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Kleine Geschichte Dresdens
 
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Kleine Geschichte Dresdens [Gebundene Ausgabe]

Olaf Rader
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 191 Seiten
  • Verlag: Beck; Auflage: 1 (23. September 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406528570
  • ISBN-13: 978-3406528576
  • Größe und/oder Gewicht: 20,4 x 12,8 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 498.981 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Olaf B. Rader
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

2006 - 800 Jahre Dresden
Dresden hat mit seinen einzigartigen Bauten, seinen reichen Sammlungen und als Ort der schönen Künste einen besonderen Beinamen erworben: Elbflorenz. Zugleich ist Dresden zum Symbol für die schlagartige Zerstörung einer Stadt geworden. Olaf B. Rader beschreibt in diesem reich illustrierten Band die Geschichte Dresdens von der ersten Besiedlung des Elbtalkessels über den glänzenden Aufstieg der sächsischen Residenzstadt und die Bombardierung im Zweiten Weltkrieg bis zur Gegenwart.Kunst und Kultur haben Dresdens Ruf begründet. Daher liegt der Schwerpunkt des Buches auf der Kulturgeschichte der Stadt, die Olaf Rader auf meisterhafte Weise mit anderen Aspekten - Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Religion - in Beziehung setzt. Er erzählt von Kirchen und Kreuzpartikeln, von Herrschern und ihren Prachtbauten, der Semperoper, aber auch der Semperbarrikade, von den Romantikern und ihren Farben und Klängen, von Expressionisten und vom Bomberschlag, aber auch von Filtertüten, Mundwasser und den Konstruktionen eines "Dampfbootprofessors". So reicht das kulturgeschichtliche Panorama vom ersten Brückenbau bis zur jüngsten Bedrohung durch die große Flut. Zur Sprache kommt aber auch der "Erinnerungsort" Dresden: Der Autor beschreibt, wie sich die Vorstellungen von Dresden als dem Elbflorenz überhaupt entwickelt haben, wie Raffaels Sixtinische Madonna zum Kultbild wurde und wie die Zerstörung der Stadt in den Erinnerungen weiterlebt.

Über den Autor

Olaf B. Rader, geboren 1961, lehrt als Privatdozent an der Humboldt-Universität zu Berlin Kulturgeschichte und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei den Monumenta Germaniae Historica an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Zahlreiche Veröffentlichungen vor allem zur Geschichte und Kultur des Mittelalters.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
AMAZON listet 2399 Einträge unter dem Stichwort "Dresden". Natürlich sind darunter auch Stadt- und Reiseführer, Kunstbände, Anthologien und allgemeine geschichtliche Werke. Nicht zu vergessen die etwas reißerisch aufgemachten Bücher vom Angriff auf Dresden im Februar 1945 wie Axel Rodenbergers "Tod von Dresden" und David Irvings "Der Untergang Dresdens". Als gebürtiger Dresdner, der im Alter von sieben Jahren diesen Angriff überlebt hat, habe ich natürlich diese Werke gelesen. Und auch Löfflers "Das alte Dresden", das Buch schlechthin über Kunst und Architektur das alten Dresdens.

Mit Neugier nahm ich deshalb das 190 Seiten starke Büchlein von Olaf B. Rader "Kleine Geschichte Dresdens" zur Hand, das mir gemäß Rückseitentext Informationen über die "Geschichte Dresdens von der ersten Besiedlung des Elbtalkessels über den glänzenden Aufstieg der sächsischen Residenzstadt und die Bombardierung im Zweiten Weltkrieg bis zu Gegenwart" versprach. Und das alles auf 190 Seiten plus reiche Illustrierung? Ich war gespannt, auch darauf, wie ein Preuße sich mit Sachsens berühmtester Stadt, dem Elbflorenz, auseinandersetzt.

Ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite mit Freude und Spannung verschlungen. Hier erfährt man in oft amüsanter aber auch historisch fundierter Weise vieles, aber nicht zu vieles, über den Ursprung der Stadt, die Wettiner, August den Star-ken, das Verhältnis zwischen Sachsen und Preußen, Entwicklung von Kunst und Kultur in der sächsischen Metropole, Untergang und Wiederaufbau - und last but not least: das Projekt Frauenkirche. Die Illustrierung ist reichhaltig (nicht verzichtet wurde natürlich auf den Blick des Engels vom Rathausturm auf das zerstörte Dresden!), und das Canaletto-Titelbild konnte nicht besser gewählt sein. Warum der Autor die oft erzählte Geschichte von der Entstehung des Namens "Dresden" nicht erwähnt, verzeihe ich ihm. ("Nennen wir die Stadt nach dem ersten Wort, das wir auf der Straße hören, sagt einer der Verantwortlichen. Draußen auf der Straße hört er einen Maurer zu seinem Kollegen beim Zuwerfen eines Ziegelsteines sagen: Drähsd'n oder wendsd'n?")

Das Buch ist unter den vielen Dresden-Büchern eine Delikatesse und ich empfehle es jedem an Stadtgeschichte interessierten Leser. Und nicht nur Dresden-Liebhabern!

Jürgen Friebe, Freiburg
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor schildert die 800-jährige Geschichte von "Elbflorenz" in wenigen Worten, ohne aber grob zu vereinfachen. Der Text ist klar und lebendig geschrieben, unterhaltsam aber nie oberflächlich.

Das Format ist handlich, das Buch kann man als eine Art Stadtführer verwenden, zudem im hinteren Vorsatz eine Karte der Innenstadt abgebildet ist.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Jenseits der Wettiner 25. Mai 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Man kommt nach Dresden, sieht die Frauenkirche, geht in das grüne Gewölbe, streift durch den Zwinger, flaniert im grossen Garten, steht mit offenem Mund vor dem Taschenberg-Palais.

Überall Zeugnisse der Wettiner.

Und was ist Dresden ?

Neugierig geworden, liest man die kleine Geschichte von Olaf B. Rader und erfährt, dass Dresden mehr ist als ein steinernes Zeugnis der Wettiner.

In der Tat sind die steinernen Zeugnisse dieses Geschlechts zentraler touristischer Anziehungspunkt, aber die Stadt, die Geschichte der Stadt ist mehr und es gibt eine Geschichte nach den Wettinern.

Rader zeichnet nach, wie in der nach-absolutistischen Zeit andere Kräfte erstarkten und ein revolutionäres Potential vorhanden, das nach der Niederlage einen Richard Wagner ebenso vertrieb wie ein Gottfried Semper.

Die schrecklichen Bombennächte im Februar 1945 werden ausführlich dokumentiert, die grosse Elbeflut 2002 ebenso wie der Wiederaufbau der Frauenkirche ( DAS Zeugnis einer gewaltigen Bürger-Anstrengung).

Dresden wird in seinen vielfältigen Facetten sichtbar.

Ein Stadt, für die sich zu interessieren lohnt. Gerade ging der Kirchentag in Bremen zu Ende, der nächste wird in Dresden sein.

Die Neugier ist entstanden;das Buch stillt sie.

Eine lohnenswerte Lektüre.
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