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Klavierkonzert 1 Op.15
 
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Klavierkonzert 1 Op.15

Maurizio Pollini, Christian Thielemann Audio CD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Dirigent: Christian Thielemann
  • Komponist: Johannes Brahms
  • Audio CD (14. Oktober 2011)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deutsche Grammophon (Universal)
  • ASIN: B005FNVDSA
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Anhören  3. Piano Concerto No.1 in D minor, Op.15 - 3. Rondo (Allegro non troppo)11:56EUR 2,39


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Live Mitschnitt aus der Dresdner Semperoper: Pollini und Thielemann mit Brahms erstem Klavierkonzert.

Nach fast 25 Jahren kehrte die Pianistenlegende Maurizio Pollini im Juni 2011 zur Staatskapelle Dresden zurück und konzertierte auf Thielemanns Einladung zum ersten Mal überhaupt in der Dresdner Semperoper.

Pollinis jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Werk begeisterte 2011 auch das Publikum in Dresden, das den inzwischen 69-Jährigen mit Ovationen feierte. Die Dresdner Neuesten Nachrichten schwärmten von »atemberaubenden« und »zutiefst poetischen Augenblicken« und sprachen von einem »musikalischen Ergebnis von wirklicher Größe«.

Bei dem vorliegenden Live-Mitschnitt aus der Semperoper handelt es sich um den ersten Teil eines neuen Brahms-Zyklus, den Thielemann und die Staatskapelle für die Deutsche Grammophon einspielen.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von gemi-b
Format:Audio CD
produkt-info

Live Mitschnitt aus der Dresdner Semperoper: Pollini und Thielemann mit Brahms erstem Klavierkonzert
Nach fast 25 Jahren kehrte die Pianistenlegende Maurizio Pollini im Juni 2011 zur Staatskapelle Dresden zurück und konzertierte auf Thielemanns Einladung zum ersten Mal überhaupt in der Dresdner Semper­oper. Pollinis jahrzehntelange Auseinandersetzung mit dem Werk begeisterte 2011 auch das Publikum in Dresden, das den inzwischen 69-Jährigen mit Ovationen feierte. Die Dresdner Neuesten Nachrichten schwärmten von »atemberaubenden« und »zutiefst poetischen Augenblicken« und sprachen von einem »musikalischen Ergebnis von wirklicher Größe«.

wer weiss denn wirklich, wer da mit mehr oder weniger heissem herzen in dresden musiziert hat,
live und ob mit oder ohne post-produktion - es war immerhin ein event-konzert mit hoher erwartung und den handels-üblichen rezeptions-(er)folgen. wer lässt sich schon seine staatskapelle mit dem
neuen emperor thielemann, vor allem mit dem alters-gereiften pollini kleinreden.
wer wie ich das brahms-d-moll-konzert mit dem jüngeren pollini jeweils unter böhm und abbado
kennt (und weniger schätzt), jedoch das zweite b-dur-konzert der jungen pollini-abbado mit den
wiener philharmonikern höher bewertet, wird vom vorliegenden cd-produkt, auch akustisch nicht
überwältigt sein, jedoch auch nicht enttäuscht. es wird allemal sehr gut und engagiert live gespielt.
allerdings, man hat das alles schon lebendiger, spielerisch draufgängerischer und riskanter artikuliert gehört als hier. es ist ja ein konzert des brahmschen jugendkonflikts mit seiner schattengrösse
beethoven, und der zweite satz klingt so romantisch schumannesque und traumverloren -a piano- mit dem sanften flügelschlag aus beethovens choral seiner 'neunten' aus.
dies muss man wissen und natürlich spielen können a-la rubinstein.
Brahms:Piano Concerto No.2 [Vinyl LP]Living Stereo: Brahms/Piano C
War diese Rezension für Sie hilfreich?
8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Mit heißem Herzen 29. Oktober 2011
Von MG
Format:Audio CD
Vergleicht man Brahms zwei Klavierkonzerte, das frühe d-moll Konzert und das viel spätere in B-Dur, so kann kein Zweifel daran bestehen, dass das zweite die weitaus bessere Komposition ist. Es meistert die großangelegte Form - es zählt zu den längsten im Repertoire - weit gekonnter, die schwierige Dialektik zwischen Soloinstrument und Orchester intelligenter, ist reicher, reifer, tiefgründiger, vollkommener. Eine Demonstration der Souveränität und Meisterschaft.

Es ist mit einem kompensatorischen Impetus geschrieben. Denn er wusste selbst am besten um die Schwächen seines Erstlings, der bei der Uraufführung mit Pauken und Trompeten durchgefallen war, und hatte das Gefühl etwas gutmachen zu müssen. Jener Erstling hatte ihm große Mühe gemacht. Ursprünglich als Sonate für zwei Klaviere konzipiert ging es durch zahlreiche Umarbeitungen und wie es meist in solchen Fällen ist, das Umarbeiten erwies sich als vertrackter als eine neu konzipierte Komposition es wohl getan hätte.

