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Kleine Philosophie für Nichtphilosophen
 
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Kleine Philosophie für Nichtphilosophen [Taschenbuch]

Friedhelm Moser
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2000 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 217 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406447805
  • ISBN-13: 978-3406447808
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 11,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 395.532 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Friedhelm Moser
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Am Anfang aller Philosophie steht ausgerechnet die Frage nach dem "Ich". Lautet doch eine eiserne Benimmregeln: "Man fängt keinen Brief und keinen Schulaufsatz mit 'Ich' an!" So etwas zeuge von Hochmut und Dummheit. Und wenn Tante Waltraud fragte: "Wer möchte denn noch ein Stück Torte?", war ein spontanes "Ich!" garantiert die falsche Antwort, denn wer sich an der Kaffeetafel derart vordrängelte, kam als Allerletzter dran und musste sich mit dem kleinsten Stück zufrieden geben.

Mit solcherart Assoziationen führt Friedhelm Moser in seinem geistreichen Büchlein Philosophie für Nichtphilosophen mit viel Witz und Esprit in die Begriffswelt des universalen Denkens ein. Der studierte Altphilologe und Philosoph will darin den Leser zu einem "Bummel durch einige besonders interessante Viertel der Philosophie verführen". Und er zeigt dabei auf, dass diese weder Klarheit in die Verworrenheit der Welt bringt, noch dem Menschen den Weg zum Glück aufzeigt oder Antworten auf die letzten Fragen gibt. "Philosophie [...] hat viel mit vagabundierenden Gedanken zu tun. Der Philosoph liebt die Um- und Abwege. Leicht vergisst er auf seinem Spaziergang, wo er überhaupt hin wollte. Er geht durch das Leben wie jemand, der zum ersten Mal und ohne Eile durch eine fremde Stadt flaniert."

Bei alledem entbehrt dieses über weite Strecken sehr persönlich gehaltene Buch nicht einer gewissen Tragik, bedingt vor allem durch das Kapitel Der Tod oder Mein Mörder, mein Freund, in dem der Autor im Zusammenhang mit dem Phänomen von Nah-Tod-Erlebnissen auf sein positiv gewandeltes Weltbild nach einigen Herzoperationen zu sprechen kommt. Er endet in Erinnerung an Sokrates, der sich -- den Tod vor Augen -- schon auf die Gespräche mit Orpheus, Homer und all den anderen Berühmtheiten im Jenseits freute, mit der Frage: "Auf wen freue ich mich?" Friedhelm Moser hat das Erscheinen seines Buches nicht mehr erlebt. Er starb 1999 im Alter von 49 Jahren. --Roland Detsch

Kurzbeschreibung

Was kennzeichnet den philosophisch Interessierten? Unternehmungslust, Neugier, Muße - und das schlichte Eingeständnis "Hier kenne ich mich nicht aus". Dieses Buch will zu einem Bummel durch einige besonders interessante Viertel der Philosophie verführen. Zu einem ebenso kurzweiligen wie sachkundigen Spaziergang durch zentrale Fragen und Themen der Philosophie, dabei stets einem der wichtigsten Gebote des Schreibens folgend: Es darf nie langweilig werden! - Ein ungewöhnlicher Zugang zu den ganz gewöhnlichen Dingen wie Lachen, Sprache, Einsamkeit. Friedhelm Mosers Kleine Philosophie für Nichtphilosophen zeichnet ein vergessenes, anderes Bild vom wahren Philosophen. Dieser geht durchs Leben wie jemand, der zum ersten Mal durch eine fremde Metropole flaniert. Vielleicht hat er einen Reiseführer in der Tasche - die philosophische Literatur -, aber er schaut nur selten hinein. Denn seine Neugier beschränkt sich nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten, manchmal berührt ihn der Brunnen in einem Hinterhof eben mehr als die gesamte Pinakothek. Hin und wieder verirrt er sich zwar im Gewirr der Nebenstraßen, doch dafür hat er mit der Zeit ein Gefühl für die ganze Stadt entwickelt.

