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Kleine Geschichte der abendländischen Metaphysik. Von Platon bis Hegel
 
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Kleine Geschichte der abendländischen Metaphysik. Von Platon bis Hegel [Gebundene Ausgabe]




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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer in unseren Tagen die Metaphysik zum Gegenstand einer schriftstellerischen Unternehmung macht, der macht dies zumeist in der Form eines mehr oder weniger eloquenten Nachrufs. "Kein Gebiet der Philosophie", konstatiert Jörg Disse im Vorwort zu seiner Kleinen Geschichte der abendländischen Metaphysik, "ist heute in manchen philosophischen Kreisen mehr verpönt als die Metaphysik". Und dies ganz und gar zu Unrecht, wie der Autor befindet, nach dessen Auffassung die Philosophie ganz im Gegenteil "durch ihre Ausrichtung auf die Metaphysik erst ihre Existenzberechtigung erhält".

In diesen Worten schwingt sicherlich eine gehörige Portion Trotz mit. Wir wollen das an dieser Stelle nicht bewerten. Zweifellos richtig aber ist Disses Hinweis darauf, dass die abendländische Philosophie aufs Ganze gesehen ganz wesentlich (zumindest auch) Metaphysik gewesen ist. Und insofern ist auch die nachmetaphysische Philosophie ohne ihre philosophiegeschichtlichen Wurzeln in der Metaphysik gar nicht zu verstehen. "Selbst da, wo die Metaphysik radikal negiert wird, bleibt die Philosophie auf sie als auf ihre äußerste Spitze bezogen."

Wie auch immer man selbst dazu stehen mag ist letztlich zweitrangig. Fest steht, dass (nicht nur) die westliche Philosophiegeschichte größtenteils als eine Geschichte der Metaphysik gedeutet werden muss. Jörg Disse ist eine gut lesbare Einführung gelungen, die auch für Einsteiger geeignet ist, dabei jedoch keineswegs an der Oberfläche bleibt. Sie beginnt bei Platon und folgt dem Gang der Philosophiegeschichte des Abendlandes entlang ihrer herausragendsten Protagonisten -- von Aristoteles über Plotin und Augustinus, Thomas von Aquin, Anselm von Canterbury, Wilhelm von Ockham, Descartes bis hin zu Kant und Hegel. Über diese Marksteine europäischen Denkens einigermaßen informiert zu sein, schadet niemandem. --Andreas Vierecke

Erbe und Auftrag, Jg. 77, Heft 6, 2001

"...So werden alle Meilensteine der Philosophiegeschichte in ihrem metaphysischen Denken auf wirklich gut verständliche Weise - obendrein überraschend interessant - behandelt: Platon, Aristoteles, Plotin, natürlich Augustinus und der Aquinate, samt seiner legendären Auseinandersetzung mit Anselm, von Ockham, Descartes, Kant, Hegel, sogar Heidegger und Wittgenstein werden noch gestreift. Dieses Buch ist voller Lebendigkeit und - speziell für achsenbrüchige Studenten - zum Metaphysik lernen optimal geeignet. Es räumt auf mit althergebrachten Vorurteilen, zentralisiert mit dolmetschender Wirkung, was verstoßen war, und kann, indem es erfahrbar macht, dass eine Auseinandersetzung lohnt, zum Schlüsselerlebnis werden..."

Kurzbeschreibung

Anhand ihrer neun überragenden Gestalten (Platon, Aristoteles, Plotin, Augustinus, Thomas von Aquin, Wilhelm von Ockham, Descartes, Kant und Hegel) zeichnet Jörg Disse die Geschichte der abendländischen Metaphysik und damit der Philosophie überhaupt, anschaulich nach. Das Buch ist eine hervorragende Grundorientierung für Studierende der Philosophie und Theologie sowie für alle an der europäischen Geistesgeschichte Interessierten.
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