• Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Derzeit nicht auf Lager.
Bestellen Sie jetzt und wir liefern, sobald der Artikel verfügbar ist. Sie erhalten von uns eine E-Mail mit dem voraussichtlichen Lieferdatum, sobald uns diese Information vorliegt. Ihr Konto wird erst dann belastet, wenn wir den Artikel verschicken.
Verkauf und Versand durch Amazon. Geschenkverpackung verfügbar.
Menge:1
Kleine Philosophie für Be... ist in Ihrem Einkaufwagen hinzugefügt worden
+ EUR 3,00 Versandkosten
Gebraucht: Gut | Details
Verkauft von reBuy reCommerce GmbH
Zustand: Gebraucht: Gut
Möchten Sie verkaufen?
Zur Rückseite klappen Zur Vorderseite klappen
Hörprobe Wird gespielt... Angehalten   Sie hören eine Hörprobe des Audible Hörbuch-Downloads.
Mehr erfahren
Dieses Bild anzeigen

Kleine Philosophie für Berenike (Reclams Universal-Bibliothek) Taschenbuch – 1970

2.7 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Taschenbuch, 1970
"Bitte wiederholen"
EUR 6,60
EUR 4,00 EUR 0,01
2 neu ab EUR 4,00 15 gebraucht ab EUR 0,01

Die BILD-Bestseller
Entdecken Sie die 20 meist verkauften Bücher aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch. Wöchentlich aktualisiert. Hier klicken.

Wird oft zusammen gekauft

  • Kleine Philosophie für Berenike (Reclams Universal-Bibliothek)
  • +
  • Was bedeutet das alles? (Reclams Universal-Bibliothek)
Gesamtpreis: EUR 11,60
Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen

Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone

Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Jeder kann Kindle Bücher lesen — selbst ohne ein Kindle-Gerät — mit der KOSTENFREIEN Kindle App für Smartphones, Tablets und Computer.


Hüttngaudi in Österreich
Genießen Sie die Vielfalt und Lebenslust Österreichs mit den passenden Buch-Tipps - Augenzwinkern inklusive. Hier klicken

Produktinformation

Produktbeschreibungen

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Liebe Nike,

in der Entwicklung der Kinder gibt es eine Phase, also ein bestimmtes Alter, da stellen sie die berühmten und auch berüchtigten Warum-Fragen: "Warum scheint die Sonne?" "Warum ist die Blume rot, warum das Gras grün?" "Warum heißt der Tisch ´Tisch´?" "Warum müssen die Menschen sterben?" Mit solchen Fragen bringen die Kinder ihre Eltern oft zur Verzweiflung, denn die Eltern können die meisten Fragen nicht beantworten. Offensichtlich laufen die Eltern durch die Welt, ohne alles zu wissen. Aber ihr Nichtwissen stört sie nicht, sie finden sich auch zurecht, ohne über alles Bescheid zu wissen:
"Warum ist das Gras grün?" - Antwort: "Weil es grün ist." Oder: "Weil der Himmel blau ist."
Diese Antworten sind nur der äußeren Form nach Antworten, denn sie beginnen mit "weil", aber in Wirklichkeit drücken sie etwas anderes aus: "Laß mich in Ruhe!" Oder: "Ich weiß es nicht." Oder: "Die Welt ist, wie sie ist. Wir wissen nicht, warum sie so ist."
Oft allerdings bemühen sich die Eltern ernsthaft um eine Antwort. Dann versuchen sie vielleicht, ihrem dreijährigen Kind das Sonnensystem zu erklären oder die Funktionsweise des Benzinmotors und so weiter. Das ist gar nicht so leicht, denn häufig können die Kinder schon Fragen stellen, deren Antworten sie noch gar nicht verstehen, weil sie im Denken noch nicht so geübt sind wie die Erwachsenen.
Aber wenn ich mir in Erinnerung rufe, welche Warum-Fragen du mir gestellt hast, als du noch ein kleines Kind warst, so fällt mir folgendes auf:
Du hast selten oder nie Warum-Fragen gestellt, du hast mich aber häufig nach der Bedeutung einzelner Wörter gefragt.
Du hast mich einmal gefragt, was "Bürgersteig" bedeutet, und ich habe dir geantwortet: "Bürgersteig bedeutet ´Trottoir´." Mit dieser Antwort warst du damals zufrieden, weil du damit wußtest, was ein Bürgersteig ist. Und auch heute kommt dir diese Begebenheit keineswegs seltsam vor. Aber diese kleine Anekdote eignet sich hervorragend für den Einstieg in die philosophische Frage, die ich an den Anfang unserer kleinen Anleitung zum Philosophieren stellen will.


I Woher stammen die Wörter?

