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Kleine Finger: Roman
 
 
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Kleine Finger: Roman [Gebundene Ausgabe]

Filip Florian , Georg Aescht
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 268 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (18. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518420143
  • ISBN-13: 978-3518420140
  • Originaltitel: Degete mici, 2005
  • Größe und/oder Gewicht: 20 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 30.245 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Filip Florian
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Filip Florian, 1968 in Bukarest geboren, ist alt genug, um das Rumänien Ceaucescus noch bewusst erlebt zu haben. Sein erstaunlicher Debütroman lebt vom Misstrauen gegen die Hohlformen, die für das Erzählen von der Vergangenheit bereitliegen. ... Entschlossen und unbekümmert lässt er die Regionen des landläufigen Realismus hinter sich und bevölkert den aufgeschreckten Kurort in den Karparten mit Figuren, wie sie einst Bohumil Hrabal durch das sozialistische Prag hat geistern lassen: seltsame Heilige, Virtuosen des provisorischen Glücks und Unglücks, ungeschickte Liebende, moderne Wiedergänger aus alten Märchen und lokalen Legenden, die Anekdoten und Fragmente ihrer Lebensgeschichten hinter sich herziehen wie poröse, ausgebleichte, aber immer noch bunte Schleppen.« (Lothar Müller Süddeutsche Zeitung )

»Filip Florians Kleine Finger spinnt die Fäden, aus denen die Albträume der postkommunistischen Gesellschaften gewebt sind. Dieses intelligente und hoch ambitionierte Buch verdient die Aufmerksamkeit, die es einfordert.« (Bernhard Fetz Falter, Wien, Literaturbeilage )

»Kleine Finger ist ein aussergewöhnliches Début, das Début eines schon souveränen Schreibers.« (Uwe Stolzmann Neue Zürcher Zeitung )

»Florian analysiert schmerzhaft und genau eine diktaturgeschundene Gesellschaft, erzählt aber gleichzeitig mit Sprach und Fabulierlust eine phantastische und poetische Geschichte voller eigenwilliger Charaktere, die man so schnell nicht vergisst.« (Nicole Henneberg Frankfurter Rundschau )

»Mit diesem erstaunlichen, perspektiven- und ideenreichen, fabulierlustigen und humorvollen Roman, dessen flüssige, lebendige Sprache von Georg Aescht bewundernswert ins Deutsche gebracht worden ist, weitet Florian auch den Horizomt der rumänischen Literatur.« (Jan Koneffke Freitag )

»Der Autor erinnert mit seinem Roman an die südamerikanische Literatur, wenn neben den Schatten der Vergangenheit skurrile Gestalten, wie der Mann und sein Dromedar, erscheinen, Glück und Unglück dicht beieinander liegen und Beschreibungen romatischer Augenblicke, wie Sonnenuntergänge oder Liebeszauber unter blühendem Jasmin den Leser erfreuen.«

(Anke Pfeifer Spiegelungen )

Kurzbeschreibung

In einem Karpatenstädtchen wird in den Ruinen einer römischen Festung ein Massengrab entdeckt. Alles scheint auf ein Verbrechen aus kommunistischer Zeit hinzudeuten. Da die Bevölkerung den Ermittlungen der zuständigen Militärstaatsanwälte nicht traut, werden argentinische Experten nach Rumänien geholt, die mit der Suche und Identifizierung der "Verschwundenen", den Opfern der Junta, befaßt waren. Die Suche nach der Wahrheit, die nur zersplittert, perspektivisch, als Wahrheit einzelner Menschen zu haben ist, bestimmt auch die Dramaturgie des Romans. Im Zentrum steht der Archäologe Petrus, der sich der allgemeinen Hysterie entzieht und eigene Forschungen anstellt. Morgens sitzt er in der Gemeindebibliothek, die Nachmittage verbringt er bei Tante Paulina, die ihm aus dem Kaffeesatz liest, bei Lady Embury, der Witwe eines britischen Erdölingenieurs, oder bei Dumitru M., einem früheren Unternehmer, der nach dem Krieg enteignet wurde. Die abenteuerlichen und wundersamen Lebensgeschichten, auf die Petrus stößt und die Filip Florian mit großer Sprach- und Imaginationskraft erzählt, lassen Epochen des 20. Jahrhunderts in Europa und Lateinamerika wiederauferstehen. Sein Roman schildert eine von Diktaturen malträtierte Welt, die sich nach Gerechtigkeit sehnt.

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Von Heike Geilen HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Dem rumänischen Autor Filip Florian ist ein Erstlingswerk gelungen, dem besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden sollte, denn es hebt sich von der Masse an jährlichen Neuerscheinungen deutlich ab. Er lässt aus einer "Unzahl an Einzelheiten, Nuancen, Chronologien und Bruchstücken von Biografien" Flüsse ihre Fließrichtung ändern, um zu einem großen Strom zu verschmelzen. Und das geschieht so leise und unprätentiös, so ganz ohne Aufhebens und erzwungenem künstlichem Eingreifen, dass man am Ende beinahe erschrickt, schon am Mündungsarm ins offene Meer zu stehen.

