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Kleine Gemeinheiten
 
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Kleine Gemeinheiten [Taschenbuch]

Panos Karnezis , Sky Nonhoff
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423135697
  • ISBN-13: 978-3423135696
  • Größe und/oder Gewicht: 19,2 x 11,4 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 53.117 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Neue Zürcher Zeitung

Don Camillo im Sündenbabel - Panos Karnezis' Geschichten aus der griechischen Provinz Als der Turiner Arzt und Maler Carlo Levi während des Faschismus in das süditalienische Lukanien verbannt wurde, traf er dort «nicht nur ein unbekanntes Land, Arbeiten, Mühen, Schmerzen, Nöte und Gewohnheiten, nicht nur Tiere und Magie, alte nicht gelöste Probleme, [. . .] sondern auch das gegenwärtige Anderssein». In seinem dokumentarischen Roman «Christus kam nur bis Eboli» (1947) plädierte Levi dafür, diese archaische Welt der Bauern und ihre magische, vorchristliche Kultur in ihrer Andersartigkeit zu erhalten. Unter italienischen Intellektuellen ist die Diskussion um den verarmten Süden und seine Magie seitdem nicht abgerissen. Diese Dimension ihres kulturellen Erbes haben griechische Schriftsteller nicht mit der gleichen Leidenschaft ausloten können, dazu war ihre historische Entwicklung zu verschieden von jener Europas. Das Dorf oder die Provinz als piccolo mondo fanden durch Dionysios Solomos und Alexandros Papadiamantis Eingang in den griechischen literarischen Kanon. Die sogenannte Generation der dreissiger Jahre, urbane, bürgerliche Lyriker, verachtete das Landleben. Für ihn bedeute es «Gestank, Pferdemist und Klatsch», höhnte der spätere Literaturnobelpreisträger Giorgios Seferis. Höchst selten verirrt sich bis heute ein griechischer Schriftsteller literarisch in die Provinz. Kleine Gemeinheiten Wenn also ein junger Grieche, der in London lebt, einen Band mit Erzählungen aus einem griechischen Dorf veröffentlicht und dafür internationale Beachtung findet, darf man in der Tat gespannt sein. Vom fulminanten Anfang, einem Erdbeben, bis zum prähistorischen Untergang berichten neunzehn locker miteinander verbundene Geschichten aus einem «freudlosen und elenden Land, über das Naturkatastrophen und selbst verursachte Desaster häufiger hereinbrachen als Regen». Die Dörfler werden seelsorgerisch vom Dorfgeistlichen Pater Gerasimo, einem Bruder des Don Camillo, betreut. Denn Pater Gerasimo, der seine Dörfler ohne nennenswerten Erfolg in die Arme der Kirche treiben möchte, ist durchaus fehlbar, wenn es um seine eigenen Interessen geht. «Kleine Gemeinheiten» («Little Infamies») hat der 37-jährige Panos Karnezis seine Erzählungen überschrieben. Und in der Tat geht es um die grösseren und kleineren Gemeinheiten der Dorfbewohner, aber noch um viel mehr. Die Geschichten sind durchaus heterogen: In der ersten, längeren, «Das Steinbegräbnis», werden zwei junge Mädchen wie Tiere im Keller gefangen gehalten, und die düstere, beklemmende Atmosphäre erinnert an klassische Beispiele der Kerkerliteratur von de Sade bis Pasolini. Andere Erzählungen hingegen sind federleicht, es sind Zirkusgeschichten, die von einem depressiven Zentaur, einer Meerjungfrau und anderen androgynen Fabelwesen bewohnt werden. Wieder andere, etwa «Jäger im Winter», beobachten, ähnlich wie die frühen Stücke eines Harold Pinter, den Einbruch bedrohlicher Gestalten in eine geschlossene Gemeinschaft. Auch die Perspektive des Erzählers wechselt mühelos von Geschichte zu Geschichte. In einer der schönsten Erzählungen, in der ausserdem ein Lexikonverkäufer und aggressive Wespen eine wichtige Rolle spielen, erbt ein verarmter Bauer eine Araberstute mit dem sinnfälligen Namen «Geschichte». Emotion und Ironie Die Erzählungen spielen in einem seltsam zeit- und ortlos anmutenden Griechenland, und wären da nicht die Namen und einige Anspielungen, würde man sie im Italien vor dem Risorgimento und dem des Giovanni Guareschi ansiedeln. Jäh wechseln Erzähltempi und Stil, münden die burlesken Fehltritte der Dörfler in eine antike Tragödie. Hier koexistieren eine Vogelfängerin und ein Fernseher, ein Zug, der ewig Verspätung hat, und ein Papagei, der im daktylischen Hexameter spricht. Mit wenigen Worten ist eine Szene skizziert: «Tote Fliegen übersäten die von der Sonne ausgebleichten Zeitschriften.» Insekten und Vögel werden nicht selten zu Fabelwesen. Aus Motten werden Harpyien, wenn sie dämonengleich in den Nachmittagsschlaf einer ältlichen Jungfer eindringen. «Dieser klassische griechische Hintergrund ist ein Segen und ein Fluch zugleich», sagt Panos Karnezis. Er hat sich davon gründlich befreit. Völlig unangestrengt bewegt er sich erzählerisch zwischen der heidnischen Antike und dem Christentum. Dem studierten Diplomingenieur Panos Karnezis, der seine Erzählungen auf Englisch schrieb und sie mittlerweile selbst ins Griechische übertragen hat, sind ganz wunderbare und aufregende Erzählungen gelungen. Seine vitale und originelle Sprache hat Sky Nonhoff höchst treffend ins Deutsche übertragen. Seinen Geschichten hat Karnezis ein Gedicht des Lyrikers Konstantinos Kavafis, «Endgültigkeiten», vorangestellt. Auch Kavafis wurde auf dem Umweg über England bekannt. Seine Gedichte sind ein Labyrinth, in dem sich das Schweigen und das Geständnis, der Text und der Kommentar, die Emotion und die Ironie unentwirrbar vereinen. Das Gleiche gilt für die Erzählungen des Panos Karnezis. Barbara Spengler-Axiopoulos -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Sehr empfehlenswert, weil einfach gut erzählt.«
Wiener Journal 30.11.2007