Wenn wir das Beispiel untersuchen, dem zufolge das unbekannte Wort "Bürgersteig" - immerhin ein Wort der deutschen Sprache - erklärt wird durch das Wort "Trottoir", das aus dem Französischen stammt, dann müssen wir als erstes folgendes festhalten: Im Normalfall hätte ein Kind deutscher Eltern umgekehrt gefragt, es hätte nach der Bedeutung von "Trottoir" gefragt und hätte die Erklärung von den Eltern erhalten: "Trottoir bedeutet ´Bürgersteig´." Vielleicht wäre auch das Wort "Gehweg" verwandt worden. Vielleicht hätten aber auch die Eltern das Wort "Trottoir" gar nicht erklären können, weil sie es selbst nicht kannten, sie hätten in einem Fremdwörterbuch nachschauen müssen.
Welche Wörter stehen in einem Fremdwörterbuch? Wie das Wort ausdrückt, alle fremden Wörter. Das sind die Wörter, die ursprünglich nicht zu unserer Sprache gehören, aber von uns mittlerweile benutzt werden.
Woher stammen die Wörter, das ist unsere Frage. Im Hinblick auf die Fremdwörter können wir schon eine Antwort geben: Sie stammen aus fremden Sprachen. Und woher stammen die Wörter unserer eigenen Sprache? Was ist denn unsere eigene Sprache?

© 2005 Philipp Reclam jun. Verlag Gmbh & Co., Stuttgart


Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?

Kundenrezensionen

2.7 von 5 Sternen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 4. Februar 2003
Roland Simon-Schaefer führt auf eine verständliche und nachvollziehbare Art in die Grundbegriffe der Philosophie ein: Anstatt mit Namen und Daten um sich zu schmeissen, erklärt er Begriffe wie Sprachentstehung, Weltbild, Gesellschaftsordnung und Sinn unter Berücksichtigung geschichtlicher Aspekte aus der Sicht der Philosophie heraus und geht dabei auch auf die Bedeutung anderer Wissenschaften wie Biologie und Physik ein.
Seine Vorgehensweise ist dabei immer logisch, weil kleine Zusammenfassungen am Ende der Kapitel den Übergang zum nächsten Thema und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Blöcken verdeutlichen.
Die "Kleine Philosophie" ist, wie der Name schon sagt, eben klein, also keine umfassende Philosophiegeschichte, aber für den Einstieg in ein Grundverständnis der Hauptbegriffe sehr zu empfehlen - nicht nur für Kinder!
Kommentar 10 von 11 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von dwd am 24. Februar 2014
Verifizierter Kauf
Das Buch ist voller Fehler, speziell wenn Roland Simon-Schäfer über naturwissenschaftliche Themen referiert. So interpretiert er die in seiner Lebensspanne durch Verfeinerung der Messtechnik erzielte genauere Abschätzung des Alters des Universums über die Hubble Konstante als ein Argument für die Hinfälligkeit naturwissenschafter Resultate. Er übersetzt "Billions" mit "Billionen", etc. Ein gutes Lektorat hätte sicher geholfen. Die Fehler mögen verzeihlich sein - seine offensichtlich nur angelesenen und nicht verstandenen Erklärungen nicht: Erathostenes' Abschätzung des Erdradius habe ich selten schlechter erklärt gesehen.
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
"Kleine Philosophie für Berenike" (Erstausgabe 1996) hat gegenüber so vielen andern philosophiegeschichtlichen Abhandlungen den grossen Vorteil, leicht verständlich zu sein. Ich fragte mich aber, ob im Buchtitel nicht doch besser das erste "l" weggelassen werden sollte. Der Professor von Bamberg gab seiner 12-jährigen Tochter nämlich nicht nur etliche objektiv falsche Informationen, sondern er indoktrinierte Berenike mit einem Atheismus, der, wie er selber feststellt, zu Schopenhauer'schem Pessimismus, negativer Weltschau und Missmut führen muss. Mit keinem Wort erzählt der Lehrer dem Kind von der Möglichkeit, dass des Menschen Einsichten vielleicht nicht ausreichen, um etwas als "letztlich gut" zu beurteilen. Im Gegenteil wird Leibnitz (immerhin neben Newton der Entwickler des Differenzial-Integralrechnens) mit seiner Theodizee als Versager hingestellt und behauptet, seither sei "Gott als Thema aus der abendländischen Philosophie allmählich verschwunden", als hätte es nie Hegel, Bolzano, Kierkegard, Schleiermacher, Lotze, Whitehead usw. gegeben. Der Autor versteigt sich auf die Äusserung: "In der Neuzeit hat sich die Philosophie aus der Bevormundung durch die christliche Religion befreit und wieder eigenständig denken können", womit von Augustin über Cusanus bis Leibnitz alle christlichen Denker für dumm verkauft werden. Absurd wird die Belehrung, wenn der Autor dem Kind erklärt "Dadurch, dass Gott nicht existiert, gewinnen wir Menschen eine absolute Freiheit...", da ja genau das Gegenteil zutrifft, worüber sich so ziemlich alle Philosophen einig sind..
Wie dem auch sei: Es wäre interessant, eine Rezension von Berenike, die inzwischen eine stattliche Frau geworden sein dürfte, zu hören.
1 Kommentar 11 von 17 haben dies hilfreich gefunden. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden