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Kleine Fische
 
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Kleine Fische [Broschiert]

Ian Kopacka
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 243 Seiten
  • Verlag: Leykam; Auflage: 1 (3. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3701177473
  • ISBN-13: 978-3701177479
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 831.314 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eigentlich sind alle zufrieden. Fisch und seine Freunde sind glücklich, weil sie immer genug Gras zum Rauchen haben. Der Drogendealer ihres Vertrauens ist glücklich, weil sein Geschäft gut läuft. Und seine rechte Hand auf der Straße ist glücklich, weil er von allen respektiert, ja sogar gefürchtet wird. Und dann passiert etwas. Ein Brandanschlag bringt die Drogenquelle zum Versiegen und den Drogendealer dazu, um sein Lebenswerk zu bangen. Fisch, den die Vorstellung der bevorstehenden Nüchternheit nervös macht, wird durch einen defekten Toaster unvermutet zum Privatdetektiv. Wird er dahinterkommen wer für seine missliche Lage verantwortlich ist? Und was haben ein alter Feind, eine neue Flamme, ein hypochondrischer Koch und zwei vernunftsresistente Zwölfjährige mit der Sache zu tun?
"Kleine Fische" ist eine originelle Antihelden-Geschichte über Drogen, Freundschaft und Verrat humorvoll, erfrischend unmoralisch und gespickt mit einer Prise Gewalt.

Über den Autor

Ian Kopacka, geb. 1980 in Graz. Nach einem Jahr als mittelloser Gitarrist einer Rockband in London kehrte er nach Graz zurück und studierte dort Mathematik. Zurzeit rechnet er hauptberuflich und schreibt in seiner Freizeit.

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Lesevergnügen, 21. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Kleine Fische (Broschiert)
Als ein guter Freund mir vor einer Woche dieses Buch in die Hand drückte und meinte, er hätte selten etwas so Unterhalsames gelesen, war ich zugegebenermaßen ein wenig skeptisch. Ein Buch über Kiffer und Kriminelle schien eher untypisches Lesematerial für Jemanden zu sein, der sich sonst eher der "schwereren" Literatur widmete.

Doch bereits nach dem ersten Kapitel konnte ich genau verstehen, woran der Reiz dieses Buches lag.
Zum einen ist Kopackas Schreibstil sehr angenehm zu lesen. Die Sprache ist reduziert, doch sehr gewitzt und präzise (es verwundert nicht, dass der Autor einen Doktortitel in Mathematik hat). Überhaupt, muss ich zugeben, dass ich mehrere Male während des Lesens laut auflachen musste. Ich habe das ganze Buch an einem Tag ausgelesen, was in meinem Fall doch recht selten vorkommt.

Das Buch besitzt einen Humor der einerseits sehr zugänglich, aber doch einzigartig ist. Besonders amüsant fand ich die Gespräche der drei Freunde - meist absurde (trotzdem nachvollziehbare) Theorien, auf die man vermutlich nur kommt, wenn man unter dem Einfluss von THC steht.
Auch die Geschichte im unchronologischen Stil ist sehr mitreißend und man kann kaum erwarten zu erfahren, was als nächstes passiert.
Die Charaktäre sind erstaunlich lebendig beschrieben und man fühlt selbst mit dem "bösen Drogenboss" oder dem kriminellen Koch mit.
V.a. ein Nebenplot über zwei delinquente 12-Jährige ist erstaunlich einfühlsam beschrieben und auf seine Art sehr tragisch.
Das Ende ist ebenfalls sehr unkonventionell und bleibt einem längere Zeit danach im Gedächtnis.

Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen und bin schon auf den nächsten Roman von Kopacka gespannt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Roman mit dem Charakter einer Kurzgeschichte, 7. November 2011
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 10 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Kleine Fische (Broschiert)
Wenn man einem Drogenboss das Lager anzündet, hat man meistens nicht mehr viel zu lachen. Eine besondere Variante dieser allgemeinen Erkenntnis, die sich offenbar noch nicht überall herumgesprochen hat, lernt man in diesem Buch kennen. Der Drogenboss erweist sich jedoch nur als Kleinkrimineller, der sich zur Abschreckung der Konkurrenz einen unterbelichteten, aber großformatigen Schläger hält. Zu seiner Kundschaft gehören auch ein paar leicht befreundete Herren, deren Lebensinhalt allerdings nur noch in ständigem Zugedröhntsein besteht. Und das Ganze spielt in irgendeinem Viertel irgendeiner Stadt in Österreich.

An der Suche nach dem Brandstifter beteiligt sich neben mehreren Protagonisten der Handlung auch der Leser, denn der wird fast bis zum Ende in Ahnungslosigkeit gehalten. Das Interessante an dieser Geschichte mag darin bestehen, dass sie immer aus der Sicht der jeweils bereits mehr oder weniger im Rausch Befindlichen erzählt wird. Dadurch fehlt ihr jegliches Moralisieren. Aber andererseits kann man sich auch kaum mit ihren Helden identifizieren, sondern betrachtet sie allesamt eher wie merkwürdige Gestalten, mit denen man nicht unbedingt etwas zu tun haben möchte.

Da die Figuren vielleicht absichtlich ohne große Tiefenschärfe ausgestaltet wurden, trägt das Ganze eher den Charakter einer etwas zu lang geratenen Kurzgeschichte, die jedoch sehr gut geschrieben ist und aus außergewöhnlichen Blickwinkeln erzählt wird. Vielleicht hat sie der Autor unbewusst wie eine mathematische Arbeit konstruiert, denn man weiß oft nicht, wozu die einzelnen Teile eigentlich gut sind, bis schließlich das Puzzle am Ende zusammengesetzt wird.

Fazit.
Eine recht ungewöhnlich, aber gut erzählte Geschichte aus der Kifferprovinz, in der die Guten völlig abhandengekommen zu sein scheinen. Unterhaltsam, aber vielleicht etwas zu lang für diese Art des Erzählstils.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Entdeckung, 11. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Kleine Fische (Broschiert)
Drei moralisch flexible Kiffer, ein verzweifelter Drogenboss, ein paranoider Koch, zwei kleinkriminelle Kinder, ein gewalttätiger Junkie, ein sehr unterhaltsamer Romanerstling. Humorvoll schildert Kopacka die verschiedenen Dilemmas der Protagonisten, am Ende wird's dann sogar ein bisschen blutig. Durch die antichronologische Anordnung der Kapitel bekommt das ganze Buch einen gewissen Puzzlecharakter. Schlüsselszenen werden aus verschiedenen Blickwinkeln dargestellt, Informationen, die zur Auflösung der Frage "Wer hat die Drogen geklaut?" beitragen, kommen Stück für Stück zum Vorschein. "Kleine Fische" ist in einem ungezwungenen Sprachstil geschrieben - zwar keine hohe Literatur aber viel mehr als nur seichte Unterhaltung. Gut als Urlaubslektüre geeignet.
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