»Beklemmend, plastisch, literarisch gut.«
OÖ Nachrichten 29.08.2007

»Panos Karnezis zeigt sich in seinem ersten Prosaband als außerordentlich begabter Erzähler. Man verglich ihn nicht zu Unrecht mit Balzac, Fellini oder Marquez. Karnezis hat Gespür für die Dimension von Geschichten, er hat Fantasie, Humor und überzeugt durch eine reiche Sprache. Die 19 Geschichten bilden mit ihren wiederkehrenden Figuren eigentlich einen Roman. Dass auf diese Genrebezeichnung verzichtet wird, widerspiegelt eine der tragenden Ideen: Es zerbricht eine Welt, der die menschlichte Solidarität fehlt.«
Ostsee-Zeitung 28.07.2007

»Von der ersten Seite an offenbart der 1967 geborene, in England lebende griechische Autor erzählerische Meisterschaft.«
Süddeutsche Zeitung

»Ein griechisches Dorf voll herrlich böser Geschichten. Ein großes Vergnügen für den Leser!«
Bild am Sonntag

»Wie Karnezis den Ernst der antiken Tragödien und die griechische Lust an Pathos und Improvisation angesichts des größten Schlamassels vermengt, ist einfach wunderbar.«
Süddeut­sche Zeitun­­g / SZ extra­­

»Panos Karnezis entführt den Leser in eine manchmal märchenhafte, dann wieder fast gespenstisch anmutende Welt. Wie ein roter Faden taucht Pater Gerasimos in den einzelnen Erzählungen immer wieder auf, der selbst auch nicht vor unlauteren Methoden zurück scheut, um die Dorfbewohner auf den rechten, sprich gottesfürchtigen Weg zu bringen – allerdings meist ohne großen Erfolg.«
Nea-Fon, Deutsch-griechisches Magazin

