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Klaviersonate d 960 B-Dur/+
 
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Klaviersonate d 960 B-Dur/+

Mitsuko Uchida Audio CD
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Komponist: Franz Schubert
  • Audio CD (22. April 1998)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Philips (Universal)
  • ASIN: B000009OU3
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 130.988 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Piano Sonata No.21 in B flat, D.960 - 1. Molto moderato22:02EUR 4,49
Anhören  2. Piano Sonata No.21 in B flat, D.960 - 2. Andante sostenuto10:46EUR 2,39
Anhören  3. Piano Sonata No.21 in B flat, D.960 - 3. Scherzo (Allegro vivace con delicatezza) 3:59EUR 0,99
Anhören  4. Piano Sonata No.21 in B flat, D.960 - 4. Allegro ma non troppo 7:59EUR 1,79
Anhören  5. 3 Klavierstücke, D.946 - No.1 in E flat minor (Allegro assai) 9:43EUR 1,79
Anhören  6. 3 Klavierstücke, D.946 - No.2 in E flat (Allegretto)10:35EUR 2,39
Anhören  7. 3 Klavierstücke, D.946 - No.3 in C (Allegro) 5:55EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dieser großartige, musikalische Doppelpack umfaßt Schuberts überwältigend bewegende, letzte Klaviersonate sowie die visionären Stücke, die er einige Monate zuvor geschrieben hatte. Von der Sonate sind zur Zeit verschiedene Versionen im Handel, wie etwa die von Schnabel, Lupu oder Curzon. Im Hinblick auf die drei Klavierstücke erscheint jedoch die Version von Kyoko Tabe (Denon) die einzige von vergleichbarem Format zu sein, die derzeit, ebenfalls im Doppelpack mit der Sonate, erhältlich ist. Keiner der Pianisten versprüht dabei allerdings sehr viel Romantik. Wenn Sie also einen romantischeren Schubert bevorzugen, sollten Sie auf andere Versionen zurückgreifen. Doch sowohl Uchida als auch Tabe liefern von jedem der Werke tief bewegende Interpretationen und dies auf einem solch hohen Niveau, daß es fast unmöglich erscheint, zwischen beiden eine Auswahl zu treffen. Ich würde empfehlen, beide zu kaufen. --Leslie Gerber

Stereoplay

Auf dem Coverfoto der dritten Folge ihres von Beginn an hoch gelobten Schubert-Zyklus schließt Mitsuko Uchida die Augen, als ob sie ganz inneren Stimmen und Stimmungen lauschen würde. Und ähnlich entrückt und weltverloren-träumerisch, ja fast metaphysisch interpretiert die japanische Wahl-Britin auch das Hauptstück des Programms, Schuberts letzte Sonate B-Dur. Frau Uchidas dezidiert romantisches, dem dunklen 19. Jahrhundert und weniger der Wiener Klassik verhaftetes Schubert-Bild wirkt durchaus altmodisch. Da auch die Tonmeister das im Wiener Musikverein aufgezeichnete Klangbild sehr atmosphärisch weich und "wattiert" ausgelegt haben, muß man sich doch einige Zeit in diese fast körperlos schwebenden Klänge aus einer anderen Welt einhören, um die vielen intelligenten und hochsensiblen Detaillösungen dieser mit dem spezifisch Wienerischen Ton Schuberts bestens vertrauten Pianistin als unscheinbare Sensationen destillieren zu können. Doch gerät sie vor allem im trostlosen Andante in die Zone des Todestrunken-Schönen. Genial dagegen, wie sie dem Tanzthema des Schlußallegros durch leichtes Zögern den Charakter einer tragischen Zwangshandlung verleiht. Allein dieser wunderbare Einfall lohnt den Erwerb.

