Der Film spielt auf der Kykladeninsel Thirassia, der touristisch überhaupt noch nicht erschlossenen kleinen Schwester von Santorini. Das einzige Insel-Hotel ist, wenn überhaupt, nur im Juli und August geöffnet. Als Verkehrsanbindung zur Hauptinsel besteht nur eine kleine Autofähre (die man auch im Film sieht).
Ziemlich abgelegene Gegend also, aber mit fantastischem Ausblick auf die steilen Felsen von Santorini.
Hier schiebt nun also der Dorfpolizist Leonidas auf einem Moped seinen Dienst. Und irgendwie bekommt man bald den Eindruck, dass er von der Inselbevölkerung nicht so ganz für voll genommen wird. Als jedoch der alte Zacharias zerschmettert an einem Felsabgrund entdeckt wird, hat er endlich mit der Aufdeckung und Recherche dieses Falles etwas Handfestes zu tun.
Verschiedene mögliche Szenarien spielen sich dabei in seinem Kopf ab, je nachdem, welchen Tipp er gerade aus der Bevölkerung erhält. War es Mord, Selbstmord oder ist sogar der CIA darin verwickelt?
Die Fernsehmoderatorin Angeliki hat gerade einen Preis für ihre Frühstückssendung im griechischen TV abgesahnt. Sie ist bei ihrer Mutter zu Besuch auf der Insel. Leonidas sieht sie und hört trotz der Stille der Insel Geigen spielen. Man kommt sich näher und Angeliki hilft ihm bei der Aufklärung, zumal sie nicht unwesendlich selbst involviert ist.
Eine Mischung aus Krimi und Liebeskomödie. Ein bisschen so abgeschieden wie die Insel selber. Viel Action darf man also nicht erwarten. Da ist der Stunt des Hauptakteurs mit Moped ins Hafenbecken schon herausragend. Und auch die Handlung plätschert so dahin...
Hat sein Potential nicht ausgeschöpft, aber trotzdem klare 3 Sterne (sogar mit Tendenz zu 4) von mir, vielleicht auch, weil ich schon mal Thirassia von Santorini aus besucht habe und die Abgeschiedenheit liebe.