»Karnezis verknüpft in ›Kleine Gemeinheiten‹ 19 liebevolle Geschichten zu einem Kaleidoskop der traditionellen griechischen Gesellschaft.«
Hamburger Morgenpost

»Dieses Buch ist eine wahre Fundgrube. Es zeigt uns die Mentalität dieser Dorfbewohner ohne sie lächerlich zu machen, es hat den unterschwelligen Humor, es zeigt Menschlichkeit, und die Lust, auch dieses karge Leben lebenswert zu machen. Die einzelnen Kapitel könnte man auch solo lesen, aber wer den Anfang verpasst, wird keine Freude am Ende haben. Kaum zu glauben, dass hier ein Erstlingswerk vorliegt, das sprüht vor Einfällen, ist mal lyrisch, mal derb, mal witzig, hat etwas von Fellini aber auch Marquez, etwas vom Eulenspiegel und den derbdrolligen Geschichten Balzacs. Wenn sie die ›Kleinen Gemeinheiten‹ lesen, dürfen sie getrost schmunzeln oder lauthals lachen.«
Antenne Brandenburg

»Der Erzähler hat ein fabelhaftes Gespür für das rechte Timing, für Tempo. Er fabuliert mit einem leichten Lächeln, und – dies macht den Charme dieser Texte aus – mit sehr viel Sympathie für seine Figuren, die wohl schwach und schrullig sind, die er aber nie verlacht.«
Stuttgarter Nachrichten

»Ebenso humorvoll wie abgründig erzählt er von einer Welt voll archaischer Charaktere und skurriler Schicksale, bei denen man mitunter nicht recht weiß, ob man lachen oder weinen soll.«
Journal für die Frau

»Aus Liebe, Verlust und purer Bosheit machen sich die Bewohner eines kleinen Ortes das Leben gegenseitig zur Hölle und für den Leser die Lektüre dadurch zur hellenischen Freude.«
Lifestyle

»Obwohl durchweg der hohe, leicht antiquierte Ton vorherrscht, scheut der Autor so wenig wie der Priester die Stimme des Bauern, wenn etwa dem tumben Isidoro erklärt werden muss, »dass die Pforten des Paradieses für ihn so verschlossen bleiben würden wie ein verstopfter Arsch, wenn er nicht endlich Demut und Dankbarkeit zeigte«. Nie aber obsiegt in diesen Erzählungen das Klischee oder die Grobianik, das Mokante oder das Märchenmotiv. Alle Pointen auf die feine griechisch-englische Art liegen im freilich weit ausgeschrittenen Kreis des Möglichen. Mit einem Wort: Dieses babylonische Debüt vor den Pforten des Paradieses steht seiner literarischen Tradition in nichts nach.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Skurril wie die Novellen von Pirandello, volksnah aber nie – tummelnd wie die Romane von Kazantzakis, dem magischen Realismus eines Garcia Marquez zugeneigt und dem schwarzen Humor britischer Provenienz – letzteres ist kein Wunder, denn der Autor lebt mittlerweile in London.«
B 5 Aktuell

»Ein Buch, bei dem man nicht mehr aufhören kann zu lesen.«
Go

»So was gibt es nicht alle Tage.«
Südthüringer Zeitung

»Ein ganz außergewöhnlicher Lesegenuss, der uns den griechischen Alltag näher bringt.«
Mach mal Pause

»In 19 Geschichten erzählt Panos Karnezis ›Kleine Gemeinheiten‹, die sich wie zu einem Roman fügen, den man glatt Garcia Marquez zuschreiben könnte, wenn er nicht durch und durch griechisch beseelt wäre. Für ›Schiffsmeldungen‹-Autorin E. Annie Proulx ist dieses Debüt »die literarische Entdeckung des Jahres«
Brigitte Kultur

»Dieses von Liebe, Verlust und den Schandtaten der Bewohner eines verarmten griechischen Dorfes handelnde Buch ist schlicht und ergreifend wunderbar. Ein bisschen Fellini, ein wenig Márquez, aber ganz und gar originell – Karnezis' Sprache ist frisch, lyrisch, natürlich und entführt uns auf magische Weise in eine gespenstisch anmutende Welt.«
The New York Times Book Review

