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Kleider machen Leute
 
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Kleider machen Leute [Gebundene Ausgabe]

Gottfried Keller
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 71 Seiten
  • Verlag: Anaconda (31. Juli 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866470525
  • ISBN-13: 978-3866470521
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,6 x 1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 235.398 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Gottfried Keller
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

»Kleider machen Leute« ist die mit Abstand populärste Erzählung aus Kellers Novellenzyklus »Die Leute von Seldwyla«. Aus Seldwyla stammt auch der romantisch veranlagte, arbeitslose Schneidergeselle Wenzel Strapinski. Durch ein Missverständnis, das aufzuklären er den Mut nicht findet, wird er in der Nachbarstadt Goldach seines kostbaren Mantels wegen für einen reichen polnischen Grafen gehalten. Die Amtstochter Nettchen erblickt in ihm den Mann ihrer Träume und verliebt sich. Die Verlobungsfeier bringt die Wahrheit ans Licht und Wenzel flieht in die Nacht. Nettchen aber steht zu ihm und erkennt die Aufrichtigkeit seiner Liebe.

Über den Autor

Gottfried Keller wurde am 19. Juli 1819 in Zürich geboren. Nach dem Verweis von der Industrieschule Zürich bildete er sich autodidaktisch weiter. Ab 1840 lebte er als Maler in München, 1842 kehrte er nach Zürich zurück und widmete sich, unterstützt von der Mutter, dem Schreiben. 1846 erschien ein Band seiner Gedichte, 1848/49 hatte er ein Stipendium zum Studium in Heidelberg. Von 1850 bis 1855 hielt Keller sich in Berlin auf. Ab 1861 war er erster Stadtschreiber in Zürich, er pflegte Bekanntschaften u.a. mit Paul Heyse, Theodor Storm und Richard Wagner. Er starb am 15. Juli 1890 in Zürich.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Wenn man aus dem Alter heraus ist, alles, was älter als 50 Jahre ist, aufgrund des vielleicht älteren Schreibstils für langweilig und "total seltsam" zu halten, kann man diese Geschichte durchaus zu schätzen wissen.
Gottfried Keller hat mit der Novelle aus der Sammlung "Die Leute von Seldwyla" einen meiner Meinung nach typischen Vertreter des poetischen Realismus geschaffen, der sich in erster Linie auf das Gefühlsleben des Protagonisten, sein Einzelschicksal und die glückliche Fügung am Ende konzentriert. Eine unterhaltsame Geschichte für zwischendurch, wenn man grade im Zug sitzt und den Intellekt nicht überstrapazieren möchte.
Aber prinzipiell hat mir "Romeo und Julia auf dem Dorfe" aus der gleichen Novellensammlung besser gefallen, weil dort eindeutig auch Gesellschaftskritik durchschimmert (auch wenn der Erzähler dies, wenn ich mich recht erinnere, dementiert).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nette kleine Geschichte 9. Januar 2010
Von Bücher-Liebhaberin TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Schneider, dessen Tarnung auffliegt als er sich verheiraten möchte, weil er sich die ganze Zeit als Graf ausgegeben hat.

Eine nette kleine Novelle, kurz gehalten, nur rund um die 70 seiten, also kein Roman, typisch für eine Novelle.
Auch als Schullektüre sehr beliebt bei den Lehrern, bei den Schülern glaube ich nicht so, meine Klasse mag eher moderne Literatur, aber ich habe es schon immer vorgezogen zu wissen, was Schriftsteller vor anderen heutigen modernen Autoren erlebten und was für Gedanken in ihnen schwebten, die sie schließlich aufschrieben.

Gehört zwar nicht zu den "Das Buch der 1000 Bücher" Aufzählung, ist aber als Novelle für zwischendurch dennoch lesenswert.

Dieser Text wurde von einer 17-jährigen verfasst.
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Von Sobota TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Der Schneidergeselle Wenzel Strapinski wird durch eine Mischung aus Missverständnis und Gerücht für einen reichen polnischen Grafen gehalten. Der von ihm selbst geschneiderte Mantel trägt dazu ebenso bei wie die Nachrede eines Kutschers, der ihn in Goldach vor einem Gasthaus absetzt. Die Goldacher Gesellschaft hofiert den falschen Grafen. Nur einer in der Runde, der Buchhalter Böhni, ahnt von dem falschen Spiel. Die Tochter des Amtsrates Nettchen verliebt sich in den Auf-Schneider und es kommt trotz seiner wechselhaften Gefühle zwischen Glücksmomenten und Gewissensbissen zu einer Verlobungsfeier zwischen Wenzel und Nettchen. Die Verlobungsfeier bringt auf spektakuläre Weise die Wahrheit ans Licht. Ob die Liebe der beiden den Belastungen der Enthüllung standhält, möchte ich hier nicht vorwegnehmen.
Gottfried Kellers Erzählung stammt aus seinem Novellenzyklus "Die Leute von Seldvylla". Die Schneidergeschichte hat etwas zeitlos Gültiges. In ähnlichen Geschichten wie z.B. "Der Hauptmann von Köpenick" haben sich Menschen vergleichbar durch Kleidung blenden lassen. Schaut man sich heutzutage einschlägige Fernsehsendungen an, dann erlebt man ebenfalls die Wirkung von Kleidung. Die Storry bietet genügend Stoff, über die Bedeutung von Kleidung im eigenen Leben und im Leben anderer nachzudenken. Zeitlos ist auch die Schlüsselfrage der Novelle nach der Rolle wahrer Liebe.
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