Zur Verwirklichung seiner literarischen Idee gab Filip Florian seinen Journalistenberuf, den er fast zehn Jahre lang ausgeübt hatte, auf und zog sich in den Gebirgsort Sinaia zurück. Beinahe fünf Jahre schrieb er an "Kleine Finger", ein Buch, das in das Genre magischer Realismus eingeordnet werden kann

Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt: In einem kleinen Karpatenstädtchen werden bei archäologischen Ausgrabungen einer spätrömischen Festung, menschliche Gebeine entdeckt. Die herbeigerufenen Wissenschaftler datieren ihr Alter auf mehrere hunderte Jahre. Doch für die Bevölkerung, allen voran der örtliche Polizeichef, handelt es sich eindeutig um die Hinterlassenschaft einer Massenhinrichtung aus der kommunistischen Vergangenheit in den Fünfzigern. "Sie kümmerten sich nicht um die Ansicht der Historiker, die Skrupel des Gerichtsmediziners waren ihnen suspekt, eine Frucht der Feigheit, und dass die Staatsanwälte keine einzige Kugel entdeckt hatten, nahmen sie als Zeichen dafür, dass die Komplizenschaft mit den Schlächtern die Jahrzehnte überdauert hatte. Sie blieben der eigenen Theorie treu, die sich in apodiktischen Kommentaren und Zeitungsartikeln niederschlug." Daher werden fünf argentinische Experten nach Rumänien geholt, die in ihrem Heimatland mit der Suche und Identifizierung der Opfer der Junta um Jorge Rafael Videla, den "los desaparecidos" (Verschwundene), befasst waren.

Dieses Ereignis dient dem Autor jedoch nur als Skelett. Filip Florian nimmt dem leblosen Knochengerüst seine Starre, indem er es nicht nur mit einer äußeren Hülle überzieht und Leben einhaucht, sondern mit einem mannigfaltigen, facettenreichen Bewusstsein ausstattet und aus seinem Kern Figuren entspringen lässt, die letztendlich eine raffinierte und spitzfindige, sprachlich-literarische Bildercollage ergeben.

Anhand von verschiedenen, zersplitterten Einzelschicksalen flicht er ein großartiges Netz aus Geschichten. Allen voran der zeitweilige Ich-Erzähler Petrus, einer der Archäologen, der auf eigene Faust Nachforschungen in der örtlichen Bibliothek anstellt sowie seine Tante Paulina, bei der er vorübergehend beherbergt ist und die ihre Zukunft im Kaffeesatz liest. Eines Tages sollte sich diese als wahrhaft golden herausstellen.
Paulina wiederum vermittelt ihm die hellseherischen Fähigkeiten ihrer Nachbarin Frau Eugenia Embury - der Witwe eines adligen, englischen Erdölingenieurs - und ihrer überaus reizvollen Enkelin Josephina - genannt Jojo.
Der Leser erfährt etwas über die sechzehn einsiedlerischen Jahre des ehemaligen Findelkindes Gherghe und dessen dämonischen Haarwuchs, der mittlerweile zum Mönch Onufrie konvertiert ist, den Fotografen Sasa und dessen Dromedar, Militärstaatsanwalt Oberst Spiru und dessen Vorliebe für kleine Fingerknöchelchen oder aber den ältesten Mann im Ort, den liebenswerten Dimitru M., einem nach dem Krieg enteigneten früheren Unternehmer.
Letztendlich sind die einzelnen Lebensabläufe in ein großes Ganzes eingewebt, das geschichtliche Umfeld zweier ehemals totalitärer Diktaturen: Rumänien und Argentinien.

Leicht macht es Filip Florian dem Leser jedoch nicht, das Gewirr aus unzähligen Stimmen, Namen und Begebenheiten zu entflechten. Lange Schachtelsätze, von Zeit zu Zeit durch Klammereinschübe ergänzt, erfordern höchste Konzentration. Hinzu kommen ein In- und Auseinanderfließen von Zeitformen, unterschiedliche Erzähler in der ersten und der dritten Person (zusätzlich erschwerend, wenn letztere auch noch mit zahlreichen Varianten und Identitäten aufwarten) sowie eine Kombination aus fiktionaler Erfindungsgabe, geschichtlichen Wahrheiten und kulturellen Gegebenheiten.

Wenn man sich jedoch auf diese Melange einlässt, schlägt sie mit ungeheurer Intensität über dem Leser zusammen und lässt ihn in einem magisch inspirierten, experimentell-exotischen, literarischen Raum eintreten, der einen tieferen, subtileren Sinn verbirgt und trotz emotionaler Erschütterung auch Humor und liebevoll gezeichnete Personen entdecken lässt.

Die sicherlich nicht einfache zu übersetzende Originalfassung wurde von dem in Siebenbürgen geborenen Literaturkritiker Georg Aescht ohne Identitätsverlust großartig ins Deutsche übertragen.

Fazit:
Mit einem klaren, aber auch sehr ausgearbeiteten, jedoch keineswegs langweiligen oder zu technisch wirkenden, ästhetischen Stil, erschafft Filip Florian einen intensiven, äußerst anspruchsvollen, lebhaften Roman, der mit Hilfe vieler Einzelschicksale zwei Epochen des 20. Jahrhunderts in Europa und Lateinamerika wieder auferstehen lässt.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Irgendwie enttäuschend 15. September 2008
Von Enash
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist eindeutig nur etwas für Liebhaber einer auswuchernden Prosa, in der die Handlung schier untergeht. F. Florian braucht 3 Sätze um zu vermitteln dass ein Mann durch den Mund und nicht durch die Nase schnarcht.
Zudem gibt es kaum eine Figur, die der Autor ernst nimmt. Es kommt alles ein wenig wie in Kusturica's Filmen rüber: wir wissen nicht was läuft, aber es ist ja so herrlich bunt.
"Kleine Finger" ist vielleicht etwas für Fans von Mircea Cartarescu oder J. Saramago. Mich hat es nicht überzeugt.
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