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Kleine Philosophie für Berenike [Taschenbuch]

Roland Simon-Schäfer
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1970 3150094666 978-3150094662
Dies ist keine Philosophiegeschichte für Kinder, sondern ein kleines Buch, das Kinder - durchaus mit Hilfe der Erwachsenen - in die wesentlichen Themen der Philosophie einführt: Sprache und Erkenntnis, Weltentstehung und Natur, Sinn des Lebens und Gott, Moral, Politik und Kunst. Die Darstellung des Braunschweiger Philosophiedozenten ist elementar und unterhaltsam, ohne unzuverlässig zu vereinfachen; sie regt zum Nachdenken an über unsere Welt, in der Kinder und Erwachsene gemeinsam grundlegende Fragen stellen - und hier die Antworten der Philosophie erhalten.
Die einzelnen Kapitel: Woher stammen die Wörter? - Woher stammen die Bedeutungen der Wörter? - Der Ursprung unseres Wissens - Die Entwicklung unseres Bildes von der Welt - Das Größte und das Kleinste - Wie groß sind wir Menschen? - Die Frage nach dem Sinn - Die Suche nach der richtigen Gesellschaftsordnung.

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Kleine Philosophie für Berenike + Nouvelle Grammaire du Français : Cours de Civilisation Française de la Sorbonne (Etranger) + Forum Geschichte/Forum Geschichte kompakt - Zu allen Ausgaben: Grundwissen Geschichte - Sekundarstufe I: Von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. Schülerbuch mit CD-ROM
Preis für alle drei: EUR 41,70

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 263 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag (1970)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150094666
  • ISBN-13: 978-3150094662
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 9,8 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 123.112 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Liebe Nike,

in der Entwicklung der Kinder gibt es eine Phase, also ein bestimmtes Alter, da stellen sie die berühmten und auch berüchtigten Warum-Fragen: "Warum scheint die Sonne?" "Warum ist die Blume rot, warum das Gras grün?" "Warum heißt der Tisch ´Tisch´?" "Warum müssen die Menschen sterben?" Mit solchen Fragen bringen die Kinder ihre Eltern oft zur Verzweiflung, denn die Eltern können die meisten Fragen nicht beantworten. Offensichtlich laufen die Eltern durch die Welt, ohne alles zu wissen. Aber ihr Nichtwissen stört sie nicht, sie finden sich auch zurecht, ohne über alles Bescheid zu wissen:
"Warum ist das Gras grün?" - Antwort: "Weil es grün ist." Oder: "Weil der Himmel blau ist."
Diese Antworten sind nur der äußeren Form nach Antworten, denn sie beginnen mit "weil", aber in Wirklichkeit drücken sie etwas anderes aus: "Laß mich in Ruhe!" Oder: "Ich weiß es nicht." Oder: "Die Welt ist, wie sie ist. Wir wissen nicht, warum sie so ist."
Oft allerdings bemühen sich die Eltern ernsthaft um eine Antwort. Dann versuchen sie vielleicht, ihrem dreijährigen Kind das Sonnensystem zu erklären oder die Funktionsweise des Benzinmotors und so weiter. Das ist gar nicht so leicht, denn häufig können die Kinder schon Fragen stellen, deren Antworten sie noch gar nicht verstehen, weil sie im Denken noch nicht so geübt sind wie die Erwachsenen.
Aber wenn ich mir in Erinnerung rufe, welche Warum-Fragen du mir gestellt hast, als du noch ein kleines Kind warst, so fällt mir folgendes auf:
Du hast selten oder nie Warum-Fragen gestellt, du hast mich aber häufig nach der Bedeutung einzelner Wörter gefragt.
Du hast mich einmal gefragt, was "Bürgersteig" bedeutet, und ich habe dir geantwortet: "Bürgersteig bedeutet ´Trottoir´." Mit dieser Antwort warst du damals zufrieden, weil du damit wußtest, was ein Bürgersteig ist. Und auch heute kommt dir diese Begebenheit keineswegs seltsam vor. Aber diese kleine Anekdote eignet sich hervorragend für den Einstieg in die philosophische Frage, die ich an den Anfang unserer kleinen Anleitung zum Philosophieren stellen will.


I Woher stammen die Wörter?

Wenn wir das Beispiel untersuchen, dem zufolge das unbekannte Wort "Bürgersteig" - immerhin ein Wort der deutschen Sprache - erklärt wird durch das Wort "Trottoir", das aus dem Französischen stammt, dann müssen wir als erstes folgendes festhalten: Im Normalfall hätte ein Kind deutscher Eltern umgekehrt gefragt, es hätte nach der Bedeutung von "Trottoir" gefragt und hätte die Erklärung von den Eltern erhalten: "Trottoir bedeutet ´Bürgersteig´." Vielleicht wäre auch das Wort "Gehweg" verwandt worden. Vielleicht hätten aber auch die Eltern das Wort "Trottoir" gar nicht erklären können, weil sie es selbst nicht kannten, sie hätten in einem Fremdwörterbuch nachschauen müssen.
Welche Wörter stehen in einem Fremdwörterbuch? Wie das Wort ausdrückt, alle fremden Wörter. Das sind die Wörter, die ursprünglich nicht zu unserer Sprache gehören, aber von uns mittlerweile benutzt werden.
Woher stammen die Wörter, das ist unsere Frage. Im Hinblick auf die Fremdwörter können wir schon eine Antwort geben: Sie stammen aus fremden Sprachen. Und woher stammen die Wörter unserer eigenen Sprache? Was ist denn unsere eigene Sprache?