© Stereoplay


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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sehr ausdrucksstark! 15. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Erst im September des Jahres 1828, also im Sterbejahr von Franz Schubert, vollendete dieser - sogar nur einige Wochen vor seinem Ableben - eine Reihe von Klaviersonaten. Diese waren die ersten ihrer Art, die er nach dem Tod von L. van Beethoven (im Jahr zuvor) fertigstellte. Ich weiß nicht so recht, ob es gerecht wäre, zu behaupten, daß in diesen Arbeiten sein ganzes Können, kurz vor dem Dahinscheiden kulminiert - aber wundervoll und elegisch sind diese Werke in jedem Fall. Ich habe Schubert zwar auch schon aus der Sichtweise von anderen Künstlern kenengelernt / gehört, aber Frau Mitsuko Uchidas Weise gefällt mir persönlich besonders gut. Sehr ausdrucksstark! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
War diese Rezension für Sie hilfreich?
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
sehr tiefgehend 15. November 1999
Von Ein Kunde
Format:Audio CD
Nicht nur die besondere Gestaltung des Covers und des Booklets mit schwarz weiß Bildern der Interpretin Mitsuko Uchida ist ein sinnlicher Genuss. Auch die wirklich feinfühlige Art der Interpretation ist sehr interessant, also rational erfahrbar, und zugleich sehr gefühlvoll, also direkt das Herz ansprechend. Die Klaviersonate von Franz Schubert (1797 -1828) D. 960, ist natürlich als eine Einheit zu sehen, und doch höre ich besonders gerne den zweiten Track: 2. Andante sostenuto. Nicht nur seine Länge von 10: 40 Minuten läßt eine gewisse Eigenständigkeit erkennen. Für mich ist das mein Lieblings Track der gesamten CD. Ja, ja, ich weiß für einen „echten" Kenner ist das Banausentum, aber es sollten doch allein die - ganz subjektiven - Emotionen entscheiden, oder nicht ? (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Sturm und Drang 10. Oktober 2008
Format:Audio CD
"Es gibt vier Götter für mich: Johann Sebastian Bach, Wolfgang Mozart, Ludwig van Beethoven und Franz Schubert. Das sind meine Hausgötter, und zwar so absolut, dass ich alle anderen beinah lassen könnte....
die letzten drei Sonaten, dann die G-Dur-Sonate, die D-Dur-Sonate und die große a-moll-Sonate, das sind alles gigantische Stücke......
Schubert interessiert mich da, wo sich seine Seele in der Musik spiegelt. ....Mein Schubert ist sehr wienerisch. Die meisten Schuberts, die ich höre, sind überhaupt nicht wienerisch.Ich kann nicht sagen, wie ich Schubert spielen würde, wenn ich nicht in Wien gelebt hätte, aber dieser Ländlerrhythmus und diese harmonischen Wendungen, zu denen Schubert von der lokalen Musik inspiriert worden ist, diese Klangfarben und emotionalen Farben die sind sehr wienerisch"

Diese Aussagen aus einem Interview mit Uchida. Sie spielt einen Schubert, der Zeitgenosse von Beethoven war, mit Ecken,Kanten und Leidenschaft. Deswegen ist das überzeugendste Stück auf dieser CD das Klavierstück D 946 Nr. 1. Ihre Leidenschaft, der entschiedene Zugriff prägt die Interpretation und macht diese spannend.

Ihre Interpretation der B-Dur Sonate sagt mir weniger zu. Mit dieser Zugehensweise kommt man bei dieser Sonate nicht weiter. Diese Interpretation , gerade des ersten und zweiten Satzes ist für mich merkwürdig diffus. Es ist eine sehr verschleierte Melancholie, irgendwie dumpf. An der Akustik kann es nicht liegen, denn die Klavierstücke auf der gleichen CD klingen anders und sind sicher mit dem selben setting aufgenommen. Vielleicht ist es ein Stück, das Frau Uchida nicht so liegt ? Bei der B-Dur Sonate ist ein Korstick, ein Rubinstein, ein Zacharias oder ein Brendel überzeugender.

Eine CD, die sehr unterschiedliche Eindrücke hinterlässt.
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