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Kleine Geschichte der Arbeiterbewegung: In Deutschland - von 1948 bis heute
 
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Kleine Geschichte der Arbeiterbewegung: In Deutschland - von 1948 bis heute [Broschiert]

Ansgar Lorenz
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 90 Seiten
  • Verlag: Fink (Wilhelm); Auflage: 1., Auflage (22. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3770548698
  • ISBN-13: 978-3770548699
  • Größe und/oder Gewicht: 28,8 x 20,8 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 589.794 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ansgar Lorenz
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde eine Arbeiterbewegung kaum noch wahrgenommen. Das macht sich insbesondere an den Gewerkschaften bemerkbar. In der schwersten Krise des liberalisierten und globalisierten Wirtschaftssystems stellt sich aber zunehmend wieder die Frage: Wer schafft überhaupt Werte, wer zahlt die Zeche der Bankrotteure und wer verteidigt die Rechte der wirklichen Produzenten?
Ansgar Lorenz' Comic macht junge Leser (und nicht nur sie) endlich wieder mit der Geschichte der Arbeiterbewegung, ihren Führern und Institutionen bekannt.

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Format:Broschiert
In seinem eigenen Stil hat Ansgar Lorenz die Geschichte der Arbeiterbewegung neu illustriert. So etwas gab es lange nicht mehr. Manche erinnern sich noch an die
Polit-Comics von Gerhard Seyfried und die lateinamerikanischen Sachcomics von Rius. Lorenz' Bildgeschichte ist davon sicherlich inspiriert, gewinnt aber durch den eigenen Stil an Charme.
Für Lorenz typisch: Er lässt seine Geschichte von AkteurInnen erzählen. Die Geschichte der Arbeiterbewegung fängt nicht 1848 an, sondern mit einer streikenden Busfahrerin, die ihre Motivation erst mal erklären muss. Und zwar
nicht irgendeinem dahergelaufenen Passanten, sondern jemandem, der als ausgemacht links daherkommt.
Der Zeichner macht damit deutlich, dass auch jenen, die als überzeugt gelten, oft noch viel erklärt werden muss. Die implizite Kritik, die Lorenz äußert, ist, dass viele neue Linke ihre Solidarität an Äußerlichkeiten fest machen: Dem allein
erziehenden Vater, der zeichnerisch als Antiglobalisierungsaktivist gekennzeichnet ist, der sein Kind zur KiTa und sich selber zur Arbeit bringen muss, erschließt sich der Sinn des Streiks der Busfahrerin nicht bzw. erst,
nachdem diese ihm die Geschichte der Streiks über gut 90 Seiten erläutert hat.
Diese Form von Kritik zieht sich durch den Comic: Die Textbeiträge erzählen eine vergleichsweise objektive Geschichte der Gewerkschaften ' dass diese nicht
immer so glatt lief, wird erst in den Bildern und den zugehörigen Untertiteln deutlich. Z.B. wird die Akzeptierung der Betriebsräte im Text vergleichsweise neutral erzählt, erst im Bild wird klar, dass Betriebsräte auch dazu da sind, sich mit den Arbeitgebern zu verständigen. Man kann Lorenz' Comic verstehen als Geschichte, die durch seine Zeichnungen als Meinung dazu interpretiert und teilweise konterkariert werden.
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