© 2005 Philipp Reclam jun. Verlag Gmbh & Co., Stuttgart

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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen
3.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine "kleine" Philosophie 4. Februar 2003
Format:Taschenbuch
Roland Simon-Schaefer führt auf eine verständliche und nachvollziehbare Art in die Grundbegriffe der Philosophie ein: Anstatt mit Namen und Daten um sich zu schmeissen, erklärt er Begriffe wie Sprachentstehung, Weltbild, Gesellschaftsordnung und Sinn unter Berücksichtigung geschichtlicher Aspekte aus der Sicht der Philosophie heraus und geht dabei auch auf die Bedeutung anderer Wissenschaften wie Biologie und Physik ein.
Seine Vorgehensweise ist dabei immer logisch, weil kleine Zusammenfassungen am Ende der Kapitel den Übergang zum nächsten Thema und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Blöcken verdeutlichen.
Die "Kleine Philosophie" ist, wie der Name schon sagt, eben klein, also keine umfassende Philosophiegeschichte, aber für den Einstieg in ein Grundverständnis der Hauptbegriffe sehr zu empfehlen - nicht nur für Kinder!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Note: Sehr gut 23. Dezember 2005
Von Pippen123
Format:Taschenbuch
Eine hervorragende Einführung in die Philosophie, gerade auch für Anfänger sehr empfehlenswert. Aber selbst für Fortgeschrittene bietet dieses Werk noch einige interessante Punkte.
Sehr schön ist vor allem die leicht verständliche Sprache.
Soweit hier Kritik am Buch geübt wurde, kann das nicht unwidersprochen bleiben. Zum einen bedeutet bereits der Kontext des Buches (Einführung; eher für Kinder o. Phil.-neulinge) gewisse Einschränkungen, was den "objektiven Wahrheitsgehalt" des Buches angeht. Man kann einem Kind nicht gleich erklären, dass die Rose nicht wirklich rot ist...manchmal muss man eben bestimmte Dinge erst einmal an sich falsch, aber intuitiv einsichtig, darstellen, um damit überhaupt erst ein Verständnis zu schaffen, AUF DEM SPÄTER aufbauend weitere Erkenntnisse folgen können.
Des Weiteren sollte man in der Philosophie tunlichst alle Absolutismen und Kritiken dieser Art vermeiden. Es gibt nicht's, was es in der Philosophie nicht gibt. Der Verfasser macht in der Tat auch keine "echten" Fehler. Da hat alles Hand und Fuss - und wie gesagt: alles weitere ist Geschmacksfrage und die macht in der Philosophie 90% aus (so zB die Kritikpkt. des Vorredners).
Also: Kaufen...und später durch Lesen der Originaltexte großer Philosophen selbst urteilen! Das hier vorliegende Buch ist ein (kleiner) erster Schritt, das dazu notwendige Handwerkszeug zu erlernen.
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1.0 von 5 Sternen Leider ärgerlich 24. Februar 2014
Von dwd
Format:Taschenbuch|Verifizierter Kauf
Das Buch ist voller Fehler, speziell wenn Roland Simon-Schäfer über naturwissenschaftliche Themen referiert. So interpretiert er die in seiner Lebensspanne durch Verfeinerung der Messtechnik erzielte genauere Abschätzung des Alters des Universums über die Hubble Konstante als ein Argument für die Hinfälligkeit naturwissenschafter Resultate. Er übersetzt "Billions" mit "Billionen", etc. Ein gutes Lektorat hätte sicher geholfen. Die Fehler mögen verzeihlich sein - seine offensichtlich nur angelesenen und nicht verstandenen Erklärungen nicht: Erathostenes' Abschätzung des Erdradius habe ich selten schlechter erklärt gesehen.
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht für Jugendliche 1. Juli 2004
Format:Taschenbuch
"Kleine Philosophie für Berenike" (Erstausgabe 1996) hat gegenüber so vielen andern philosophiegeschichtlichen Abhandlungen den grossen Vorteil, leicht verständlich zu sein. Ich fragte mich aber, ob im Buchtitel nicht doch besser das erste "l" weggelassen werden sollte. Der Professor von Bamberg gab seiner 12-jährigen Tochter nämlich nicht nur etliche objektiv falsche Informationen, sondern er indoktrinierte Berenike mit einem Atheismus, der, wie er selber feststellt, zu Schopenhauer'schem Pessimismus, negativer Weltschau und Missmut führen muss. Mit keinem Wort erzählt der Lehrer dem Kind von der Möglichkeit, dass des Menschen Einsichten vielleicht nicht ausreichen, um etwas als "letztlich gut" zu beurteilen. Im Gegenteil wird Leibnitz (immerhin neben Newton der Entwickler des Differenzial-Integralrechnens) mit seiner Theodizee als Versager hingestellt und behauptet, seither sei "Gott als Thema aus der abendländischen Philosophie allmählich verschwunden", als hätte es nie Hegel, Bolzano, Kierkegard, Schleiermacher, Lotze, Whitehead usw. gegeben. Der Autor versteigt sich auf die Äusserung: "In der Neuzeit hat sich die Philosophie aus der Bevormundung durch die christliche Religion befreit und wieder eigenständig denken können", womit von Augustin über Cusanus bis Leibnitz alle christlichen Denker für dumm verkauft werden. Absurd wird die Belehrung, wenn der Autor dem Kind erklärt "Dadurch, dass Gott nicht existiert, gewinnen wir Menschen eine absolute Freiheit...", da ja genau das Gegenteil zutrifft, worüber sich so ziemlich alle Philosophen einig sind..
Wie dem auch sei: Es wäre interessant, eine Rezension von Berenike, die inzwischen eine stattliche Frau geworden sein dürfte, zu hören.
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