Kleider machen Leute
Das Buch „Kleider machen Leute“ beschreibt das Leben eines armen Schneiders, welcher in einen Irrtum gerät.
Ein Schneider namens Wenzel Strapinski wird eines Tages während seiner Wanderschaft von einem Kutscher nach Sedwyla mitgenommen. Aufgrund seiner vornehmen Kleidung wird dieser von der Bevölkerung als Graf angesehen und entsprechend auch behandelt. Der Schneider versucht später am Tag seine Wanderschaft fortzusetzen, als er plötzlich der Tochter des Amtsrates begegnet. Da sich der Schneider sofort in die Tochter, Nettchen, verliebt, entschließt dieser das Dorf nicht zu verlassen. Als Nettchen die Liebe des Grafen erwidert, feiern die beiden bald eine Verlobungsfeier. Auf diesem Fest deckt der eigentlich für Nettchen Auserwählte, Melchor Böhni, den Irrtum des falschen Grafen auf, indem er einen Schautanz mit dem Motto „Leute machen Kleider- Kleider machen Leute“ veranstaltet. Der Schneider flieht daraufhin in die kalte Winternacht hinaus und wird erst kurz vor dem Erfrieren von Nettchen gerettet. Diese hält trotz des Irrtums immer noch zu dem Schneider und wenig später feiern die beiden ihre Hochzeit und ziehen nach Goldach, wo sie erfolgreiche Geschäftsleute werden.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da es leicht zu lesen und gut verständlich war. Es kamen keine Verständnisfragen auf, die den Inhalt des Buches unklar erscheinen lassen oder in Frage stellen würden.
Meiner Meinung nach hat Gottfried Keller mit diesem Buch sehr deutlich gezeigt, dass häufig von der Kleidung auf den Menschen geschlossen wird. Außerdem wir hier sehr deutlich, dass die Kleidung nicht immer über die soziale Stellung und den Charakter eines Menschen aussagt. Man sollte sich auch die inneren Werte eines Menschen ansehen, um über diesen zu urteilen. Ein Beispiel hierfür gibt Nettchen, die trotz dieses Irrtums zu Wenzel hält und ihn auch heiratet.