Für Brahms Laufbahn ist es gleichwohl ein Schlüsselwerk. Vieles von Brahms individueller Musiksprache manifestiert sich hier zum ersten Mal. Und es ist einmal mehr der Beleg dafür, dass Krisen und Schwierigkeiten für einen Künstler keine Hindernisse sondern Notwendigkeiten sind, da sie als Katalysatoren ermöglichen die Produktion auf ein neues Bewusstseinsniveau zu heben.

Das erstaunliche dabei ist, dass sich trotz aller Schwächen das frühe d-moll Konzert als das weit beliebtere Konzert erwiesen hat. Und doch so erstaunlich auch wieder nicht, denn schon immer war das Publikum dem jugendlich heißen Herzen mehr geneigt als der reifen Meisterschaft. Es liebt Romeo und Julia mehr als Antonius und Cleopatra, Werther mehr als den Wilhelm Meister, die Buddenbrooks mehr als Doktor Faustus.

Die pianistische Laufbahn von Maurizio Pollini hat merkwürdiger Weise eine gegenläufige Bewegung durchgemacht. Seine berühmte Einspielung der Chopin Etüden aus den 70er Jahren verblüfft noch heute durch ihre fast unübertreffbare Perfektion und Makellosigkeit. Und Jahrzehnte lang galt Pollini als Verkörperung eines italienischen Schönheitsstrebens in der Tradition Arturo Benedetti Michelangelis und das durchaus mit großem Erfolg auch wenn es immer Stimmen gab, die diesen Perfektionskult als blutleer kritisierten.

In der Tat hat Perfektion und Vollkommenheit eine zutiefst problematische Seite, ja steht gar in einem dialektischen Verhältnis zum Künstlerischen. In vielen Fällen treibt die Makellosigkeit die Menschlichkeit und damit den Geist aus der Musik. Es ist sicher kein Zufall, dass die beiden größten Pianisten des 20. Jahrhunderts, Arthur Rubinstein und der späte Vladimir Horowitz so lässlich mit falschen Noten umgegangen sind. Rubinstein, der sich lächelnd selbst immer als einen der letzten großen Falschspieler bezeichnete, wusste insgeheim sehr gut dass eben in jenem Restrisiko der Schlüssel zur Lebendigkeit steckt.

Bei Pollini hat sich allerdings in den letzten Jahren ein Wandel vollzogen, der sich schon die letzten Beethoven und Bach Aufnahmen abzeichnete, die keineswegs mehr so makellos waren wie in früheren Jahren. Und auch in der Aufnahme des d-moll Konzerts gibt es zwar keine falschen Noten, dafür sorgt schon die perfektionierte Postproduktion des Plattenlabels, doch viele Passagen sind keineswegs perfekt, es gibt Unregelmäßigkeiten und Unsauberkeiten.

Doch nicht trotzdem sondern gerade deswegen gewinnt seine Interpretation eine Dringlichkeit und Lebendigkeit, die einen bewegt. Pollinis skrupulöser und selbstquälerischer Charakter dringt mit heißem Herzen durch die früher so marmorne Oberfläche. Auch wenn Pollini so viel älter ist als Brahms es bei der Komposition war, es ist der ähnliche lavamäßige Aggregatszustand, der beide hier so glücklich zusammenwirken lässt. Die Trillerketten haben die keuchende Dringlichkeit, das akkordische Seitenthema ist nicht nur sonor sondern wahrt auch ein Maß an nervöser Getriebenheit. Der zweite Satz ist nicht nur schön sondern entfaltet auch die tiefe trösterische Empathie, die schon auf das "Deutsche Requiem" vorausweist.

Thielemann kann da leider nicht ganz mit einstimmen. Zwar hat sein Dirigat rhythmische Kraft und formalen Überblick, doch fehlt Thielemanns Selbstbewusstsein der selbstkritische Stachel im Fleisch. Man meint immer einen Hauch zuviel Rhetorik und etwas zu wenig persönliches Bekenntnis bei ihm zu spüren.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Nun ist es also veröffentlicht, das 1.Klavierkonzert von Johannes Brahms mit Maurizio Pollini, der Staatskapelle und den zukünftigen Chefdirigenten Christian Thielemann. Ich habe das Konzert bereits im Juni gehört, MDR-Figaro übertrug es im
Radio, und schon das zog mich die Interpretation von Pollini-Thielemann in den Bann, überhaupt finde ich das Pollini momentan der beste Interpret für das erste
Brahms-Konzert ist. Schon in den Neunziger-Jahren legte er mit den Berliner Phiharmonikern und Claudio Abbado bereits eine Referenzaufnahme ab, aber diese Aufnahme aus der Semperoper kann die vorige Aufnahme meiner Meinung nach noch überbieten, auch Thielemanns Dirigat besticht durch eine einzigartige Perfektion,
man kann jedes Nebenthema in den Streichern exakt heraushören, was bei anderen Aufnahmen selten der Fall ist. Im Konzert wurde auch noch Brahms Tragische Ouvertüre gespielt, schade das sie nicht auch mit auf die CD gekommen ist, Platz
wäre allmal noch genug da gewesen.
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