»Sehr fein und sehr wahr: Karnezis haucht der traditionellen griechischen Gesellschaft frischen Atem ein, ohne sich über sie lustig zu machen oder sie heilig zu sprechen (und erinnert daher an Louis de Bernières' ›Captain Corellis Mandoline‹.)«
Kirkus Review

»Für mich ist diese Sammlung miteinander verbundener Erzählungen, die alle in einem rückständigen, vom Unglück heimgesuchten griechischen Dorf spielen, das am Ende von der Landkarte verschwindet – kartographisch wie wörtlich – die literarische Entdeckung des Jahres.«
E. Annie Proulx, The Guardian

»Die beeindruckend originellen Erzählungen in ›Kleine Gemeinheiten‹ des in Griechenland geborenen Autors Panos Karnezis entwickeln sich im Verlauf der Lektüre zu einer bestechenden Gesamtheit. Angesiedelt in einem namenlosen griechischen Dorf sind sie zunächst bös-komische Momente gesellschaftlichen Unbehagens à la Maupassant oder den ›Dubliners‹ von James Joyce, dann allerdings werden sie zunehmend düsterer. […] Die Geschichten in ›Kleine Gemeinheiten‹ sind außergewöhnlich – schockierend, farbenfroh und klangvoll. Panos Karnezis ist ein im höchsten Maße individueller Autor und er beherrscht sein Handwerk voll und ganz.«
The Sunday Times

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
28 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wirklich gemein 18. Juni 2004
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Das Buch hält, was der Titel verspricht. Es ist gemein.
In dem Buch finden sich 19 Geschichten, in denen es immer um das gleiche kleine, arme Dorf in Griechenland geht. Manche Personen kommen regelmässig vor, in einer Geschichte wird plötzlich ein noch offener Handlungsstrang beendet, von dem man gar nicht gewusst hatte, dass er noch offen ist, aber nie passiert das, was man erwartet hat.
Erinnert eine Geschichte einen gerade noch an Don Camillo und Peppone, fährt einem bei der nächsten der leise Schauder über den Rücken, den sonst eher Franz Kafka hinterlässt, nur damit die nächste Geschichte beginnt wie die lustigen Geschichten von P. G. Wodehouse (und endet, wie Stephen King ...)
Am Ende sind einem die (bisher überlebenden) Dorfbewohner schwer ans Herz gewachsen und man hofft inständig, dass sie gut schwimmen können oder so ...

Ein Buch das ich kaum aus den Händen legte - spannend - und doch kein Krimi.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von isy3 TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wenn ein berühmter alter Dichter oder Schriftsteller stirbt, steht es in allen Zeitungen. Wo aber kann man lesen, daß es einen neuen, vielversprechenden Jungautor zu entdecken gibt?

Panos Karnezis hat mit "Kleine Gemeinheiten" ein phantastisches Debüt vorgelegt. Seine Sammlung von Geschichten rund um ein kleines griechisches Dorf ist glänzend und höchst originell geschrieben. Dabei ist die Sprache klar und einfach, und doch sind die Geschichten von enormer stilistischer Spannbreite. Manche erinnerten mich an Gottfried Keller, andere an Garcia Marquez, viele schöpfen ihren Reichtum aus der griechischen Mythologie und allesamt sind sie raffiniert aufgebaut. Da gibt es dichte fesselnde Stimmungsbilder, poetische Phantasiegestalten, meisterhaft gesetzte Wendungen in der Handlung und unerwartete Schlußpointen. Das Dorf und seine Einwohner werden aus den verschiedensten Perspektiven beobachtet. Das macht die einzelnen Geschichten bunt und vielfältig. Zwar sind sie alle lose miteinander verbunden, man kann aber auch jede für sich als kleines gelungenes Kunstwerk genießen.

