Alban Berg Quartett - das steht für Perfektion und Intensität, auch hier. Schuberts Forellenquintett bleibt natürlich auch bei ihnen die gefällige, nicht sehr tiefschürfende Musik, die sie ist, aber differenzert ausgearbeitet.
Dvorak bietet da schon viel mehr Tiefen! Wenn ich sie mit der - nicht schlechten - Aufnahmen des Stamitzquartetts vergleiche: wo dort manches gemacht, aufgesetzt wirkt, ist hier alles organisch, gelebt (klingt schwulstig formuliert, ist aber so).
Dann noch die "Zugabe", die CD mit den weniger bekannten Brahms- und Schumannwerken. Sie setzt noch mal ein auf: intensiver kann wohl kaum musiziert werden! Diese Musik ist ein Erlebnis.
Keinensfalls sollte vergessen werden, daß excellente Pianisten zur Seite stehen,wobei Buchbinder noch einmal herausragt, was wohl nicht überraschen dürfte.