Neue Zürcher Zeitung
Pressestimmen
"Sehr fein und sehr wahr: Karnezis haucht der traditionellen griechischen Gesellschaft frischen Atem ein, ohne sich über sie lustig zu machen oder sie heilig zu sprechen (und erinnert daher an Louis de Bernières' 'Captain Corellis Mandoline'.)
" (Kirkus Review)
"Für mich ist diese Sammlung miteinander verbundener Erzählungen, die alle in einem rückständigen, vom Unglück heimgesuchten griechischen Dorf spielen, das am Ende von der Landkarte verschwindet - kartographisch wie wörtlich - die literarische Entdeckung des Jahres." (The Guardian)
"Die beeindruckend originellen Erzählungen in 'Kleine Gemeinheiten' des in Griechenland geborenen Autors Panos Karnezis entwickeln sich im Verlauf der Lektüre zu einer bestechenden Gesamtheit. Angesiedelt in einem namenlosen griechischen Dorf sind sie zunächst bös-komische Momente gesellschaftlichen Unbehagens à la Maupassant oder den 'Dubliners' von James Joyce, dann allerdings werden sie zunehmend düsterer. (...) Die Geschichten in 'Kleine Gemeinheiten' sind außergewöhnlich - schockierend, farbenfroh und klangvoll. Panos Karnezis ist ein im höchsten Maße individueller Autor und er beherrscht sein Handwerk voll und ganz." (The Sunday Times)
Kurzbeschreibung
Das Leben auf dem Land aber ist hart, für Mensch und Tier, und vom Bahnwärter über den Bürgermeister bis hin zum Barbier oder zur Hure: keiner bleibt von den Katastrophen der verschiedensten Art verschont. Da bleibt die ein oder andere Schandtat nicht aus, ob nun aus Habgier oder Liebe begangen. Von Zeit zu Zeit kommen auch Besucher in das dem Untergang geweihte Dorf am Ende der Welt: ein König im Exil, ein Bischof, der vorgibt, Wunder bewirken zu können, ein Zigeunerzirkus mit einem Zentaur, eine exotische Vogelhändlerin, Sänger, Gewichtheber und handelsreisende Gauner.
Und am Ende ist es nicht der göttliche Zorn, der die Zerstörung bringt, sondern, wie so häufig, der Mensch höchstselbst ...
Der Verlag über das Buch
»Ein griechisches Dorf voll herrlich böser Geschichten. Ein großes Vergnügen für den Leser! « Bild am Sonntag
»Wie Karnezis den Ernst der antiken Tragödien und die griechische Lust an Pathos und Improvisation angesichts des größten Schlamassels vermengt, ist einfach wunderbar.« Süddeutsche Zeitung/ SZ Extra
»Panos Karnezis entführt den Leser in eine manchmal märchenhafte, dann wieder fast gespenstisch anmutende Welt. Wie ein roter Faden taucht Pater Gerasimos in den einzelnen Erzählungen immer wieder auf, der selbst auch nicht vor unlauteren Methoden zurück scheut, um die Dorfbewohner auf den rechten, sprich gottesfürchtigen Weg zu bringen – allerdings meist ohne großen Erfolg. « Nea-Fon, Deutsch-griechisches Magazin
»Karnezis verknüpft in „Kleine Gemeinheiten“ 19 liebevolle Geschichten zu einem Kaleidoskop der traditionellen griechischen Gesellschaft. « Hamburger Morgenpost
»Dieses Buch ist eine wahre Fundgrube. Es zeigt uns die Mentalität dieser Dorfbewohner ohne sie lächerlich zu machen, es hat den unterschwelligen Humor, es zeigt Menschlichkeit, und die Lust, auch dieses karge Leben lebenswert zu machen. Die einzelnen Kapitel könnte man auch solo lesen, aber wer den Anfang verpasst, wird keine Freude am Ende haben. Kaum zu glauben, dass hier ein Erstlingswerk vorliegt, das sprüht vor Einfällen, ist mal lyrisch, mal derb, mal witzig, hat etwas von Fellini aber auch Marquez, etwas vom Eulenspiegel und den derbdrolligen Geschichten Balzacs. Wenn sie die „Kleinen Gemeinheiten“ lesen, dürfen sie getrost schmunzeln oder lauthals lachen. « Antenne Brandenburg
»Der Erzähler hat ein fabelhaftes Gespür für das rechte Timing, für Tempo. Er fabuliert mit einem leichten Lächeln, und – dies macht den Charme dieser Texte aus – mit sehr viel Sympathie für seine Figuren, die wohl schwach und schrullig sind, die er aber nie verlacht. « Stuttgarter Nachrichten