Am Ende liebt man dieses griechische Dorf mit all seinen Einwohnern, obwohl die sich gegenseitig nicht nur kleine amüsante Gemeinheiten zufügen sondern auch Ungeheuerlichkeiten und Schandtaten gewaltigen Ausmaßes. Lesen Sie am besten einfach selbst nach, wie Panos Karnezis es schafft, daß seine Figuren einem trotzdem ans Herz wachsen und unvergeßlich bleiben.

Das Buch ist etwas für den Leserausch und ganz besonders für Griechenlandfans.

Panos Karnezis wird mal ein ganz Großer, wenn er so weiterschreibt. Und sieht auch noch verdammt gut aus, jedenfalls auf dem Umschlagfoto. Ich empfehle sein Buch darum auch als Geschenk für die beste Freundin.

War diese Rezension für Sie hilfreich?
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
"Wir hatten uns verirrt; das war der Grund, weshalb wir überhaupt in dem Dorf landeten".
Neunzehn wunderbare Geschichten, die nur eins verbindet: das Dorf irgendwo in Griechenland. Die Griechenlandfreunde, die eine Dorfidylle suchen, werden hier enttäuscht, aber die Griechenlandfreunde, die einen herrvoragenden zeitgenössischen griechischen Schriftsteller suchen, sind hier richtig. Panos Karnezis beschreibt die kleinen Gemeinheiten, bzw. Grausamkeiten, die in dem vom Erdbeben verwüstenen Dorf passieren. "Dieses Dorf zieht Unheil an wie das Licht die Motten!"
Karnezis entblößt die Menschen. Er zeigt ihr tierhaftes Verhalten und Vorgehen. Die kleinen Kinder werden im Keller eingesperrt, der Vater macht aus ihnen eine Dorfatraktion und führt den anderen Dorfbewohner die kleinen Mädchen, die sich wie treue Hustiere verhalten, vor. Weitere Geschichten sind weniger grausam, aber in unglaublich originellen Weise geschrieben. Kakerlaken, Pferdescheiße, Totenkopf, Motten usw. alles Häßliche und Unerwünschte ist in dem Dorf zu finden. "Die Luft riecht nach Schweiß und Schuhwichse". Dort ist wirklich das Ende der Welt. Trotz der "kleinen Gemeinheiten", die eigentlich riesengroß sind, ein Meisterwerk!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
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Zwischen Schmunzeln, Lachen und Ärgern
19 Episoden aus dem angeblich griechischen Alltag. Zusammengetragen von Panos Karnezis und durchlebt vom Dorfpfarrer, dem Arzt, verschiedenen Besuchern des Dorfes und den... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von geniesser veröffentlicht
Äußerst empfehlenswert
Das ist erstens ein Buch für alle, die sich schon die Zeit genommen haben, länger in einem Ort auf einer griechischen Insel zu verweilen. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Elisabeth Rupprecht veröffentlicht
Nicht als Gute Nacht Geschichte geeignet!
Das Buch ist gut zu lesen. Der Schreibstiel ist sehr gefällig. Aber leider ist mir das ganze zu negativ.
Veröffentlicht am 13. Dezember 2009 von Hannelore Irlesberger
Literatur vom Feinsten!
Eine Freude, Panos Karnezis Roman lesen zu dürfen. Ein Roman der tief in die griechische Mentalität der einfachen Menschen eines Dorfes eindringt und widerspiegelt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2009 von Hans-g Scheibel
Gemein, gemeiner, hundsgemein
Der Titel "Kleine Gemeinheiten" ist ja leicht untertrieben... Besonders das Ende bzw. die letzte Kurzgeschichte des Buches ist hundsgemein. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2005 von "nick2704"
Sechs Sterne
Der ganze kleine Kosmos eines kleinen, "gottverlassenen" griechischen Dorfes. Pastor, Bürgermeister, Hebamme, Landbesitzer, Wirt, alterne Jungfrau, Gauner, Oberst,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2005 von Sista
Griechische Dorfgeschichten
Griechische Dorfgeschichten
„Es war bereits Abend, als der Wind sich drehte und sie schließlich das Kreischen der Pfauen hörten, die auf dem Friedhof lebten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Juni 2004 von H. P. Roentgen
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