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Kleine Bibliotheksgeschichte
 
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Kleine Bibliotheksgeschichte [Broschiert]

Uwe Jochum
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 280 Seiten
  • Verlag: Reclam, Philipp, jun. GmbH, Verlag; Auflage: 3., verb. u. erw. Aufl. (Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150176670
  • ISBN-13: 978-3150176672
  • Größe und/oder Gewicht: 14,8 x 9,6 x 1,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Uwe Jochum
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Nach wie vor gibt es keine kompetentere kurze Darstellung der Geschichte des Phänomens Bibliothek seit dem Alten Orient über die Griechen und Römer bis zum Humanismus, dem 19. Jahrhundert und dem bibliothekarischen Sündenfall der Nazis. Die eben erschienene dritte, erweiterte Auflage enthält nun zusätzlich ein Kapitel über das elektronische Bibliothekszeitalter, das sich wie ein Schlaglicht auf eine höchst bedenkliche Entwicklung liest." -- Der Bund "Das humanistische Bildungsideal universeller Bibliotheken, die 'ewigen' Streitfragen zwischen Präsenz- und Schalterbibliothek mit Beratung, die Entscheidung für eine zentrale UB und viele Institutsbibliotheken oder nur eine Gesamtbibliothek pro Hochschule - über alles vermittelt der Autor einen ebenso knappen wie eingehenden Überblick." -- Mannheimer Morgen "Die Geschichte des Gedächtnisses der Menschheit, wie Leibniz die Bibliotheken nannte, erscheint in diesem Buch von U. Jochum in vielen Aspekten. (...) Ein besonderer Vorzug des Bandes besteht in der Vermittlung einer erstaunlich detaillierten Wissenstiefe." -- Ostsee-Zeitung "Von den Sammlungen von Tontafeln im Alten Orient bis zu Bibliotheken der Gegenwart mit ihren Regeln für die alphabetische Katalogisierung reicht die 'Kleine Bibliotheksgeschichte' von Uwe Jochum. Die politischen und organisatorischen Bedingungen für Bibliotheken haben das hohe Wort vom 'Gedächtnis der Menschheit' längst verdrängt. Aber Jochums Reclam-Bändchen schreibt ein gutes Stück Kulturgeschichte. (...) Der Autor weist mit der Behandlung elektronischer Speichermedien und Nutzungen per Internet weit über den klassischen Bibliotheksbegriff hinaus. Der Blick in die Geschichte der Bibliothek ist jedoch für die Zukunft hilfreich." -- Märkische Oderzeitung "zur 1. Auflage: "Für Leute, die aus Leidenschaft oder von Berufs wegen mit Büchern zu tun haben, ist es stets ein besonderes Vergnügen, Bücher über Bücher zu studieren: Die Wonnen der Selbstreferentialität sind eben keine gewöhnlichen, und die Vorstellung, dass Jochums Buch nur ein weiterer Bestandteil dessen ist, was er beschreibt, und somit seinen verdienten Stellplatz - oder sein Grab - in der Universitätsbibliothek findet, stimmt uns postmodern fröhlich. "Gerne folgt man dem Autor durch die labyrinthische Welt der Schriftensammlungen. (...) Jochum zeichnet die Entwicklung bis in die Gegenwart nach, sachkundig, nüchtern und mit manch skurrilem Detail. Kritisch vermerkt sei, dass sich im Fortgang seiner kleinen Bibliotheksgeschichte von der Frühgeschichte bis zur Jetztzeit die universalistische oder zumindest europäische Perspektive zunehmend zu einer mehr oder minder deutschen verengt. Der Autor spricht von einem 'deutschen bibliothekarischen Sonderweg' und hat sich davon offenbar stark faszinieren lassen. Aber das kann das Vergnügen an diesem Buch über Bücher nur unwesentlich schmälern." -- Süddeutsche Zeitung "Uwe Jochum hat eine kompakte, gut lesbare Bibliotheksgeschichte geschrieben (...). Zwölf Kapitel schlagen souverän eine Brücke vom Alten Orient, von der ersten nachweisbaren Bibliothek im Ninive des 7. Jahrtausends v. Chr., bis zum Informationszeitalter unserer Tage." -- Der Tagesspiegel "'Klein' ist in diesem Fall nur das Buchformat, denn möchte man sich einen schnellen und dennoch profunden Überblick über die Geschichte der Bibliotheken vom Orient bis heute verschaffen, ist man mit dem handlichen Reclamband sehr gut bedient. Auf kurzweilige Art führt Uwe Jochum durch die Epochen und informiert dabei über geschichtliche Hintergründe, die Institution Bibliothek und die wechselnde Bedeutung von Schrift und Buch." -- Detail - Zeitschrift für Architektur und Baudetail