»Ebenso humorvoll wie abgründig erzählt er von einer Welt voll archaischer Charaktere und skurriler Schicksale, bei denen man mitunter nicht recht weiß, ob man lachen oder weinen soll. « Journal für die Frau
»Aus Liebe, Verlust und purer Bosheit machen sich die Bewohner eines kleinen Ortes das Leben gegenseitig zur Hölle und für den Leser die Lektüre dadurch zur hellenischen Freude. « Lifestyle
»Obwohl durchweg der hohe, leicht antiquierte Ton vorherrscht, scheut der Autor so wenig wie der Priester die Stimme des Bauern, wenn etwa dem tumben Isidoro erklärt werden muss, »dass die Pforten des Paradieses für ihn so verschlossen bleiben würden wie ein verstopfter Arsch, wenn er nicht endlich Demut und Dankbarkeit zeigte«. Nie aber obsiegt in diesen Erzählungen das Klischee oder die Grobianik, das Mokante oder das Märchenmotiv. Alle Pointen auf die feine griechisch-englische Art liegen im freilich weit ausgeschrittenen Kreis des Möglichen. Mit einem Wort: Dieses babylonische Debüt vor den Pforten des Paradieses steht seiner literarischen Tradition in nichts nach.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Skurril wie die Novellen von Pirandello, volksnah aber nie – tummelnd wie die Romane von Kazantzakis, dem magischen Realismus eines Garcia Marquez zugeneigt und dem schwarzen Humor britischer Provenienz – letzteres ist kein Wunder, denn der Autor lebt mittlerweile in London.« B 5 Aktuell
»Ein Buch, bei dem man nicht mehr aufhören kann zu lesen.« Go
»So was gibt es nicht alle Tage.« Südthüringer Zeitung
»Ein ganz außergewöhnlicher Lesegenuss, der uns den griechischen Alltag näher bringt.« Mach mal Pause
»In 19 Geschichten erzählt Panos Karnezis »Kleine Gemeinheiten«, die sich wie zu einem Roman fügen, den man glatt Garcia Marquez zuschreiben könnte, wenn er nicht durch und durch griechisch beseelt wäre. Für »Schiffsmeldungen«-Autorin E. Annie Proulx ist dieses Debüt »die literarische Entdeckung des Jahres«.« Brigitte Kultur
»Dieses von Liebe, Verlust und den Schandtaten der Bewohner eines verarmten griechischen Dorfes handelnde Buch ist schlicht und ergreifend wunderbar. Ein bisschen Fellini, ein wenig Márquez, aber ganz und gar originell – Karnezis' Sprache ist frisch, lyrisch, natürlich und entführt uns auf magische Weise in eine gespenstisch anmutende Welt.« The New York Times Book Review
»Sehr fein und sehr wahr: Karnezis haucht der traditionellen griechischen Gesellschaft frischen Atem ein, ohne sich über sie lustig zu machen oder sie heilig zu sprechen (und erinnert daher an Louis de Bernières' »Captain Corellis Mandoline«.)« Kirkus Review (mit Stern)
»Für mich ist diese Sammlung miteinander verbundener Erzählungen, die alle in einem rückständigen, vom Unglück heimgesuchten griechischen Dorf spielen, das am Ende von der Landkarte verschwindet – kartographisch wie wörtlich – die literarische Entdeckung des Jahres.« E. Annie Proulx, Autorin von »Schiffsmeldungen« in »The Guardian« (Christmas Books special issue, Books of the Year) »Die beeindruckend originellen Erzählungen in »Kleine Gemeinheiten« des in Griechenland geborenen Autors Panos Karnezis entwickeln sich im Verlauf der Lektüre zu einer bestechenden Gesamtheit. Angesiedelt in einem namenlosen griechischen Dorf sind sie zunächst bös-komische Momente gesellschaftlichen Unbehagens à la Maupassant oder den »Dubliners« von James Joyce, dann allerdings werden sie zunehmend düsterer. […] Die Geschichten in »Kleine Gemeinheiten« sind außergewöhnlich – schockierend, farbenfroh und klangvoll. Panos Karnezis ist ein im höchsten Maße individueller Autor und er beherrscht sein Handwerk voll und ganz.« The Sunday Times