Dieses Buch ist der charmant-unangestrengte Versuch, neue Sympathien für die philosophische Tradition und mehr Vertrauen in die eigene Lust am Philosophieren zu wecken. Es führt den Leser in 21 kurzen Texten zu den "ewigen" Fragen des philosophischen Nachdenkens über sich und die Welt, verzichtet auf endgültige Antworten - und kommt bei all dem ganz ohne Fußnoten aus. Was ist das Ich? Ist Angst eine Tugend? Was ist Liebe? Gibt es Gerechtigkeit? Philosophieren, das hat viel mit Um- und Abwegen, mit vagabundierenden Gedanken zu tun, lassen Sie sich überraschen!


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Gute Ansätze, aber sehr relativ zu sehen, 22. Februar 2003
Von 
TK (GN) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Die "kleine Philosophie für Nichtphilosophen" ist eine Zusammenstellung von kurzen Episoden rund um die großen und kleinen Fragen der menschlichen Existenz. Dabei behandelt jedes Kapitel eine andere Fragestellung. Die Themen sind recht vielseitig. Sie reichen von philosophischen Fragestellungen wie das Erkennen des Ichs bin hin zu physikalischen Fragestellungen, z.B. die Frage nach der Existenz der Zeit. Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und darin liegt wohl auch der Hauptschwachpunkt des Buchs. Der Autor schafft es zwar das Interesse am jeweiligen Thema zu wecken, aber er handelt die einzelnen Themen zu schnell ab. Es bleibt bei einem kurzen Eindruck und der Gewinn beim Lesen ist dadurch nicht besonders groß. Dabei ist ganz wichtig zu unterscheiden, für wen das Buch gedacht ist. Zu empfehlen ist es auf jeden Fall für Leute, die sich bisher nur wenig oder noch gar nicht für die Fragen der menschlichen Existenz interessiert haben. Diese können daraus bestimmt eine Menge an neuen Ideen schöpfen. Wer sich allerdings schon mit der Materie befasst hat und kein wirklicher "Nichtphilosoph" mehr ist, der wird in diesem Werk nur sehr wenig neue Aspekte finden können. Fazit also: für "Nichtphilosophen" 4-5 Sterne, für "fortgeschrittene Philosophen" 2 Sterne.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam, 16. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Kleine Philosophie für Nichtphilosophen (Taschenbuch)
Ich fand dieses Buch leicht zu lesen, unterhaltend und trotzdem regte es zum Nachdenken an. Wer ein Lehrbuch erwarted wird enttäuscht. Es ist ein herrlicher Spaziergang durch philosophische Gedanken.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Auch für Nichtphilosophen zu oberflächlich, 27. Dezember 2004
Von 
Roman Werner (Lübbenau/Spreewald) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Moser möchte mit diesem Buch Leser ansprechen, die nicht oder nur sehr wenig mit der Philosophie vertraut sind.

Die gut 200 Seiten sind in 21 kleinere Kapitel unterteilt, wobei in jedem Kapitel ein anderes typisch philosophisches Thema angesprochen wird.

So sind also für Themen wie "das Ich" oder "Wahrheit" nur jeweils 10 Seiten reserviert, wovon jeweils noch ca. ein Drittel durch Anekdoten um "Tante Waltraud" verloren geht.

Entsprechend dem Aufbau sind die gewählten Themen auch nur sehr oberflächlich und im Übrigen auch stark subjektiv gefärbt.

Wer sich allein am Unterhaltungswert des Buches interessiert, wird von dem Buch begeistert sein. Wer trotz geringer philosophischer Vorkenntnisse eine anspruchsvolle, zum Nachdenken anregende Lektüre erwartet, wird in diesen Erwartungen wahrscheinlich enttäuscht.

Ein Buch für Nichtphilosophen, die dies auch bleiben wollen. Aber warum dann dieses Buch...

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