inselpolizisten, der versucht einen für ihn glasklaren Mord aufzudecken,
ist zunächst ganz putzig, allerdings zu belanglos inziniert. Hin und wieder wird in die Handlung ein wenig Wortwitz eingebaut,
auch kommen durchaus Slapstick ähnliche Situationen vor, diese aber viel zu seicht und banal. Die vielen kauzigen Bewohner der Insel,
der sympathische trottelige Hauptdarsteller, und die hübsche Viki Papadopoulou machen den Film dennoch sehenswert.
Der Mangel an Szenen die einen vom Hocker hauen bestätigt aber, dass einem der Film nicht lange im Kopf bleiben wird.
Fazit: Unterhaltsame griechische Komödie, die durch ihren sehr banalen und nur bedingt lustigen Plot nicht auf ganzer Linie überzeugen kann.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Unterhaltsames Sommerkino, 15. Juli 2009
Der junge Polizist Leonidas verrichtet seinen täglichen Dienst auf dem
verschlafenen Inselchen Thirassia - auf dem winzigen Eiland (5,7 Kilometer
lang / 2,7 Kilometer breit), welches den Kykladen zugerechnet wird, wirkt
der Polizist von der ersten Sekunde an eigentlich absolut überflüssig - es
sei denn, man würde nackte Badegäste als Bedrohung der öffentlichen
Sicherheit wahrnehmen und deren Zähmung nur mit Hilfe der Polizei erreichen
können... - Leonidas will weg, nach Athen, in die ersehnte Hauptstadt, um
dort endlich "richtige" Polizeiarbeit vor der Brust zu haben... - das
beschauliche Inselleben gerät jedoch plötzlich ins Schleudern - der alte,
meist betrunkene, Zacharias liegt tot im Steilhang - ein gewöhnlicher
Unfall, oder Mord? Leonidas nimmt die Ermittlungen auf....
Christos Georgiou, Regisseur und zugleich Drehbuchautor, inszenierte hier
eine über weite Strecken unterhaltsame Geschichte, der jedoch (leider) der
entscheidende Moment fehlt - eben die absolute Szene, die den Film hätte
"unsterblich" werden lassen können, die Szene, welche die Handlung
eindrücklich ins Gedächtnis des Zuschauers hätte einbrennen können -
"Kleine Verbrechen" bietet 85 Minuten lang "nette" Komödie, eingebettet in
griechisches Inselleben, nicht mehr, aber auch nicht weniger...
Wochen nach dem Film wird somit wohl nur die Erinnerung an die Landschaft
überdauern und sich mit diesen Gedanken zugleich der Wunsch nach Urlaub
einstellen, vielleicht sogar in Griechenland - an die Namen der
Nebendarsteller und den chronologischen Ablauf der "Ermittlungsarbeit"
werden sich hingegen wohl die wenigsten Kinogänger erinnern können....
Für mich bleiben letztlich drei Fragen unbeantwortet - Warum hat man sich
eigentlich nicht getraut, die Handlung des Filmes offensiver zu gestalten,
die meisten Gags eben nicht nur oberflächlich abhandeln - die einzelnen
Situationen hätte man doch ganz leicht noch mehr ausreizen können, oder
nicht? Hatte man vielleicht befürchtet, dass dem Film der Stempel "Kitsch"
aufgedrückt worden wäre? Oder sind die Griechen vielleicht doch die wahren
Meister des feinsinnigen Humors und ich habe es einfach nicht geschnallt?
Ist ja auch egal, leihen würde ich mir den Film auf jeden Fall - im Regal
müsste ich die DVD hingegen nicht haben...
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