Kurzbeschreibung

Von Bibliotheken spricht man seit Leibnitz und Schopenhauer achtungsvoll als dem 'Gedächtnis der Menschheit'. Die Schriftträger, deren Aufbewahrung und Bereitstellung die Aufgabe von Bibliothekaren ist, reichten von Tontafeln über Papyrusrollen, Pergamentkodizes, papierne Bücher bis zu CD-ROMs. Über die rund 5000jährige Geschichte der Bibliotheken gibt Uwe Jochums Einführung einen guten Überblick. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von C. Krause
Format:Broschiert
In seinem Buch "Kleine Bibliotheksgeschichte" widmet sich Uwe Jochum mit nunmehr 14 Kapiteln der Bibliotheksgeschichte von der Antike bis zum modernen Informationszeitalter.
Das letzte, den jüngsten Entwicklungen im Bibliothekswesen geschuldete Kapitel XIV ("Hybride Bibliotheken") ist erst ab der 3. Auflage Bestandteil des Buches. In diesem neuen Kapitel spannt der Autor auf nur wenigen Seiten - jedoch durchaus in die Tiefe gehend - thematisch einen beeindruckend weiten Bogen. Dabei behandelt er unter anderem die Integration ostdeutscher Bibliotheken in westdeutsche Bibliotheksverbünde, die RAK-vs.-AACR-Debatte, Fragen des Urheber- und Verwertungsrechtes sowie verschiedene, im Zusammenhang mit elektronischen Ressourcen auftretende Probleme. Um sich dieses höchst informative Kapitel nicht entgehen zu lassen, sollte man unbedingt darauf achten, die 3. Auflage des Buches zu lesen.
Insgesamt ist zu Uwe Jochums Buch "Kleine Bibliotheksgeschichte" zu sagen, dass es sich hierbei - anders, als der Titel vielleicht suggerieren mag - nicht um eine zusammenhängende Darstellung der Bibliotheksgeschichte handelt. Vielmehr hat jedes Kapitel den Charakter eines in sich geschlossenen Essays, so dass man einzelne Abschnitte gewinnbringend auch gesondert und/ oder in loser Reihenfolge lesen kann. Unterstützt wird die Möglichkeit, das Buch in dieser Art querzulesen, durch Uwe Jochums angenehm flüssige Sprache sowie seine oft pointierte Ausdrucksweise.
Inhaltlich überzeugt das Buch durch viele originelle Thesen. Dadurch, dass Uwe Jochum - ganz im Stile eines Essayisten - immer wieder eine einzelne These zum Mittelpunkt eines ganzen Kapitels macht, vernachlässigt er jedoch leider bisweilen wichtige historische Ereignisse, da sie nicht zur Stützung dieser These beitragen würden. So finden z. Bsp. ab Kapitel VIII ("Barock und Aufklärung") Klosterbibliotheken keine Erwähnung mehr, obwohl es etliche historische Quellen gibt, die von einer ausgeprägten barocken Klosterkultur zeugen. In Kapitel XI ("Die öffentlichen Bibliotheken") werden konfessionelle Bibliotheken und Arbeiterbildungsvereine nur am Rande erwähnt, obgleich sie nachweislich eine nicht unerhebliche Rolle bei der Entwicklung öffentlicher Bibliotheken im heutigen Sinne spielten.
Auch ist kritisch anzumerken, dass die in diesem Buch getroffenen Aussagen zur Ausbildung von Bibliothekar/innen - nicht nur angesichts der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge - hoffnungslos veraltet sind und daher dringend einer Aktualisierung bedürfen.
Resümierend lässt sich sagen, dass jene, die keine vollständige, zusammenhängende Bibliotheksgeschichte auf aktuellstem Stand erwarten, sondern einfach nur eine kurzweilige, auch für den Laien leicht verständlich und interessant geschriebene Abhandlung über einzelne Etappen der Bibliotheksgeschichte suchen, an Uwe Jochums Buch "Kleine Bibliotheksgeschichte" zweifellos ihre Freude haben werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Dies ist in der Tat ein kleines Büchlein zur Geschichte von Bibliotheken und den Werken darin, angefangen von Tontafeln und Papyrusrollen bis zur digitalen Bibliothek heute. Auch Nutzer werden angemerkt, die je nach Zeitalter die Bücher nur durch Bibliothekare gereicht bekamen oder ganz ausgeschlossen wurden. Lediglich gelegentliche Kommentare des Autors nerven, wenn er sagt, was er auslässt, was erst im nächsten Kapitel drankommt, was er anschneidet und - nein doch nicht, reden wir zuerst über was anderes. Um knapp die Geschichte der Bibliotheken kennenzulernen ist das Buch empfehlenswert.
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