Kurzbeschreibung
Ein Handbuch zur Literatur in der DDR. Der Autor informiert ausführlich und übersichtlich über Schriftsteller, für deren Biographie die Erfahrung DDR eine Rolle spielt, über ihre Werke und über kulturpolitische Entwicklungen von 1945-1995. Er nimmt die Gründung des Staates nicht als "Nullpunkt", das Datum der deutschen Einheit nicht als Endpunkt.
Umschlagtext
Von diesem Standardwerk, das in Darmstadt 1981 erstmals erschienen war, gab es in der DDR offiziell nur ein einziges Exemplar - unter Verschluß. In der erweiterten Neuauflage ordnet Emmerich die DDR-Literatur seit 1945 in ihr zeitgeschichtliches Geflecht ein, informiert über Biographien und Werke jener Schriftsteller, die in der DDR schrieben oder für deren Werk das Leben in der DDR eine Rolle spielte, und führt die Linien ihrer Entwicklung über den Mauerfall hinweg; er benennt Details der Zensurverfahren und die Stasi-Verwicklungen namhafter Autoren.
Es ist nicht übertrieben, den Band als derzeit bestes greifbares Nachschlagewerk auf diesem Gebiet uneingeschränkt zu empfehlen."
Berliner ZeitungÜber den Autor
Wolfgang Emmerich, geboren 1941 in Chemnitz, studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie und lehrte seit 1968 an Univeritäten in den USA und an der Universität Tübingen. Später mehrere Gastprofessuren in den USA, Paris, Turin und Oxford. Seit 1978 ist er Professor für neuere deutsche Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Bremen. Buchveröffentlichungen u.a. zur Wissenschafts- und Ideologiegeschichte der Germanistik und Volkskunde, zur Arbeiterautobiographie, zu Heinrich Mann und zur Exillyrik. Außerdem: "Die andere deutsche Literatur. Aufsätze zur Literatur aus der DDR" (1994), "Paul Celan. Eine Monographie" (1999).